T. Tourenbuch

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11.02.2018, 42 Fotos, 1 Kommentar

Nach Schifahren und Stadtspaziergängen machen wir uns heute wieder auf zu einer Schneeschuhtour. Wir starten in Spital am Semmering vor dem Gemeindeamt und wandern von dort nach Norden, durch eine Bahnunterführung und bald rechts von einem Bachlauf aufwärts. Hier ist es stellenweise etwas rutschig und eisig. Wenig später stehen wir jedoch auf der flachen Forststraße, auf der mehr Schnee liegt und schnallen uns die Schneeschuhe an die Füße. Nun geht es eher flach dahin, meist etwas aufwärts, kurz aber auch wieder hinab. Dabei folgen wir zahlreichen Spuren im Sonnenschein. Während einem dieser Abstiege zweigt unser Weg nach rechts ab, während die meisten Spuren geradeaus weiter gehen. Nach dem ersten Anstieg auf der Forststraße kehren wir scharf nach rechts und folgen einem schmaleren Pfad bergauf.

Vorbei an Fütterungsanlagen Ausblicksbankerl Schönstes Winterwetter, hier etwas links

Wir queren die Forststraße, gehen weiter hinauf und erreichen die Franziskaquelle, die auch im Winter sprudelt. Kurz danach folgt ein Aussichtsbankerl mit Blick auf Spital und aufs Stuhleck. Weiter geht es in den Wald, hier folgt etwas anspruchsvolleres Gelände und schmalere Pfade, bis wir das nächste Mal die Forststraße queren. Nun in einer langen Gasse weiter hinauf, vorbei an einer Abzweigung zum Baumkogel und dem Ziel immer näher kommend. Wir verlassen die letzten Fußspuren, gehen noch etwas geradeaus und dann nach rechts querend durch den Wald weiter. Unter ein paar eisbezapften Bäumen hindurch erreichen wir erneut eine Forststraße. Auf der andere Seite erwartet uns der finale und steilere Anstieg auf die Kampalpe. Durch den vielen lockeren Neuschnee helfen uns die Frontzacken wenig und wir legen ein paar extra Kurven ein. Oben angekommen stehen wir bald am höchsten Punkt, der durch einen Beton/Plastiksockel markiert ist. Mit Ausblick auf Schneeberg und Rax pausieren wir im Sonnenschein.

Letzter Anstieg Wir am höchsten Punkt Ausblick nach Spital

Anschließend geht es östliche Richtung weiter, wobei wir bald ein Gipfelkreuz mit Aussichtsplatz erreichen. Es folgt ein Stück durch freiere Waldflächen, bevor wir auf schmalen Pfaden und in zahlreichen Kehren hinab wandern. Im Führer war dieser Teil als extrem schwierig beschrieben, da es heute aber eine lockere Schneeauflage gibt, müssen wir nicht allzu schräg durch die Landschaft rutschen. Weiter unten wir es wieder etwas flacher und auch der Schnee wird wieder weniger. Wir erreichen die Bärenwand, von der wird nochmals nach Spital und aufs Stuhleck schauen und unsere Schneeschuhe wieder an den Rucksack packen. So geht es weiter über Schnee und Wanderweg hinab. Das letzte Stück gehen wir nun über die Wiese und sparen uns den rutschigen Teil neben dem Bachlauf.

Route: Spital am Semmering - Franziskaquelle - Kampalpe (1535m) - Bärenwand (1047m) - Spital am Semmering
Statistik: 3h30/810hm/10,3km

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14.01.2018, 31 Fotos, 1 Kommentar

Irgendwie hat es uns an diesem Wochenende nach Zell am See verschlagen. Darum ist der heutige Tag für eine Schneeschuhtour reserviert. Im Tal hängt hartnäckig der Nebel, darum benutzen wir als Aufstiegshilfe die Areitbahn und starten von der Bergstation im Sonnenschein unsere Wanderung. Zuerst geht es am Pistenrand hinab zur Talstation der Kapellenbahn. Dort schlagen wir uns in den Wald und finden uns wenig später auf einem Forstweg wieder. Diesem folgen wir Richtung Pinzgauer Hütte, biegen auf halbem Weg aber leicht nach rechts ab und steigen nun gemütlich bergan. Wir folgen den wenigen Spuren im Schnee, die sich immer wieder verlieren und folgen über der Schneedecke einem Forstweg. Der Ausblick im Süden erstreckt sich dabei von der Ankogelgruppe über Großglockner und Kitzsteinhorn zum Großvenediger und weiter in die Zillertaler Alpen.

Ausblick kurz nach dem Start zu unserem Ziel (Mitte rechts) Panorama Blick (links das Kitzsteinhorn) Sonnbergalm

Nach An- und etwas Abstieg erreichen wir die Sonnbergalm, wo wir ein trockenes Rastbankerl finden und die Sonne genießen. Praktischerweiße gibt es hier auch ein beschriftetes Panoramabild. Nach Stärkung machen wir uns auf zum Gipfel des Maurerkogels. Wir suchen uns den möglichst flachen Anstieg, vermeiden die Wechten und steigen dem Berg entgegen. Nach dem ersten Anstieg geht es etwas quer und dann schnurstracks hinauf zum Gipfelkreuz. Nun haben wir auch ein tolles Panorama Richtung Norden. Nach ausgiebigem Rundumblick machen wir uns auf den Rückweg.

Ich komm gar nicht nach Richtung Nordwest Richtung Südost

Am Südhang des Maurerkogel geht es hinab und dann nach Osten über den Kammweg weiter. So erreichen wir den Kettingkopf und wieder das Schigebiet. Es geht hinab zur Kappellenbahn und am bekannten Weg zurück zur Areitbahn. Nach Rast auf der Sonnenterrasse bring uns die Bahn hinab in den Nebel.

Route: Bergstation der Areitbahn - Sonnbergalm - Maurerkogel (2074m) - Kettingkopf (1865m) - Bergstation Areitbahn
Statistik: 3h/540hm/8,2km

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06.01.2018, 27 Fotos

Neues Jahr, neue Wanderungen: Eigentlich wollten wir irgendwo in der Nähe Schneeschuh wandern, dafür müssten wir die Schneeschuhe heute aber ein Stück hinauf tragen, um überhaupt Schnee zu finden. Darum packen wir nur die Wanderschuhe ein und gehen von Thal aufs Kieneck. Für den Aufstiegsweg haben wir uns den Enziansteig ausgesucht. Vom gut gefüllten Parkplatz geht es am Wanderweg gleich aufwärts. Hierbei wird ein paar Mal die Forststraße gequert, bis es nach dem ersten Anstieg am sonnigen Kamm dahin geht. Nun flacher, manchmal bergab, großteils aber bergauf wandern wir frohen Schrittes vorran. Bald folgt ein Anstieg auf zwei unbenannte Gipfel, bevor es hinab auf die Forststraße geht. Hier treffen wir im Schatten auch auf etwas mehr Schnee, stehen aber bald auch wieder in der Sonne.

Es folgt der letzte Anstieg hinauf zum Gipfelkreuz, wo wir am Bankerl rasten und anschließend bei der Enzianhütte vorbei schauen. Zurück beim Kreuz wenden wir nach links und steigen über den Matrassteig in einigen Kehren wieder ab. Das Laub ist teilweise etwas feucht und rutschig. Nach zwei Straßenquerungen erreichen wir die Straße, die uns talauswärts führt. Hierbei weichen wir ein paar Mal auf den Reitparcour neben dem Weg aus, um den Heimweg etwas interessanter zu gestalten. Das letzte Stück geht es auf Asphalt zurück nach Thal und zum Parkplatz.

Route: Thal - Enziansteig - Enzianhütte/Kieneck (1107m) - Matrassteig - Thal
Statistik: 2h45/650hm/11,4km

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Wie schon letztes Jahr wollen wir auch dieses Jahr vor der Silvesterfeier eine Runde durch die Wachau wandern. Nachdem überraschenderweise doch die Sonne scheint, entschließen wir uns für die Sonnenseite und gehen wieder auf die Buschandlwand (anstelle des Seekopfs). Auch dieses Jahr sind Klaus, Stefan, Klaudia und meine Wenigkeit unterwegs. Wir starten in St. Michael bei der Kirche, gehen kurz durch den Ort und über die Bahntrasse. Von dort beginnt der Anstieg durch den schattigen und feuchten Wald. Wenig später sind wir aber schon wieder in der Sonne unterwegs. Im Hang geht es immer wieder etwas auf und ab. Zuerst wandeln wir auf schmaleren Pfaden danach folgen wieder Forstwege. Durch das viele Laub fühlt sich die Tour wie eine Herbstwanderung an. Vor der erste Kehre Richtung Buschandlwand sehen wir noch eine Quadcopter-Drohne an einem Baum hängen. Hier führt uns der Pfad weiter nach Norden und bald geht es etwas steiler hinauf zu unserem Ziel, das wir auch bald erreichen.

Auf der Warte bläst ganz gut der Wind und nach kurzer Rast und Fotopause machen wir uns auf den Rückweg. Die abgestürzte Drohne hat der Pilot inzwischen eingesammelt oder jemand mitgenommen. Am gleichen Weg kehren wir mit den letzten Sonnenstrahlen nach St. Michael zurück und machen uns auf den Weg zur Silvesterfeier.

So endet wieder ein ereignisreiches Jahr mit einigen tollen Touren. Ich wünsche euch allen einen guten Start ins neue Jahr und freue mich schon wieder auf schöne Stunden am Berg!

Route: St. Michael - Buschandlwand (741m) - retour
Statistik: 3h/710hm/11km

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Nachdem die letzte Tour so schön war, wollen wir noch einmal die Schneeschuhe ausführen. Klaudias Papa schlägt uns die Tour auf die Loibersbacher Höhe bei Tiefbrunnau vor. Während er mit einem Bekannten mit den Tourenski unterwegs ist, watscheln wir mit den Schneeschuhen aufwärts. Nach Start am Parkplatz geht es über die Wiese und ein Stück entlang eines Bachlaufs, bevor wir über den Hang nach links zur verschneiten Straße aufsteigen. Nachdem diese geräumt wurde und nur wenig Schneedecke bietet, könnten wir hier wohl auch ohne Schneeschuhe gehen. Nach einer Rechtskurve biegen wir bei der nächsten Kreuzung nach links ab und folgen dem Wegweiser Richtung Schafbachalm. Diese erreichen wir wenig später, gehen einmal quer durch, links an den Häusern vorbei und folgen dann einigen wenigen Fußspuren. Wie wir später feststellen, wäre es einfacher gewesen, schon vor der Alm nach rechts abzubiegen, so machen wir doch ein paar extra Meter.

Hier wieder rauf Vorbei an verschneiten Almhäusern Lawine beim Faistenauer Schafberg

Zurück am eigentlichen Pfad geht es um zwei Kehren und bald rückt vor uns die Loibersbacher Höhe ins Blickfeld. Nach einem weiteren Stück am Pfad erreichen wir den Lawinenhang vom Faistenauer Schafberg. Knapp hinter dem Warnschild türmen sich bereits die Schneemassen. Nachdem die Lawinengefahr somit gebannt ist, steigen wir über die harten Schneeblöcke und setzen unseren Anstieg fort. Im etwas schrägen Hang steigen wir hoch auf den Sattel bei der Lanz'n Hütt'n. Von dort geht es nach links rauf zum Gipfel. Heute ist hier einiges los und auch wir stehen bald am Ziel. Nach dem ersten Rundumblick und Pause im Windschatten nähern sich auch die Mitstreiter mit den Tourenski dem Gipfel. Von dort geht es bald wieder hinab zur Lanz'n Hütt'n, wo wir zur Stärkung einkehren.

Geschafft Nach der Rast hinab Am Rückweg

Klaudia und ich machen uns anschließend wieder auf den Rückweg. Hierbei biegen wir früher vom Pfad ab und kürzen so ein deutliches Stück ab. Unterwegs holen uns auch die Skifahrer ein, die uns etwas Vorsprung gegeben haben. Über Wiesen geht es zu einem Bauernhaus und dann großteils auf der eisigen Straßen mit ein paar verschneiten Absteigern wieder ins Tal.

Route: Tiefbrunnau/Streitbergweg - Schafbachalm - Loibersbacher Höhe (1460m) - Lanz'n Hütt'n - Tiefbrunnau
Statistik: 3h/660hm/9,6km

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