T. Tourenbuch

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Unsere diesjährige mehrtägige Hüttentour führt uns durch die Kreuzeckgruppe von Möllbrücke in Kärnten nach Osttirol. Dieses Jahr sind Klaudia und ich alleine unterwegs. Wir starten unsere Tour gemütlich und lassen uns die ersten 600 Höhenmeter von der Kreuzeckbahn zum Beginn unserer Wanderung bringen. Von der Bergstation der Bahn geht es vorbei am Speicherteich auf einer Forststraße in den Wald. Neben dem Pfad sind einige Schilder mit Gedichten angebracht, diese zu lesen hält uns etwas auf, damit wir nicht zu sehr ins Schwitzen kommen. In einer Kehre verlassen wir die Straße und folgen einem Waldpfad gerade aus weiter. Wir queren mehrmals die Straße und kommen dann zur Mernikalm mit Jausenstation.

Bei der Mernikalm Hinauf zu den Heidelbeeren Am Koppen

Nach den Almhütten geht es am Wanderweg weiter bergauf in den Wald. Wir treffen ein paar Kühe, verlassen den Wald und sehen die nächsten Rindviecher auf einer Alm. Über eine Straße geht es zu einer Tränke und auf einem Waldpfad weiter hinauf. Nach weiterem Anstieg erreichen wir die erste Kreuzung mit Entscheidungsmöglichkeit: Geradeaus geht es flacher über Almen zu unserem heutigen Ziel - der Salzkofelhütte. Rechts hinauf gibt es die Möglichkeit noch ein paar Gipfel zu sammeln, bevor es hinab zur Hütte geht. Bei der Kreuzung treffen wir auf zwei Damen aus Deutschland, die in den nächsten Tagen die gleichen Strecken wie wir begehen - Auch sie sind am Kreuzeckhöhenweg unterwegs.

Ausblick vom kleinen Salzkofel Über Wiesen und Felsen Da kommt ein Wetter

Nach etwas hin und her und kurzem Kartenstudium entscheiden wir uns für den Anstieg nach rechts – je nach Wetter können wir oben noch immer abkürzen und nicht alle Gipfel mitnehmen. Am Weg zum ersten Gipfel müssen wir jedoch einige Zwischenstopps einlegen, da der Weg durch ein Feld mit leckeren Heidelbeeren führt, die wir uns nicht entgehen lassen wollen. Nach dem Anstieg auf den Koppen sehen wir bereits, dass in einiger Entfernung die Wolken mehr werden. Darum geht es nach kurzer Pause auch über Wiesen- und Steinwege weiter zum nächsten Ziel - dem kleinen Salzkofel. Auf der anderen Seite geht es unmarkiert hinab und wir müssen schon genau schauen, um einen Pfad zurück zum markierten Wanderweg zu finden. Auf diesen geht es nun mehr auf als ab bis zum nächsten Abzweiger. Nach rechts würde der Weg auf den Salzkofel führen. Angeblich benötigt man für die 200 Höhenmeter hinauf noch eine dreiviertel Stunde. Dies ist uns aufgrund des nahenden Regens zu viel und wir gehen geradeaus und später nach links weiter. Es geht nun (durch weitere Heidelbeerfelder) nur noch hinab bis zur Salzkofelhütte.

Hier werden wir freundlich empfangen und als der erste Radler ausgetrunken ist, beginnt es auch schon zu regnen. Wir wechseln nach Drinnen und verbringen den restlichen Nachmittag und Abend mit Essen, Trinken, Lesen und Kartenspielen während es draußen mal mehr oder weniger schüttet.

Route: Bergstation Kreuzeckbahn (1200m) - Mernikalm - Koppen (2158m) - Kleiner Salzkofel (2222m) - Salzkofelhütte (1987m)
Statistik: 3h30/1120hm auf/430hm ab/8,2km

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Der zweite Tag unserer Dürrensteinüberschreitung startet mit einem gemütlichen Frühstück in der Ybbstaler Hütte. Anschließend packen wir unseren sieben Sachen und machen uns auf den Weg zum Gipfel des Dürrensteins. Kurz nach der Hütte treffen wir auf die erste Hürde in Form eines Kuhrudels. Nachdem knapp vor uns ein Paar mit Hund unterwegs ist umgehen wir die Wiederkäuer großzügig. Anschließend weiter durch Wald und entlang eines Schotterwegs zu den Almhäuser und weiter zur Legsteinalm und zugehörigen Quelle. Weiter geht es neben vielen Blumen durch die Latschen aufwärts. Vorbei geht es an einigen Dolinen und Karstfelsen dem Ziel entgegen. Weiter oben sehen wir ein Rudel Gämsen, das nicht sonderlich geschreckt ist und kommen zum letzten Wegweiser vor dem Gipfel.

 Du kannst nicht vorbei! Vorbei an Dolinen Anstieg

Oben angekommen blicken wir einmal im Kreis und sehen Berge und auch einige Wolken. Nach Rast und Stärkung mit dicken Jausenbroten von der Ybbstaler Hütte geht es wieder ab in die Latschen und über Steine und neben Kuhfladen hinab. Nach längerem Abstieg erreichen wir das Leonhardikreuz, wo wir erneut rasten. Anschließend in den feuchten Wald und über viele Kehren in rutschigen Erdpfaden hinab zum Obersee. Nachdem das Wetter nicht mehr so toll aussieht, verzichten wir auf ein Bad und wandern nach kurzer Rast zur Forststraße.

Gams Am Gipfel Beim Obersee

Nun geht es auf dieser ziemlich lange hinab. Wir kommen zum hinteren Ende des Mittersee. Der schaut nicht mehr so toll aus - wenig Wasser und viel Schotter. Inzwischen hat es etwas zu Regnen begonnen und wir schlüpfen in die Regenjacken. Viel ist es aber nicht, darum ziehen wir sie auch bald wieder aus. Der letzte Abschneider durch den Wald ist gesperrt, somit geht es auch hier auf der Straße weiter. Unten angekommen geht es vorbei an den ersten Häusern, bis wir die Schlosstaverne erreichen. Hier stärken wir uns und fahren anschließend mit dem Taxi zum Ausgangspunkt.

Wieder eine schöne Tour. Das Wetter war weniger Schlimm als die Prognose.

Route: Ybbstaler Hütte - Legsteinquelle - Dürrenstein (1878m) - Obersee - Mittersee - Schlosstaverne Lunz am See
Statistik: 5h45/590hm auf/1310hm ab/16,7km

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Schon länger haben wir gemeinsam mit meinem Vater die Überschreitung des Dürrensteins geplant. Zuletzt sind das Klaudia und ich 2017 gegangen und ich alleine 2014. Der erste Tag führt uns von der Töpperbrücke bei Kasten, ein Stück nach Lunz am See, auf die Ybbstaler Hütte, wo wir heute nächtigen werden. Wir gehen zuerst ein Stück die Bundesstraße Richtung Göstling, bis wir nach links auf den Wanderweg abbiegen. Vorbei an ein paar Häusern und einem Fischteich wandern wir bald über den Rasen entlang einer Weide. So erreichen wir einen Schotterweg der uns weiter in den Lechnergraben und das Wildnisgebiet Dürrenstein führt. Nun geht es ein Stück entlang des Bachs, der auch mal gequert wird, weiter hinauf. Besonders im unteren Teil besteht der Weg aus größeren Felsblöcken. Nach einem weiteren Waldstück folgt der schöne Teil direkt entlang der Felsen neben dem Bach hinauf. Der Bach ist gut gefüllt und einiges Wasser rinnt über die Felsen. Dies nutzen wir auch für etwas Abkühlung, da es ganz gut warm ist.

Nun auf der Straße neben dem Bach Viele Schmetterlinge Links vorbei am Wasserweg

Weiter geht es durch waldiges Gelände und wir passieren Farnfelder, Latschen und ein Blumenmeer. Bei einer kurzen Rast zwischendurch schlängelt sich an einem Fels unweit von uns eine schwarze Schlange davon. Noch ein Stück geht es hinauf, dann haben wir fast schon den höchsten Punkt des langen Anstiegs erreicht. Die Wolken weiter vorne sehen schon etwas dunkler aus und in der Ferne grollt bereits der Donner. Deshalb machen wir auch keinen Abstecher ins Grünloch und gehen gleich weiter. Es geht nochmal etwas hinauf, bevor wir durch Kuhweiden hinabsteigen und bald die Ybbstaler Hütte und die Berge dahinter ins Blickfeld rücken.

Es schlängelt Am Weg Nummer zwei Nicht mehr weit zur Hütte

Hier angekommen bestellen wir einen Radler und kurz nach dem Anstoßen beginnt es auch zu Regnen und wir wechseln nach drinnen. Somit verzichten wir auch auf den Besuch des Noten und machen einen gemütlichen Abend in und vor der Hütte.

Route: Töpperbrücke (Kasten/Lunz am See) - Lechnergraben - Ybbstaler Hütte (1343m)
Statistik: 3h/910hm auf/150hm ab/6,8km

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Schon länger wollte ich meinen Arbeitskollegen die Ötschergräben zeigen. Ein paar Jahre später klappt es dann endlich und ein paar neue Mitstreiter sind auch dabei. Wir starten unsere Tour in Wienerbruck beim Naturparkzentrum. Von dort geht es ein Stück den Stausee entlang und dann nach links auf den Pfad. Dieser führt ein Stück den Wald hinab und bald zur ersten kurzen Brücke. Nun führt der Pfad immer zwischen den Felswänden und dem Bach dahin. Wir wechseln die Seite und steigen links vom Wasser weiter ab. So gelangen wir zum ersten größen Wasserfall, schreiten durch ein paar Felsdurchgänge und landen schließlich beim Krafwerk Wienerbruck.

Blick zurück Der Doppelfall

Nun geht es neben dem Ötscherbach flacher dahin. Über Steige und Waldpfade geht es vorbei beim Ötscherhias und weiter zum Mirafall, wo wir die erste Pause einlegen. Die "ganz Mutigen" ;-) steigen noch das Stück hoch bis zum Becken unter dem Wasserfall. Nach ausreichender Rast geht es in den hinteren Ötschergräben weiter bis zum Schleierfall. Auch hier rasten wir kurz und steigen noch etwas höher. Anschließend geht es drei Minuten retour, über den Ötscherbach und durch Wald eine Zeit lang hinauf, bis wir das Schutzhaus Vorderötscher erreichen.

Der Mirafall mit Kunstwerk Vorderötscher

Hier werden wir gut bewirtet und machen uns danach an den Rückweg. Am gleichen Weg geht es hinab in die Ötschergräben und zum Mirafall. Nachdem noch immer die Sonne scheint, legen wir eine erneute Rast ein und kühlen die Füße im kalten Bach. Anschließend wandern wir am bekannten Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Christian hatte seine Drohne dabei, einen Zusammenschnitt seiner Flüge gibt es auf Youtube.

Route: Wienerbruck - Ötschergräben (Kraftwerk Wienerbruck, Ötscherhias, Mirafall, Schleierfall) - Schutzhaus Vorderötscher - retour
Statistik: 5h15/570hm/20,6km

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Nachdem wir vor einigen Jahren über die Wildfährte und ich vor noch längerer Zeit über den Gamsecksteig auf die Rax gekraxelt bin, fehlt uns von der Hinternasswaldseite noch der Bärenlochsteig. Wir starten am Parkplatz und wandern von dort auf der Schotterstraße ein paar Kilometer das Tal entlang. Wir erreichen die Talstation der Materialseilbahn zum Habsburghaus, gehen kurz nach links durch den Wald und dann wieder auf der Forststraße weiter aufwärts. So geht es noch etwa zwei Kilometer weiter, bis nach rechts der Wegweiser in den Wald weißt. Nun geht es deutlich steiler abwechselnd durch den Wald und über Schutt aufwärts. Wir treffen ein paar Wanderer und nach den nächsten Geröllfeldern auch den Einstieg in die Wildfährte.

Mittig geht es dann rechts hoch Hinauf Kraxelei Eine Art Kamin Bärengraben

Nach kurzer Stärkung geht es nun in leichter Kraxel gerade hinauf und dann nach links recht ausgesetzt um ein Eck. Anschließend in den Felsen noch weiter an ein paar Sicherungen aufwärts, bevor es wieder kurz gemütlicher wird. Danach folgen einige Trittplatten und ein Anstieg durch eine Rinne hinauf. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Abzweigung. Nach rechts geht es die Wildfährte weiter, wir gehen nach links zum Bärenlochsteig. Nach kurzem Anstieg geht es zuerst mal hinab und auf der anderen Seite in einer Rinne wieder hoch. Es folgt ein Stück Gehgelände um zwei Ecken, bis man eine Art Kamin erreicht. Auf der rechten Seite führen Trittbügel über die Wand gerade nach oben. Anschließend ein Stück gemütlicher hinauf und dann auf der anderen Seite wieder hinunter. Hier endet der versicherte und schwierige Teil des Steigs und es geht über Wiesen weiter. Nachdem wir ein Felstor passiert haben laden wir im Bärengraben, der uns durch viel Gestrüpp bis zum nächsten Wegweiser führt.

Nun geht es über den Predigtstuhl Weiter zum Bergrettungsschiff Abschneider von der Straße

Hier legen wir eine kurze Rast ein und gehen über die Ebneralm weiter zum Karl Ludwig Haus. Nach Einkehr geht es über den Predigtstuhl und zum Bergrettungsschiff. Wir steigen noch auf bis zum Dreimarkstein, um dann auf der anderen Seite hinab und weiter zum Habsburghaus zu wandern. Nach Stärkung mit Kuchen und Getränken geht es wieder hinab. Wir entschließen uns, diesesmal nicht (nur) am Kaisersteig abzusteigen, sondern nehmen den für uns noch unbekannten Schüttersteig. Dieser führt uns nach der Abzweigung über eine Wiese und bald auf eine Forststraße. Dieser folgen wir ein gutes Stück und machen dabei nochmal ein paar Anstiegshöhenmeter. Nach einem guten Stück zweigt ein kaum sichtbarer, aber immerhin markierter, Weg nach links ab und kürzt somit die Forststraße etwas ab. Wieder auf dieser kommen wir nach ein paar Kurven zu ein paar Forsthäusern und erreichen irgendwann das Ende der Forststraße. Von hier erfolgt ein recht schöner Abstieg mit vielen Kurven durch Wald und Stein hinab bis zur Straße nach Hinternasswald. Hier angekommen gehen wir etwas zwei Kilometer zurück zum Ausgangspunkt.

Der Bärenlochsteig und der anschließende Graben sind eine interessante Alternative zur Wildfährte. Der Abstieg im Wald über den Schüttersteig ist auch schön, nur der Forstraßenhatscher dorthin eher langweilig.

Route: Hinternasswald - Wildfährte (B) - Bärenlochsteig (B) - Ebneralm - Karl Ludwig Haus - Predigtstuhl - Trinksteinboden - Dreimarkstein (1960m) - Habsburghaus - Kaisersteig - Schüttersteig - Hinternasswald
Statistik: 7h/1510hm/23,2km

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