T. Tourenbuch

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17.07.2017, 60 Fotos

Der zweite Tag unserer Dürrensteinüberschreitung startet mit einem gemütlichen Frühstück in der Ybbstaler Hütte. Anschließend packen wir unseren sieben Sachen und machen uns im Sonnenschein auf den Weg zum Gipfel des Dürrensteins. Zuerst geht es noch etwas flacher durch Wald und entlang eines Schotterwegs zur Legsteinalm und zur zugehörigen Quelle. Anschließend neben vielen Blumen durch die Latschen weiter gemütlich aufwärts. Vorbei geht es am Kuhgeläut zwischen den Latschen und haufenweise Karstfelsen dem Ziel entgegen. Weiter oben sehen wir ein Rudel Gämsen, das nicht sonderlich geschreckt ist. Bald stehen wir vor dem nächsten Wegweiser und nehmen den letzten Anstieg zum Gipfel im Angriff.

Legsteinalm Viel Karst hier Alles blüht

Oben angekommen werden wir mit schöner Aussicht belohnt, die wir ausgiebig genießen. Danach geht es wieder ab in die Latschen und über Steine und Kuhfladen hinab. Nach längerem Abstieg erreichen wir die Herrenalm, blicken hinab zur Almhütte und das Leonhardikreuz. Von hier geht es recht flott über rutschige Erdpfade hinab zum Obersee. Die Vegetation hat hier wieder zugeschlagen und wuchert fröhlich vor sich hin. Am See angekommen testen wir kurz die Wassertemperatur und sind wenig später auch schon im Wasser. Flach schwimmen ist angesagt, denn nur die obere Schicht hat (für mich taugliche) Schwimmtemperatur. In der Sonne lässt es sich anschließend gut trocknen und jausnen. Dabei schauen wir vielen blauen Libellen und dem Entennachwuchs zu.

Klaudia und ich am Gipfel Obersee Am Lunzer See

Es folgt der eher unspektakuläre Abstieg entlang der Forststraße zum Lunzer See. Hierbei bewundern wir unterwegs den brüllenden Stier (unterirdischer Wasserfall), den großen Wasserfall schauen wir uns von der Nähe an und wandern am Mittersee vorbei. Unten kann noch ein Stück des Straßenpfad abgekürzt werden, bevor wir vorbei am Seehof den Lunzer See erreichen. Am Südufer marschieren wir nun Richtung Zentrum, wobei wir unterwegs natürlich nochmal die Füße ins Wasser halten. Bei der Seeterrasse gibt es noch ein Eis zur Stärkung, bevor wir den Anstieg zum Seekopf in Angriff nehmen. Etwa zweihundert Höhenmeter geht es nochmal hinauf, dann entlang einer Forststraße vorbei an wartenden Kühen und neben ein paar älteren Haus-Kästen wieder hinab nach Kasten, wo wunderbare zwei Wandertage zu Ende gehen.

Vom Gipfel gibt es bei den Panoramen ein schönes Rundumbild.

Route: Ybbstaler Hütte - Legsteinquelle - Dürrenstein (1878m) - Obersee - Mittersee - Lunzer See - Seekopf - Töpperbrücke (Kasten/Lunz am See)
Statistik: 6h30/770hm auf/1530hm ab/21,9km

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16.07.2017, 50 Fotos

Für die nächsten beiden Tage haben wir die Überschreitung des Dürrensteins geplant. Der erste Tag führt uns von der Töpperbrücke bei Kasten, ein Stück nach Lunz am See, auf die Ybbstaler Hütte, wo wir heute nächtigen werden. Ich bin die gesamte Runde vor drei Jahren mal an einem Tag gegangen, das war aber schon recht anstrengend. Wir gehen zuerst ein Stück die Bundesstraße Richtung Göstling, bis wir nach links auf den Wanderweg abbiegen. Vorbei an ein paar Häusern wandern wir bald über feuchten Rasen entlang einer Weide. So erreichen wir einen Schotterweg der uns weiter in den Lechnergraben und das Wildnisgebiet Dürrenstein führt. Nun geht es ein Stück entlang des Bachs, der auch mal gequert wird, weiter hinauf. Nach einem weiteren Waldstück folgt der schöne Teil direkt entlang der Felsen neben dem Bach hinauf. Durch den Regen der letzten Tage ist heute etwas mehr Wasser, als bei meinen letzten Besuchen. Das Wetter weiter oben schaut noch recht neblig aus.

Am Wasser entlang Farn und Stein

Es folgt weiteres schönes waldiges Gelände und wir passieren Farnfelder, Latschen und ein Blumenbeer. Kurz nach dem höchsten Punkt des langen Anstiegs biegen wir nach links ab und gehen runter ins Grünloch, wo wir die Messstation sichten und uns im besser werdenden Wetter ausrasten. Anschließend geht es nochmal etwas hinauf, bevor wir durch Kuhweiden hinabsteigen und bald das Gesäuse und die Ybbstaler Hütte ins Blickfeld rückt. Hier angekommen melden wir uns beim Hüttenwirt an und verdrücken eine weitere Stärkung.

Ybbstaler Hütte rückt näher Wir am Noten Schön... das Gesäuse

Nachdem das Wetter immer besser wird, beschließen wir anschließend noch den Noten zu ersteigen. Mit leichtem Gepäck geht es von der Hütte zu ein paar Tümpeln und durch Wald und Wiesen aufwärts. Vorbei geht es an rastenden Kühen und vielen frischen Erdbeeren. Am Gipfel angekommen genießen wir die Aussicht und sind froh, gerade genau hier zu sein - ein Stück weiter schaut es schon wieder viel wolkiger aus. Auf gleichem Weg geht es zurück zur Hütte, wo wir die Abendstimmung genießen und anschließend unser Zimmer beziehen.

Route: Töpperbrücke (Kasten/Lunz am See) - Lechnergraben - Grünloch - Ybbstaler Hütte - Noten (1640m) - Ybbstaler Hütte
Statistik: 4h15/1270hm auf/510hm ab/11,4km

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08.07.2017, 51 Fotos

Gestern Abend haben wir einen Tourenvorschlag ausgewürfelt. Geworden ist es dann die Widlfährte auf die Rax - dieses lag auch weit vorne auf der Ideenliste. Wir steuern unser Wandermobil nach Hinternasswald und parken auf einem der letzten freien Plätze. Die Wanderung dient heute als letzte Vorbereitung für die anstehende Wanderwoche durch die Schladminger Tauern - darum laufe ich auch heute mit sinnlos schwerem Rucksack herum - und zum Eingehen der neuen Wanderschuhe. Abgesehen davon soll es auch noch eine schöne Runde sein. Was will man mehr? Zuerst folgen wir der Straße, die uns entlang von Blumenwiesen tief ins Tal hinein führt. Irgendwann stehen wir an und gehen an der Talstation der Materialseilbahn zum Habsburghaus vorbei und nach links in den Wald. Bald folgen wir einer steiler werdenden Forststraße bis zur Abzweigung im Rehboden. Geradeaus führt der Weg über den Kaisersteig hinauf, wir biegen nach rechs Richtung Wildfährte und Bärenlochsteig ab.

Hinauf Der Steig beginnt

Die Wildfährte ist ein ehemaliger Jagdsteig, der mit Tritten und Seilen entschärft wurde und als Klettersteig mit Schwierigkeit B angeschrieben wird. Für uns geht es über die ersten Geröllhaufen aufwärts und das Mehrgewicht am Rücken macht sich bald bemerkbar. Kurz folgt etwas waldigeres Gelände, bis wir das nächste Geröllfeld durchsteigen und beim eigentlichen Einstieg des Steigs landen. Wir packen die Wanderstöcke an den Rucksack, um die Hände fürs Kraxeln frei zu haben. Nach dem ersten Anstieg und etwas Gehgelände folgt bald die Schlüsselstelle links um ein ausgesetztes Eck. Danach abwechselnd entlang der Drahtseile und durchs Gehgelände steil hinauf. Uns gefällt das gut und auch das hier fast nix los ist, macht die Sache schön. Mit Ausblick zum Gamsecksteig näheren wir uns dem Ausstieg und legen uns dort etwas in die Sonne, um zu Rasten.

Wir am Ausstieg Heukuppe

Anschließend geht es hinab zur Grasbodenalm und auf der anderen Seite rauf zum Habsburghaus. Hier gibt es wieder leckere Mehlspeise, bevor es am Kaisersteig zurück ins Tal geht. Wir wandern wieder durch ein Blumenmeer, queren eine Lichtung und steigen durch den kurzen, steilen, gesicherten Teil hinab. Nach einem gefühlt ewigen Hin und Her zwischen den Bäumen erreichen wir wieder den Rehboden und wandern auf bekanntem Weg zurück zum Ausgangspunkt, wo wir pünktlich zum einsetzenden Regen ankommen.

Eine schöne Tour - da wurde uns nicht zuviel versprochen.

Route: Hinternasswald - Rehboden - Wildfährte (B) - Grasbodenalm - Habsburghaus (1785m) - Kaisersteig - Hinternasswald
Statistik: 5h30/1220hm/15,9km

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24.06.2017, 46 Fotos

Wir waren dieses Jahr noch nicht am Schneeberg und Klaudia kannte die Weichtalklamm noch nicht, somit war schnell eine Route gefunden. Vom Parkplatz geht es zum Weichtalhaus und von dort in die Schlucht. Zuerst durch etwas grünes Gemüse aufwärts, bis die Felsen immer näher kommen. Nachdem wir eine größere Gruppe überholt haben, können wir auch in unserem Tempo durch die Schlucht aufsteigen. Es geht über einige Felspassagen, bis die erste von drei Leitern folgt. Zwischendurch immer wieder Gehgelände und so wird es breiter und bald wieder nur ein paar Meter schmal. Entlang von Eisenketten, Seilen und über weiteren Leitern geht es durch die Klamm. Es folgen ein paar feuchte Stellen, wir klettern unter Felsen durch und erreichen nach einer Weile den Ausstieg.

Weichtalhaus Weichtalklamm Blick zurück Weichtalklamm Weichtalklamm Weichtalklamm Weichtalklamm

Durch den Wald geht es weiter hinauf zur Kientalerhütte mit dem Turmstein. Wir wandern an der Hütte vorbei und steigen gleich auf bis zum Witzanikreuz. Hier biegen wir nach rechts ab und folgen dem Weg durch Bäume und Latschen zum Gipfelanstieg. Die Aufbauten am Gipfel werden auch bald sichtbar, es dauert jedoch noch eine Weile, bis diese wirklich näher rücken. Weiter oben bläst uns auch der Wind ordentlich an, es wird Zeit für mehr Gewand. Beim Gipfelkreuz angekommen verbläst es uns bald, darum setzten wir uns zur Jausenpause auf die andere Seite des Gipfelhügels. Nachdem die Wolken auch nicht heller werden, rasten wir nur kurz und sind bald am Weg zur Fischerhütte.

Weiter hinauf Alles blüht Abgebogen und hinauf Am Gipfel angekommen. Der Wind bläst. Schneebergblick

Vorbei an der Hütte geht es nach links hinab ins Tal. Der Weg führt uns über den Schauerstein und viele kleinere Felsen hinab zum Fleischer Gedenkstein. Entlang des Grafensteigs geht es hinab auf ein frisches Getränk zur Kientalerhütte. Anschließend noch ein Stück am Aufstiesweg retour und dann entlang des Ferdinand Mayr Wegs neben der Klamm zurück ins Tal. Immer wieder eine schöne Tour.

Route: PP Weichtalhaus - Weichtalklamm - Kientaler Hütte - Klosterwappen (2076m) - Schauerstein -  Fleischer Gedenkstein - Kientalerhütte - Ferdinand Mayr Weg - Weichtalhaus
Statistik: 5h30/1530hm/14,6km

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Klaus und Stefan wollen auf den Hohenstein, da sind wir dabei. Bei der Anreise regnet es noch ordentlich, als wird durch Lilienfeld fahren schaut es nicht nach Wanderung aus. Wir parken uns trotzdem im Zögersbachtal ein, warten kurz ab und schon tröpfelt es nur noch. So geht es einmal über den Bach und gleich in den Wald. Am Ratzenzecksteig wandern wir rasch aufwärts, während uns nur noch einzelne Regentropfen erwischen. Nach dem ersten steileren Anstieg wird es mal flacher, wieder steiler und sobald die Anhöhe erreicht ist geht es fast schon flach weiter bis zur Wiese mit Gipfelkreuz am Himmel.

Auf der schönen Blumenwiese bläst uns ordentlich der Wind entgegen, darum geht es auch gleich runter zum Himmelbauer, einmal durch die Kuhherde und auf der Forststraße zu unserem eigentlichen Ziel weiter. Bald geht es nach links über die Wiese und auf Waldpfaden weiter. Es folgen An- und Abstiege durch Wald und Blumenwiesen bis wir auf der Forststraße stehen, die uns zum Engleitensattel führt. Auf gut bekanntem Weg folgt der letzte Anstieg zum Ziel. Durch den Regen ist es stellenweise etwas feucht, aber doch gut zu gehen. Auch die Sonne zeigt sich nun immer wieder zwischen den Wolken. Nachdem der Hunger schon groß ist, strengen wir uns nochmal an und erreichen bald das Otto Kandler Haus am Hohenstein.

Hier posieren wir zuerst Mal fürs Gipfelfoto und stärken uns dann mit leckeren Riesenknödeln. Anschließend geht es wieder zurück zum Engleitensattel und gleich nach links hinab durch den Wald. So geht es ein gutes Stück runter, bis wir durchs Zögersbachtal zuerst auf der Forst- und später auf der Asphaltstraße zurück zum Ausgangspunkt gelangen.

Route: Zögersbach - Ratzenecksteig - Himmel (896m) - Engleitensattel - Hohenstein (1195m) - Engleitensattel - Zögersbach
Statistik: 4h/930hm/15,1km

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