Auch heute ist es morgens noch bedeckt, doch bald reißt es auf und der blaue Himmel kommt heraus. So starten wir beim Hochweißsteinhaus und wenden uns wieder nach Osten und wandern hinauf zum Öfner Joch. Dort machen wir noch einen kurzen Abstecher zu einer Hirtenstatue. Anschließend geht es auf der italienischen Seite hinab, vorbei an Unterständen und bald auf einer rustikalen Straße abwärts. Wir kommen an einem Hof mit Esel vorbei, queren ein paar Wasserläufe und erreichen den tiefsten Punkt. Von dort geht es hinauf zur "Casera Sissanis Di Sotto", einer Hütte mit ein paar Mauerresten, bei der wir eine Pause einlegen.


Anschließend geht es lange das Tal aufwärts, bis wir nach einigem Anstieg den Pass "Sella Sissanis" erreichen. Von dort sind es nur ein paar Minuten zum Lago Pera, wo wir nochmal kurz rasten. Anschließend unterhalb des "Kreutzen" durch dessen Schuttausläufer bis zur nächsten Wegkreuzung und dann auf breiterem Pfad etwas auf und ab zum Passo Giramondo (Giramondopass). Nun geht es wieder hinab, zuerst flacher, dann in einigen Kurven durch den Hang. Danach durch Wald nach Süden und über Steine und Blöcke zieht es sich doch, bis wir die breite Schotterstraße und die Obere Wolayer Alm erreichen.


Nun abwechselnd auf der Straße und mit ein paar Abschneidern wieder aufwärts. Dann mal länger auf der Straße, bis es nochmal auf einen Abschneider geht, wo der Weg schon etwas verwachsen ist. Die letzten Meter dann wieder auf der Straße zum Wolayersee. Ich umrunde noch den See für ein paar Fotos und schaue auf die andere Seite zum Rifugio Lambertenghi Romanin.
Route: Hochweißsteinhaus (1868m) - Öfner Joch (2011m) - Sella Sissanis (1987m) - Lago Pera - Giramondopass/Passo Giramondo (2005m) - Obere Wolayer Alm - Wolayerseehütte (1960m)
Statistik: 6h/1140hm auf/1040hm ab/15,3km