T. Tourenbuch

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11.03.2017, 52 Fotos

Einmal wollen wir noch Schneeschuhen, der Wetterbericht verspricht Sonne am Vormittag im Süden des Landes, also machen wir uns auf den Weg nach Mariazell, biegen einmal ab und parken uns am Zellerrain Pass ein. Am Weg hierher gab es auch etwas frischen Rutschschnee auf der Straße, das verspricht einen schönen Tag. Wir ziehen unseren Spuren neben ein paar Tourenskispuren durch eine wunderbare Winterlandschaft. Anfangs geht es etwas flacher dahin, ab der ersten Almhütte wird es steiler rauf zum nächsten Wegweiser. Nun einer schmalen Gasse durch den Wald folgend, bis wir wieder freie Fläche erreichen. Das Ziel haben wir schon im Blick, doch ziehen dort einige Wolken umher, noch folgt uns aber der Sonnenschein.

Die Skitourenspuren biegen hier ab, so sind wir nun die Ersten, die frische Spuren durch den Pulverschnee ziehen. Entlang der Forststraße geht es weiter, bis wir eine kurze Sonnenrast einlegen. Vorbei an tief verschneiten Wegweisern geht es weiter zum Eisernen Herrgott mit der Almhütte. Die Sonne verlässt uns nun etwas, während wir den schwierigeren Übergang zum finalen Anstieg absolvieren. Zwischen Bäumen und Wechten geht es auf, ab, auf und ab und dann fehlt auch nur mehr der letzte Steile Anstieg zum Ziel. Im Sommer folgt man hier den Kehren bergauf, Klaudia eilt heute schnurstracks der Gipfeljause entgegen.

Oben angekommen ist es leider noch immer eher grau, wir stärken uns erst einmal und schauen dann noch beim Gipfelkreuz vorbei. Anschließend geht es am gleichen Weg retour. Der steilere Teil wird flott abgerutscht, bald hat uns auch die Sonne wieder und frohen Muttes genießen wir diese auf unserem Rückweg. Bei der Rückreise haben wir wunderbaren Ausblick zur inzwischen wolkenfreien Gemeindealpe und zum Ötscher - da hätten wir doch länger schlafen können :-)

Route: Zellerrain - Eisener Herrgott - Gemeindealpe (1626m) - retour
Statistik: 3h45/630hm/10,6km

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19.02.2017, 46 Fotos

Neuer Versuch mit den Schneeschuhen - dieses Mal haben wir beim ÖAV Verleih etwas bessere erwischt und wagen uns damit auf die Wildalpe. Los geht's am Lahnsattelpass, wo wir gerade noch den vorletzten Parkplatz erwischen, wobei der Großteil der Parkenden mit den Schiern auf den Göller unterwegs ist. Wir watscheln ein Stück entlang des Wanderwegs, bevor wir uns nach links, steil dem Hang hinauf wenden. Die Frontzacken freut's, das Wetter ist wunderbar und der Schnee glitzert vor sich hin. Wir ziehen frische Spuren am Weg zum Kriegskogel. Nach dem direkten Anstieg geht etwas flacher weiter bis zum bewaldeten und unmarkierten Zwischengipfel und dann auf der anderen Seite wieder hinab Richtung Wanderweg. Einmal noch quer durch den Wald und dann auf der Straße zur Wildalmhütte.

Hier sehen wir die ersten Skitourengeher und folgen ihnen bald den steilen Anstieg hinauf zur Hochfläche. Durch wunderbare Winterlandschaft wandernd rückt bald der Sender am Gipfel ins Blickfeld. Bis wir den erreichen, müssen wir aber doch noch ein Stück Strecke absolvieren. An exponierten Stellen ist es etwas windig und auf den Gipfeln rundherum hängen die Wolken, wir haben aber heute meist den Sonnenschein gepachtet. Nach einigen weiteren kurzen Anstiege erreichen wir das Gipfelkreuz und blicken einmal rundherum, bevor wir uns auf den Rückweg machen. An einer windgeschützten Stelle machen wir Mittagspause und gehen dann noch ein Stück entlang des Aufstiegsweges weiter. Hierbei sehen wir eine Gruppe bei der Lawinenkunde, für uns geht es bald nach links und quer durch den Wald recht flott hinab zur Forststraße. Dieser folgen wir zurück zum Ausgangspunkt.

Route: Lahnsattel Pass - Kriegskogel (1150m) - Wildalmhütte - Wildalpe (1523m) - Lahnsattel Pass
Statistik: 3h45/680hm/10,9km

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Heute packen wir die Schneeschuhe aus und wandern auf die Reisalpe. Los geht es auf der Ebenwaldhöhe, wo wir auch gleich die Ausrüstung an die Schuhe packen. Bald haben wir Ausblick zum Hochstaff und zur Reisalpe. Die Sonne versteckt sich noch hinter den Wolken und so wandern wir entlang der Forststraße zuerst ein Stück hinab und dann eher flach dahin zur Kleinzeller Hinteralm. Wir folgen den Spuren rechts an der Almhütte vorbei über den Schnee bergauf. Die Unterlage ist mit einer Eisschicht überzogen, die immer wieder etwas bricht. Nach Querung der Wiese lassen wir ein paar Skitourengeher vorbei, steigen über den Zaun und watscheln durch die Baumgasse weiter hinauf. Es wird etwas steiler und die Steighilfe wird langsam nützlich. Nochmal eine engere Waldpassage, dann geht es über die steile Wiese hinauf, teilweise nehmen wir die direkte Variante, dann queren wir auch wieder Mal und erreichen so bald das Gipfelplateau.

Weiter geht es zum Kreuz und anschließend zur Einkehr im geöffnenten Schutzhaus. Als wir nach leckerer Stärkung wieder raus kommen lacht uns die Sonne an. Am gleichen Weg geht es wieder retour, wobei wir die steileren Stücke gleich am Hosenboden hinter uns bringen. Durch das traumhafte Winterwunderland wandern wir zurück zum Ausgangspunkt.

Route: Ebenwaldhöhe - Kleinzeller Hinteralm - Reisalpe (1399m) - Retour
Statistik: 2h45/500hm/8,6km

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Nach Rodeln und Schifahren an den letzten Wochenenden geht es heute wieder zu Fuß auf den Berg. Gemeinsam mit Jogi wandern wir von Furth an der Triesting aufs Hocheck. In der Früh noch schnell die Webcams gecheckt - Das Unterbergschutzhaus lag schon über der Nebelgrenze, also hoffen wir, dass wir das heute auch schaffen. Wir parken unser Mobil beim Gemeindeamt und wandern entlang der Mautstraße aufwärts, teilweise kürzen wir über den Wanderweg ab. Nachdem schon viele Spuren vorhanden sind, kommen wir auch gut voran. Zuerst zweifel ich noch aufgrund der doch hoch liegenden Nebelsuppe, etwa 100 Höhenmeter unter dem Gipfel stehen wir dann aber in der Sonne und unter blauem Himmel. Weiter geht es über die Gipfelwiese zum wiedermal geschlossenen Schutzhaus und rauf auf die Meyringer Warte. Anschließend jausnen wir unterm Unterstand im Sonnenschein.

Retour geht es Richtung Rotes Kreuz. Zuerst am Kamm dahin und dann spurenlos durch viel Schnee lustig hinab. Der weitere Weg, der immer etwas auf und ab führt gestaltet sich äußerst mühsam, da wir oft bis über die Knie im Schnee versinken. So brauchen wir doch etwas länger, bis wir den letzten Abstieg/Rutsch zum roten Kreuz erreichen. Dort angekommen wenden wir uns nach links und gehen wieder Richtung Furth. Zuerst über etwas Forstarbeiten und dann auf der Forststraße zurück ins Tal. Unten angekommen ist es recht frisch und so wandern wir auf der Straße flotten Schrittes wieder zurück zum Ausgangspunkt. Tolle Tour und super Sonne!

Route: Furth/Triesting - Hocheck (1037m)/Meyringer Warte - Rotes Kreuz - Furth
Statistik: 4h/680hm/13,6km

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31.12.2016, 21 Fotos

Bevor wir uns heute Abend die Mägen voll schlagen, wandern wir noch eine Runde durch die Wachau. Klaus, Stefan, Klaudia und ich gehen von St. Michael auf die Buschandlwand. Einmal kurz durch den Ort, über die Bahn und schon beginnt der Anstieg Richtung Michaelerberg. Nun immer den Hang entlang auf mehr oder weniger breiten Pfaden mit etwas Höhengewinn und -verlust dahin. Weiter oben treffen wir auf etwas Schnee und schöne Ausblicke in die Wachau. Nach letztem Anstieg erreichen wir die Buschandlwand mit Aussichtswarte und Gipfelkreuz.

Schön und kalt Auf der Warte (Stefan, Klaus, Klaudia, Ich) Ausblick von der Warte

Auf Forstpfaden geht es retour ins Tal und wieder zurück nach St. Michael. Eine schöne Runde zum Jahresende. Trotz ungeplanter Pausen gab es auch heuer wieder zahlreiche schöne Touren, viel bekanntes und ein paar neue Pfade. Auch wenn ich dieses Jahr weit von den Statistiken der letzten beiden Jahre weg bin, bin ich sehr glücklich, wie das Jahr so verlaufen ist.

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins neue Jahr und freue mich schon wieder auf schöne Stunden am Berg!

Route: St. Michael - Buschandlwand - St. Michael
Statistik: 2h45/670hm/10,6km

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