Es finden sich noch immer einzelne Wege in den Hausbergen, die wir noch nicht begangen sind. Dieses Mal geht es auf einem unmarkierten Steig von Hinternasswald auf die Schneealm. Dazu gibt es zwei Varianten: Entweder zuerst über den Sonnleitstein oder gleich über die Forststraße hoch. Nachdem wir vor zwei Jahren zu ähnlicher Jahreszeit am Weg zum Sonnleitstein ziemlich in den Stauden versunken sind, nehmen wir die Forststraße. Das ist zwar nicht wahnsinnig spannend, spart dafür Zeit und Höhenmeter. Nach den ersten etwa 2,7 Kilometern kann man mal rechts ein Stück durch den Wald abkürzen, dann noch einen Kilometer auf der Straße und dann wieder auf Waldpfaden in Richtung Neuberg an der Mürz/Gasthof Leitner. Bei einem großen Stein auf einer Wiese biegen wir nach links ab und gehen nach Süden den Hang hoch. Anfangs finden wir nur wenige Steigspuren, später werden diese deutlicher.


Wir erreichen den Kreuzsattel, gehen kurz neben der Straße und dann einen Graben aufwärts. Danach ist am Kammweg auch meist ein deutlicher Weg zu erkennen. Es geht nun meist bergauf, dazwischen auch mal hinab immer in Richtung Amaißbichl. Wir überschreiten dne Eisenkogel, blicken zurück zum Sonnleitstein und hinab nach Hinternasswald. Weiter oben treffen wir auf einen Pfad, der aus dem Baumtal hierher führt. Kurz vor dem Gipfel verlassen wir den Weg und steigen direkt zum Gipfel auf, da der Weg eigentlich daran vorbei führt. Hier gibt es etwas wolkie Aussicht und viele Enziane.


Auf der anderen Seite geht es hinab zur Einkehr in der Lurgbauerhütte. Anschließend gehen wir zuerst über Wiesenpfade, dann steiniger hinab zum Nasskamm Sattel. Der weitere Weg führt uns am Nassriegel durch viel Gebüsch hinab, gut das hier mal jemand zumindest etwas ausgeschnitten hat. Wir landen bei der Talstation der Materialseilbahn zum Habsburghaus und folgen der Straße zurück zum Start.
Route: Hinternasswald - Kreuzsattel - Amaißbichl (1828m) - Lurgbauerhütte - Nasskamm - Hinternasswald
Statistik: 5h30/1230hm/15,9km