Die längste Etappe führt uns heute weiter zum Hochweißsteinhaus. Leider ist es heute den ganzen Tag nebelig und wir haben zumeist nicht all zu viel Aussicht. Von der Porzehütte geht es ein Stück auf einem Pfad, dann auf einem breiteren Schotterweg hinauf zum Tilliacher Joch. Dort beginnt die lange Überschreitung, die uns unterhalb einiger Gipfel und über Scharten in vielen Stunden durch den Nebel führt.


Laut Wanderführer ist die Etappe schwarz markiert. Die schwierigen Stellen finden sich in der zweiten Hälfte. Zwischen der Hochspitzsenke und dem Steinkarspitz gibt es einige wenige mit Seil gesicherte Stellen. Im Anschluss gibt es zwei Wege zum Luggauer Sattel. Wir nehmen den schwierigeren, der eher schmal durch den Hang unterhalb der italienischen Grenze führt. Ab dem Luggauer Sattel wird es einfacher.


Die letzten zwei Kilometer zum Hochweißsteinhaus geht es nochmal durch den Hang mit ein paar feuchten Stellen und schlussendlich durch Latschen bis zum Ziel.
Route: Porzehütte (1942m) - Tilliacher Joch/Forcella Dignas (2094m) - Bärenbadegg/Croda Nera (2431m) - Kesselscharte/Forcella Cadin (2293m) - Winkler Joch/Forcella Manzon (2248m) - Hochspitzsenke/Forcella Val Carnia (2314m) - Steinkarspitz/Monte Antola (2524m) - Luggauer Sattel (2404m) - Luggauer Törl (2232m) - Hochweißsteinhaus (1868m)
Statistik: 7h/1230hm auf/1290hm ab/17,4km