T. Tourenbuch

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10.11.2018, 30 Fotos

Zuhause ist es grau, aber laut Webcam sollte es weiter oben sonnig sein. Nachdem wir nicht all zu lange unterwegs sein wollen, entscheiden wir uns das Hocheck zu besuchen und erwandern die gleiche Route, die ich bereits vor drei Jahren gewählt habe. Wir parken unser Mobil bei der Feuerwehr in Altenmarkt und marschieren von dort gleich hinauf, über die ehemalige Bahntrasse und entlang einer Wiese weiter aufwärts. Anschließend wieder in den Wald, dort nach rechts auf die Forststraße und auf dieser gemütlich bergauf. Wir kommen am Heimkehrerbründl vorbei, kürzen anschließend ein Stück auf einem schmaleren belaubten Pfad ab und landen wieder auf der Straße. Nun auf dieser weiter, dann auch mal auf schmaleren Pfad durch eine Waldgasse und anschließend wieder auf der Straße immer der Markierung Richtung Hocheck nach.

Beim Heimkehrerbründl Grün und Grau Kein Licht am Ende der Bäume

Die Umgebung versinkt immer mehr im Nebel und die Hoffnung, die Nebelsuppe zu verlassen schwindet, während wir an Höhe gewinnen. Es folgen noch einige Kurven, wir wandern am Wildenauer Brunnen vorbei und treffen später die Kreuzung mit dem Kammweg, auf dem wir später zurück gehen werden. Nun immer nach Westen zuerst am Forstweg, später etwas schmaler Richtung Gipfel. Im Nebel taucht irgendwann das Hocheck Schutzhaus auf, das seit April dieses Jahres wieder geöffnet hat (und auch noch bis 31.12., dann wieder ab Mitte März). Wir schauen noch kurz bei der Warte vorbei, verzichten aber aufgrund des Nebels auf die Wartenaussicht und kehren anschließend zur Stärkung ein.

Hocheck Schutzhaus Vorbei an Mittagskogel Unter dem Nebel auf Laubwegen

Am Kammweg geht es dann zurück. Zuerst am bekannten Weg bergab, dann folgen wir immer den Markierungen in Richtung Osten. Dabei kommen wir mit kurzen Gegenanstiegen am Mittagskogel und am Kienberg vorbei und steigen vor einem Rechtsknick nach links zu einer Forststraße ab. Laut Wanderführer gibt es hier einen Pfad, den hab ich schon beim letzten Mal nicht gefunden. Nun in einer langen Schleife auf einer Forststraße retour Richtung Altenmarkt. Vorbei am Sportplatz geht es in den Ort und durch diesen zurück zum Ausgangspunkt.

Route: Altenmarkt/Triesting - Heimkehrerbründl - Hocheck (1037m) - Mittagskogel (862m) - Kienberg (791m) - Altenmarkt
Statistik: 3h30/730hm/14,6km

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04.11.2018, 59 Fotos

Wir sind wieder Mal im schönen Oberösterreich und wollen heute das (angeblich bessere) Wetter für eine Bergtour nutzen. Mit dabei sind Klaudia und ihre Eltern. Wir parken in Weißenbach am Attersee und machen uns auf den Weg zum Schoberstein. Diesen Teil der Tour sind Klaudia und ich vor etwa zwei Jahren bei etwas Schnee bereits gegangen. Wir folgen kurz dem Nikolaiweg und biegen dann durch ein paar umgestürzte Bäume auf den Wanderpfad ab. Nun immer durch schönen Wald in vielen Kehren aufwärts. Unten hält sich noch hartnäckig der Nebel und es dauert doch, bis wir die Nebelgrenze überschreiten. Sonne haben wir deshalb leider trotzdem keine, da auch oben am Himmel Wolken hängen. Am Gipfel angekommen stärken wir uns kurz und machen uns dann auf den Weiterweg. Roman steigt wieder nach Weißenbach ab, während Maria mit Klaudia und mir weiter hinauf wandert.

Aufstieg Richtung Schoberstein Nebelsuppe Am Mahdlgupf

Der Weg führt uns quer durch den Wald, über Steine und Blätter, durch Hangquerungen und meist bergauf. Weiter oben biegen wir zum Mahdlgupf ab, bei dem auch der Attersee Klettersteig endet, der auch bei etwas feuchtem Terrain gut besucht ist. Für uns geht es etwas hinab und anschließend wieder quer durch den Hang und weiter aufwärts. Nach zahlreichen Höhenmetern wird das Gelände felsiger und wir steigen über Steine zum Kammweg auf. Dieser führt uns durch den Wind weiter zum Brennerin Dachsteinblick. Nach kurzem Rundumblick machen wir uns gleich auf den Weiterweg durch die Felsen zur übernächsten Kreuzung. Während rechts die Bergrettungshütte steht, wenden wir uns nach links, es geht wieder etwas auf und ab durch die Latschen, bis wir das Brennerin Gipfelkreuz im Norden des Felsaufbaus erreichen.

Windig am Kammweg Ausblick beim Abstieg Rechts, links und durch den Bach

Nach einer Stärkung wandern wir zurück zur Kreuzung und Richtung Nordosten weiter. Obwohl das Hochleckenhaus schon in Sichweite ist, trennt uns noch ein gutes Stück von unserem eigentlichen Abstiegsweg. Der Weg führt uns hinab in einen Graben und auf der anderen Seite wieder hoch zur Gaisalm. Anschließend noch durch die Latschen etwas weiter aufwärts und dann hinab in die nächste Senke. Nach rechts ginge es nun hinauf zum Hochlecken, wir halten uns jedoch eher gerade und wählen den Abstiegsweg zur Kienklause. Zuerst über Schotter und anschließend durch Wald geht es immer weiter abwärts. Das letzte Stück geht es entlang des Zwieselbachs und auf der Forststraße zum Endpunkt unserer Tour.

Route: Weißenbach am Attersee - Großer Schoberstein (1037m) - Mahdlgupf (1261m) - Dachsteinblick (1559m) - Brennerin (1602m) - Kienklause
Statistik: 5h30/1370hm auf/1200hm ab/14km

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Vor einiger Zeit bin ich im Wanderbuch 'Wiener Hausberge - Nur für Geübte' auf diese Tour gestoßen. Irgendwie hat es sicher bisher nicht ergeben. Nachdem ich heute wieder mal alleine unterwegs bin, würde sich kein zweiter ärgern, falls das doch nicht so toll wird und so machte ich mich auf den Weg nach Schwarzau im Gebirge und von dort bis ans Ende der fahrbaren Straße im Preintal. Kurz nach dem Triebl Hof parke ich meine Auto, das hier ein paar einsame Stunden verbringen wird. Ich folge der Wegbeschreibung und dem nachgezeichneten GPS Track ein Stück auf der Straße und biege bald beim ersten Forsthaus nach links über eine Brücke ab. Danach geht es gleich nach rechts und auf der Forststraße weiter. Bald geht es leicht bergauf und es folgen zwei Kehren. Kurz nach der zweiten Kehre führt ein Weg nach schräg links hinauf. Der anfangs breite Pfad führt nun steiler hinauf bis zu einer Lichtung. Das war es dann auch mit Pfad und von nun an geht es immer im Lahngraben bergauf. Wenn man sich im Graben hält geht das relativ problemlos. Ich folge jedoch kurz einem kreuzenden, rot markierten Jagdsteig. Dieser führt mich zu weit von meinem geplanten Weg fort, also verlasse ich ihn und steige gerade weiter rauf zur Forststraße. Dieser folge ich nach rechts hinauf bis zu den Kehren, bei denen ich eigentlich aus dem Graben hätte kommen sollen. Nun kurz um die Kehren und nach einem Hochstand wieder in den Graben hinauf.

Zu einer Lichtung Im lichteren Lahngraben aufwärts Eher rechts zur Straße hoch

Dieser ist nun etwas weniger waldig, dafür gibt es nun mehr Gestrüpp und kleine Bäume. Beim Waldstreifen halte mich etwas mehr links und gehe dann etwas kreuz und quer weiter aufwärts. Weiter oben erreiche ich erneut eine Forststraße, quere diese und steige weiter auf. Weiter oben wird das Gestrüpp etwas weniger, flacher wird es aber auch nicht. Immerhin ist um die Jahreszeit das meiste Grünzeug schon verblüht, ansonsten wäre wohl auch die lange Hose schon durchgekratzt. Warm wird mir nur von innen, das Wetter kann heute nicht viel. Immerhin schneit es noch nicht. Irgendwann finde ich die letzte Forststraßenquerung und gehe auf dieser ein paar Meter zurück hinab. Dort finde ich auch einen Weg über die Böschung und gehe nun schräg über den Hang zum rechten Ende der Latschenzone. Oben angekommen treffe ich auf einen beachtlichen Hochstand, biege dort nach links ab und steige nun in der Schneise durch den Wald weiter auf. Zum ersten Mal lässt sich auch sowas wie Sonne und ein paar Fetzen blauer Himmel erkennen. Die Schneise führt mich hoch bis zum anfangs breiten Gipfelkamm auf den ich nach links einschwenke und weiter ansteige. Nun geht es mal rechts, mal links an Bäumen und Latschen vorbei (oder quer durch) und ein paar Minuten später erreiche ich das Gipfelkreuz am Lahnberg. Hier seh ich bereits den weiteren Kammverlauf und eine Gämsenfamilie, die in der Nähe grast. Nach dem mühsamen Anstieg ist es Zeit für eine Pause und Stärkung.

Am Lahnberg Kammweg zum Donnerkogel Mehr Gämsen

Anschließend mache ich mich auf den Weiterweg Richtung Donnerkogel. Es geht nun immer am Grat entlang von Steigspuren dahin. Es gibt auch ein paar Metallsteher und rote Punkte am Weiterweg. Die Gämsen haben sich inzwischen in den Hang verabschiedet, wo sich noch zwei weitere Familien herumtreiben. Für mich geht es hinab in einen Sattel und auf der anderen Seite wieder hinauf. Ich muss mich öfter durch die Latschen kämpfen, was einiges an Zeit kostet. Weiter oben wird die Fläche wieder breiter, es geht mehr um die Latschen herum und ich erreich bald den Gipfel des Donnerkogels. Auch hier wird das Wetter kurz etwas besser und hinter dem großen Sonnleitstein sind Rax und Schneealpe zu sehen. Bald hüllen sich die Berge rundum aber wieder in Wolken. Für mich geht es gleich weiter und bald steh ich wieder vor einem Latschenfeld. Die Markierung weist in die Richtung, also geht es wieder irgendwie quer durch. Kurz darauf erreiche ich eine Doline, die ich rechts umgehe und dann kurz nach links oben verlasse. Noch etwas durch die Latschen, dann wird die Gegend wieder etwas offener und wenig später geht es durch den kreuz und quer Wald hinab. Ich erreiche eine Schneise und etwas später eine Lichtung mit zwei Hirschsuhlen. Von dort geht es wieder in den Wald, wobei ich nie ganz sicher bin, was wirklich Spuren sind. Danach folgt freies Gelände, wo einige Bäume nach Sturmschäden umgeschnitten wurden. Ich wende mich etwas mehr nach Süden, um wieder hoch zum Kamm zu kommen.

Sonne und Wolken Richtung Schneealpe Auf der Kamm Südseite - nicht immer der beste Weg Hier steige ich ab

Dort geht es nun eher auf der Südseite im schrägen Wald weiter dahin, bis ich die Ostseite des Rauchsteins erreiche. Dort geht es über ein paar Felsen mit ein paar Handgriffen einige Meter hinauf. Noch zwischen ein paar Bäumen durch und dann habe ich den höchsten Punkt erreicht. Gipfelkreuz gibt es keines, aber auch hier sind Farbmarkierungen zu finden. Aussicht gibt es bis zum Gippel, ansonsten ziehen weiterhin viele Wolken durch die Gegend. Der Abstieg erfolgt das erste Stück steil nach Süden, dann gehe ich etwas unterhalb des Kamms entlang, steige dann aber noch ein paar Meter mehr auf grasiges Terrain ab. Nun weiter zum nächsten Sattel vor dem Steinerkogel. Am Weg dorthin sehe ich einen Jäger mit Gewehr hinter ein paar Bäumen stehen. Nach Gruß spricht er mich auch gleich an und bittet mich, hier nicht weiter zu gehen, da weiter vorne der nächste Jäger mit Jagdgästen im Gebüsch sitzt. Aufgrund des eindringlichen Bittens und weil ich mich ungern erschießen lasse, kehre ich um und peile den nächsten freien Hang im Norden an. Hier sehe ich weiter unten auch schon eine Forststraße (auf der OSM noch nicht eingezeichnet) zu der ich nun absteige. Im steilen Gras geht es flott hinab, an ein paar Stellen etwas kreuz und quer, noch über die Straßenböschung und schon bin ich unten und blicke nochmal zurück auf den Weg. Nachdem ich nach dem nächsten Hang noch eine Straße stehe, gehe ich ein Stück nach vor und steige dann nochmal durch diesen ab. Ich komm unten bei einem verfallenen Hochstand an und wandere durch den Wald entlang eines Bachs bis zu einer Forststraße. Auf dieser nun immer nach Norden, vorbei an der Einmündung des eigentlichen Abstiegswegs, Forsthäusern bis zur Kreuzung mit dem Wallfahrerweg. Dort bei den vielen Kreuzen nach rechts, durch die paar Häuser von Gscheidl und über die Wiese rauf auf den Pass. Nochmal kurzer Rückblick und dann vorbei an den zahlreichen Kreuzen und Wallfahr-Erinnerungen auf der anderen Seite hinab. Anschließend die letzten Kilometer auf der Forststraße retour.

 

Route: PP Preintal Triebl - Lahngraben - Lahnberg (1594m) - Donnerkogel (1617m) - Rauchstein (1526m) - Treffen mit einem Jäger - Abstieg über Hänge/Forststraßen - Gscheidl (1132m) - PP
Statistik: 4h45/1110hm/13,8km

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Alle Jahre wieder kommen ich bzw. wir hier vorbei. Die Routenbeschreibung ist die gleiche wie im letzten Jahr. Das Wetter ist heute wunderbar, selbst zum Sonnen ist es trotz Wind warm genug.

Ausblick zum Muckenkogel Auf und Ab im Wald

Wiese vor der Kiensteineröde Straße zur Ebenwaldhöhe mit Hochstaff Hochstaff Gipfel Wasserfall im Schindeltal

Bis zur Kiensteineröde war wieder nichts los, danach auch wenig, erst rund um die Ebenwaldhöhe und am Hochstaff tumelten sich die Menschen. Auf der Kleinzeller Hinteralm haben wir wieder mal ein Murmeltier gesichtet.

Route: Inner Wiesenbach: Kreuzung Schindeltal/Engeltal - Neutaler - Wendlgupf (1110m) - Kiensteineröde (1160m) - Ebenwaldhöhe - Hochstaff (1305m) - Kleinzeller Hinteralm - Schindeltal
Statistik: 4h30/1070hm/15,4km

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Heute wollen wir aus dem Höllental auf die Rax. Als Anstiegweg haben wir uns den Alpenvereinssteig ausgesucht. Unser Wandermobil parken wir am Parkplatz vom Weichtalhaus. Wie wir bald feststellen, hätte es aber direkt an der Straße auch noch Parkmöglichkeiten gegeben. Nach einem Stück auf der Bundesstraße geht es nach links zum Wegweiser für die diversen Raxsteige. Wir folgen zuerst der gelben Markierung, die uns etwas hinauf und dann nach rechts hinüber zur Schönbrunnerstiege führt. Auf dieser marschieren wir aufwärts und anschließend neben Fels und Gebüsch flach weiter. Weiter vorne treffen wir auf die Forststraße, die direkt aus dem Höllental hoch führt. Nun auf dieser zuerst wenig, dann mehr aufwärts kommt der Wandfuß wieder näher. Wir kommen an der Abzweigung zum Hoyossteig und später zum Teufelsbadstubensteig vorbei und gehen immer gerade weiter. Das letzte Stück geht es über Schotter aufwärts und bald stehen wir beim Einstieg des AV-Steigs.

Schönbrünnerstiege Blick zurück auf der ersten Leiter Nächste Leiter Schräge Hangquerung Gehgelände zur Schuttrinne und durch Wald

Der Steig ist mit B bewertet, wir gehen ohne Klettersteigset aber mit Helm. Zuerst geht es gleich mal eine schräge lange Leiter aufwärts, um ein Eck zur nächsten Leiter, vorbei an einer kleinen Höhle und nun in die andere Richtung auf der nächsten Leiter weiter. Es folgt das nächste Eck, eine kürzere Leiter und etwas Gehgelände bis eine weitere Leiter folgt. Nach dieser ersten Leiterpassage folgt steiles Gehgelände. In Kehren geht es nun hinauf zu einem markanten Baum. Hier folgt das nächste gesicherte Stück in dem der schräge Hang gequert wird. Wir müssen teilweise etwas warten, da doch ein paar Leute unterwegs sind und genießen den Ausblick ins Höllental und auf die Felswände der Umgebung. Nach der Querung wird das Gelände etwas flacher, aber neben uns geht es noch immer gut hinunter. Wir queren eine Schuttrinne und steigen im Wald nun steiler auf. Wieder geht es im schrägen Gelände weiter, über die nächste Schuttrinne und weiter aufwärts. Über Trittplatten steig der Weg weiter hinauf. Zwischendurch sehen wir die erste Gams des Tages und kommen um ein Eck zum bekannten Verschneidungs-/Kaminteil. In diesem etwas feuchten Stück geht es über abgespeckten Fels und Trittplatten hinauf. Gut, dass es auch noch ein Seil gibt, ansonsten wäre mir das wohl zu suspekt gewesen. Auf steilen Gehgelände gelangen wir zur nächsten Leiter bei der der Gustav-Jahn-Steig (B/C) einmündet.

Aber zuerst über diese Schuttrinne Trittplatten Zu dieser Verschneidung/Kamin Leiter zum Steigbuch Querung zum Ausstieg

Die Leiter führt uns hinauf zum Steigbuch. Es folgt klassisches Seil-Steiggelände und zwischendurch Gehgelände mit packenden Tiefblicken. Weiter oben um das nächste Eck und zu weiterer Kraxelei. In der nächsten schrägen Passage höre ich den Wanderer hinter uns erzählen: "Da bin ich im Winter nicht raufgekommen. Bin irgendwo durch die Latschen gerade aufgestiegen - Todesängste hab ich gehabt - Todesängste!". Seine Begleiterin war glaub ich nur mäßig beeindruckt. Für uns geht es über ein etwas schräges und feuchtes Stück, wo uns zwei Wanderer im Abstieg entgegenkommen. Von hier ist es nicht mehr weit - nochmal ein paar Trittbügel und eine Querung nach links und wir erreichen den Ausstieg bei der Höllentalaussicht. Hier genießen wir nochmal den Blick ins Höllental und machen eine verdiente Rastpause.

Wir bei der Höllentalaussicht Zum Gipfelkreuz Noch so eine Treppe

Danach marschieren wir nach vor zum Ottohaus, vorbei an den Massen und rauf zum Jakobskogel. Nach kurzem Rundumblick entschließen wir uns noch weiter zum Preinerwandkreuz zu gehen. Durch Latschen und über Schotter geht es etwas auf und ab, bis wir das Kreuz erreichen. Während das Wetter am Vormittag noch wunderbar sonnig war, hat es hier etwas zugezogen und kalter Wind bläst uns um die Ohren. Also steigen wir rasch zur Seehütte ab, wo wir uns einen Kuchen suchen. Nach Stärkung gehen wir am Seeweg retour zum Ottohaus und zweigen am Praterstern auf den Wachhüttelkamm-Steig ab. Dieser führt recht lange gemütlich über Wiesen und Wald hinab und man fragt sich, wann endlich die Höhenmeter weniger werden. Dies passiert aber erst am Ende des Steigs, über zahlreiche Eisentreppen und ein einige kurze gesicherte Stellen führt der Weg nun steil hinab. In der Dämmerung erreichen wir wieder die Straße und gehen zurück zum Weichtalhaus. Nach gutem Abendessen machen wir uns auf den Heimweg.

Route: Weichtalhaus - Höllental-Bundesstraße - Schönnbrünnerstiege - Alpenvereinssteig (B) - Höllentalaussicht - Otto Haus - Jakobskogel (1736m) - Preinerwandkreuz (1783m) - Neue Seehütte - Otto Haus - Wachhüttelkamm - Weichtalhaus
Statistik: 7h/1520hm/19,3km

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