T. Tourenbuch

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26.10.2017, 41 Fotos

Der Nationalfeiertag hat wunderbares Wetter gebracht, das spornt uns zu einer Tour auf den Göller an. Wir wählen die Route von Kernhof und parken dort gegenüber der Feuerwehr am geschotterten Parkplatz. Von hier wandern wir ein Stück über die Asphaltstraße, halten uns eher rechts, bis die Straße endet und wir am linken Rand der Wiese entlang des Bachlaufs weitergehen. So erreichen wir wenig später den schönen Trenk Wasserfall mit viel Wasser und Laub rundherum. Eine Holzbrücke führt uns über den Fluß, ein Stück raus aus dem Tal und zum eigentlichen Wanderweg. Hier wenden wir uns nach rechts und steigen Richtung Waldhüttsattel auf. Der Waldpfad ist von Laub gesäumt, die Sonne scheint und angenehme Temperaturen versüßen uns den Anstieg. Unterwegs pausieren wir kurz und haben wenig später guten Ausblick zum Gippel. Bald erreichen wir die Kreuzung beim Waldhüttsatel und gehen über die Forststraße bis zur Wiese unterhalb der Göllerhütte. Quer über diese drüber folgt schon bald der Anstieg zur Hütte.

Trenk Wasserfall Bergauf Richtung Waldhüttsattel Am Waldhüttsattel Weiter geht's Schnee!

Wie bereits erwartet, ist die Hütte heute geschlossen, aber doch ganz gut besucht. Wir suchen uns einen freien Tisch und jausnen unsere mitgebrachte Stärkung. Anschließend wandern wir hinter der Hütte vorbei, kurz durch Wald hinab und dann wieder aufwärts zu den Gipfeln. Es geht über Wiesen, durch Wald und über die ersten Schneereste, bis wir die Latschenzone erreichen und in der grünen Gasse der Sonne entgegen gehen. Am schattigen Weg liegt teilweise etwas Schnee oder ist schon so niedergetreten, dass nur mehr feuchtes Erdreich übrig ist. So kommen wir zum Abzweiger zum kleinen Göller, den wir in wenigen Minuten erklimmen.

Am kleinen Göller Ausblick zum großen Göller und Kamm zw. groß und klein Schönen Nationalfeiertag mit Schneeberg

Von hier oben schauen wir schon zum Kamm und dem großen Bruder. Es geht zurück zum Normalweg und über den Kamm mit Blick auf die ersten Schneerinnen. Auf der anderen Seite steigen wir ein paar Meter ab und beginnen den letzten Anstieg auf den großen Göller. Nach dem Weg über die Felsen geht es am Gipfelplateau nur noch ein Stück über Schnee und schon stehen wir beim großen Gipfelkreuz. Wir genießen das Panorama und suchen uns einen etwas windgeschützterten Platz zum Rasten. Retour gehen wir am gleichen Weg, lassen dabei aber die Abstecher zum kleinen Göller und Trenk Wasserfall aus.

Route: Kernhof - Trenk Wasserfall - Waldhüttsattel - Göllerhütte - Kleiner Göller (1673m) - Göller (1766m) - retour
Statistik: 4h30/1230hm/15km

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14.10.2017, 45 Fotos, 1 Kommentar

Wir starten heute die alljährliche Inner Wiesenbach Runde. Vom Parkplatz bei der Abzweigung Schindeltal/Engeltal wandern wir das Stück entlang der Straße retour zum Neutaler und folgen dort der Forststraße aufwärts. Vorbei geht es am verfallenen Quineck, ein paar erstaunten Kühen und kurz quer durch den Wald. Hier wird nochmal die größere Forststraße gequert, bevor es auf der anderen Seite auf urigeren Pfaden weitergeht. Rund um uns leuchtet das bunte Herbstlaub im Sonnenschein. Nach dem ersten Anstieg biegen wir nach links ab und es geht durch mehr Gestrüpp aufwärts. Manchmal ist nicht klar, ob hier wirklich wer gegangen ist, oder wir nur Tierspuren folgen. Weiter oben gelangen wir wieder auf einen Forstweg und erreichen bald eine Wiese, wo gerade ein Rudel Gämsen von dannen zieht.

Es herbstelt Gämsen Nach dem Gupfabstieg

Nach weiterem Anstieg entlang der Straße und quer durch den Wald stehen wir vor der Gipfelwiese, steigen auf dieser weiter hoch und gehen querfeldein bis zum kleinen, hölzernen Gipfelkreuz, dass seinen Dienst jetzt schon lange verrichtet. Nach kurzer Rast geht es durch viel Laub zurück auf den Trampelpfad. Diesem folgen wir (soweit wir ihn sehen) rechts von den Felsen weiter zur Kiensteineröde. Dabei geht es teils durch unguten Schräghang und einmal steil hinauf zurück zum Pfad. Nach einigem auf und ab erreichen wir schließlich die Wiese vor dem Gipfel der Kiensteineröde, steigen über den Zaun und sind weniger später beim Gipfelkreuz.

Richtung Muckenkogel, rechts vorne der Wendlgupf Das schöne Kreuz Wir am Hochstaff Wasserfall am Ende des Schindeltals Wasserfall am Ende des Schindeltals

Wir sitzen eine Zeit lang in der gemütlichen Sonne und gehen anschließend über die Wiesen zum Kaltenreiterhof. Die Stierwiese ist bereits offen, darum fürchten wir uns nicht weiter und sehen den Stier wenig später mit seiner Familie auf der Weide grasen. Beim Marsch zur Ebenwaldhöhe sehen wir eine Unmenge an Fahrzeugen. Wie sich später herausstellt, gab es auf der Reisalpe heute eine Bergmesse oder ähnlichen Event. Wir bahnen uns einen Weg durch die Karossen und biegen wenig später ab und wandern über die Wiese ab in den Wald und weiter hinauf zum Hochstaff. Auch hier ist heute mehr los. Auf der anderen Seite geht's wieder hinab zur Kleinzeller Hinteralm. Hier drehen wir noch eine extra Runde und steigen anschließend ins Schindeltal ab. Wir besuchen noch den schönen Wasserfall und gehen dann auf der Forststraße, vorbei an den noblen Häusern zurück zum Ausgangspunkt.

Route: Inner Wiesenbach: Kreuzung Schindeltal/Engeltal - Neutaler - Wendlgupf (1110m) - Kiensteineröde (1160m) - Ebenwaldhöhe - Hochstaff (1305m) - Kleinzeller Hinteralm - Schindeltal
Statistik: 4h30/1070hm/16,1km

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02.10.2017, 40 Fotos

Die heutige Wanderung soll uns auf den Monte Cófano führen. Nach der Anreise entlang des Strands parken wir am Parkplatz neben dem Informations- und Ticketschalter. Dort versucht uns der Local Guide auf italienisch zu erklären, dass aufgrund von Felssturz der Aufstieg nicht möglich ist. Viel mehr verstehen wir nicht, also entschließen wir uns, zumindest einmal rund um den Berg zu gehen. Zusätzlich tauchen am Horizont schon Regenwolken auf, was für eine kurze Tour spricht. Wir wandern also ein Stück die Straße entlang und biegen dann nach links ab und steuern auf die Felswand zu. Kurz vor dem Wandfuß wenden wir uns nach rechts und steigen in einer Schlucht auf.

Monte Cófano Aufwärts Monte von der Seite

Rasch gewinnen wir an Höhe und gehen anschließend flacher bis zum Sattel, bei dem man zum Gipfel abzweigen könnte. Wir sehen auch auf die andere Seite und dem nahenden Wetter ins Auge, entschließen uns aber noch weiter zu gehen. Hinter uns treibt ein Hirte mit lauten Schreien seine Kuhherde durch die Landschaft, darum flüchten wir schnell Richtung Meer. Links von uns können wir einen Steinbruch bewundern, während über den Monte Cófano der Wind pfeift und damit einen lustigen Singsang erzeugt. Nach dem Abstieg durch Fels geht es über eine Wiese und anschließend etwas oberhalb der Küstenlinie Richtung Norden. Bald taucht vor uns der Turm vom Torre di San Giovanni auf. Wenig später holt uns der Regen ein. Somit beschleunigen wir und erreichen die Grotta Crocifisso, wo wir uns unterstellen und jausnenderweise den Großteil des Regenschauers und der Blitze abwarten.

Wetter im Anmarsch Steinbruch Vorbei am Turm Regenpause Wieder am Start

Anschließend ein Stück hinunter zur Cappella Crocifisso und an der Küste weiter Richtung Osten. Es beginnt nochmal etwas zu regnen, viel ist es aber nicht mehr. Der Weg führt uns durch die Küstenlandschaft zum Torre della tonnara di Cofano und anschließend auf der Straße zurück zum Ausgangspunkt. Schade, dass der Gipfelsieg nicht geklappt hat. Wir waren auch etwas überrascht, dass die Touristeninfo kein Wort Englisch spricht.

Route: Golfo del Cófano - Cófano Sattel (255m) - Torre di San Giovanni - Cappella crocifisso - Torre della tonnara di Cofano - Golfo del Cófano
Statistik: 2h15/330hm/9,1km

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01.10.2017, 52 Fotos

Unsere Sizilienrundreise hat uns über Palermo nach San Vito Lo Capo gebracht. Von hier reisen wir heute weiter in den Nationalpark Zingaro und parken uns kurz vor dem Nordeingang des Parks ein. Mit schönem Meerblick geht es von dort gemütlich hinab zum ersten Museum auf der Runde. Durch zahlreiche Zwergpalmen führt der Weg zum nächsten Forsthaus, vorbei an Grantapfelbäumen und dem nächsten Museum etwas hinauf zur Grotta dell'Uzzo. Hier wurden etwa 10.000 Jahre alte Spuren der Menschheit entdeckt. Wir wandern noch ein Stück am Hauptfad weiter und biegen dann ab nach rechts und bergan. Hier steht noch ein Warnschild von den sommerlichen Bränden, inzwischen raucht es aber nicht mehr.

Cala Tonnarella dell'Uzzo Ausflugsboote vor Cala dell'Uzzo

Der Anstieg ist dank der Temperaturen schweißtreibend und es riecht stellenweise etwas verbrannt. So erreichen wir die teils verfallenen Hütten von Sughero. Nun geht es wieder weiter nach Süden und das nächste Stück etwas weniger bergauf. Während rechts von uns hauptsächlich Felsen rumliegen, blicken wir nach links hinab zum Meer und den zahlreichen Buchten, die wir am Rückweg besuchen können. Auf unserer recht einsamen Tour erreichen wir den höchsten Punkt am Pizzo del Corvo, wo wir erst mal pausieren.

Es hat gebrannt Grotta dell'Uzzo

Anschließend geht es durch mehr bewachsenes Gebiet weiter, wobei rund um uns ein paar Eulen aufsteigen. Fasziniert wandern wir weiter und steigen bald zum nächsten Steinhaus ab, folgen kurz einer Straße und gehen dann in vielen Kehren hinab zum Nationalpark-Info-Haus am Südeingang des Parks. Weiter geht es ein gutes Stück über der Küste bis wir zur Cala dell'Disa absteigen und eine Runde schwimmen und Fische schauen gehen. Nach ausreichender Trockenphase wandern wir wieder hinauf auf den Pfad und mit einem Abstecher zur Cala dell'Uzzo zurück zum Eingang des Nationalparks.

Route: Zingaro Nationalpark Eingang Nord bei San Vito Lo Capo - Grotta dell'Uzzo - Sughero - Pizzo del Corvo (418m) - Centro Visitatori - Cala dell'Disa - Cala dell'Uzzo - Eingang
Statistik: 4h15/700hm/14,8km

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29.09.2017, 26 Fotos, 1 Kommentar

Hm! Lecker! Pizza! Oder? Nein: Pizzo! Aber alles von vorne: Heute machen wir eine Autoreise durch die Madonie und besuchen dabei Isnello, Petralia Sottana, Petralia Soprana und Castelbuono. Unterwegs machen wir einen Zwischenstopp und besteigen den höchsten Berg der Madonie - den Pizzo Carbonara. Unsere Route starten wir am Parkplatz des Refugio Ostello della Gioventù, das heute ziemlich geschlossen aussieht. Von dort geht es ein Stück auf der Straße retour und bergab. In der ersten Kehre gehen wir geradeaus in den Wald und folgen einem unmarkierten, aber meist doch erkennbarem Pfad ein Stück durch den Wald und dann über viel Gestein aufwärts.

Da rauf Durch Busch-Buchen Hirsche

Den Hang querend gewinnen wir rasch an Höhe, folgen den Kehren und hören immer wieder ein Röhren zwischen den Felsen und Bäumen. Wenig später entdecken wir auch die zahlreichen Hirschfamilien, die durchs Gelände streifen und so gar nicht geschreckt sind. Nach dem ersten längeren Anstieg wandern wir unter einer Gasse mit flachen Bäumen durch, die auch noch in dieser Höhe wachsen (Busch-Buchen). Vorbei an ein paar Dolinen und viel Gestein erreichen wir irgendwann den markierten Hauptanstieg und sehen wenig später das "Gipfelkreuz".

Viele Steine Wir am Gipfel Schöne Hütte

Nachdem es etwas grummelt und auch ein paar Wolken herumziehen, machen wir uns bald wieder an den Abstieg. Wir kürzen die im Wanderführer vorgeschlagene Route etwas ab und folgen dem am GPS Gerät eingezeichneten, aber nicht markierten Weg. Immer wieder entdecken wir ein paar Steigspuren, viel dürfte hier aber nicht los sein. Wir erreichen eine Unterstandshütte ohne Dach und wenig später den Hauptanstiegsweg. Dieser folgen wir in Richtung des Schigebiets hinab bis zur Straße. Inzwischen hat es zu regnen begonnen und somit gehen wir flotten Schrittes zurück zum Auto.

Route: Refugio Ostello della Gioventù - Pizzo Carbonara - Ostello della Gioventù (Wanderführer Rother Sizilien Tour 26 gekürzte Variante)
Statistik: 2h30/470hm/8,1km

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