T. Tourenbuch

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22.01.2023, 42 Fotos

Heute geht es mit dem Zug nach Mürzzuschlag und von dort auf die große Scheibe. Wir haben auch die Schneeschuhe im Gepäck, da es in der Stadt am Balkon doch einige Zentimeter Schnee liegen, da sollte es doch in der Steiermark mehr davon geben. Wie wir am Bahnhof feststellen, ist dem nicht so und somit bleiben die Schneeschuhe am Rucksack. Vom Bahnho wandern wir den Scheibenweg aufwärts durch die Siedlung bis zum Parkplatz. Dort geht es kurz nach links auf die Forststraße und gleich nach rechts dem Schild folgend in einen Graben. Diesen folgen wir nun aufwärts bis zur nächsten Forststraßenquerung. Nun ist der Graben nicht mehr so tief und dunkel und es geht durch den Wald weiter aufwärts. Die Forstraße queren wir im weiteren Anstieg noch ein paar Mal, während der Schnee langsam mehr wird. Und von oben kommt noch ein bisschen was dazu.

Nach weiterem Anstieg nehmen wir den direkten Pfad und nach weiteren Wald und Wiesenpfaden wird der Weg deutlich steiler. Schlussendlich laden wir wieder auf einer Forststraße, die uns zum eigentlichen Weg führt. Auf schmaleren Pfaden treffen wir ein paar Wanderer und als wir kurz den Wald verlassen sehen wir durch die Wolkendecke eine Sonnenscheibe. Frohen Mutes geht es weiter hinauf und auf einer verschneiten Straße ein Stück zum nächsten Pfad. Wir kommen zur Kreuzung in Richtung Beeralkopf, Tratenkogel und co. und wenden uns nach links. Durch die Winterlandschaft ist es nun nicht mehr weit bis zur Scheibenhütte. Vorher gehen wir aber noch die paar Meter hinauf zum Gipfelkreuz. Die Wolken sind nun nicht mehr ganz so dicht und somit sehen wir auch ein Stück von der Rax und von Mürzzuschlag.

Die Hütte ist im Winter am Wochenende bewirtschaftet und wir stärken uns mit Suppe und Getränk. Nach der Pause ist es noch etwas heller als beim Aufstieg und wir wandern durch den Schnee zurück bis zur Wanderwegskreuzung. Im Abstieg folgen wir nun den markierten Weg und machen dabei eine Schleife über die verschneite Forststraße. Zurück in Mürzzuschlag sehen wir, dass der nächste Zug in fünf Minuten fährt, also beeilen wir uns unter der Bahn durch und sind auch schon wieder am Heimweg.

Eine schöne Runde mit besserem Wetter als gedacht, auch wenn wir die Schneeschuhe nicht gebraucht haben.

Route: Bahnhof Mürzzuschlag - Große Scheibe (1473m) - Scheibenhütte - Mürzzuschlag
Statistik: 3h30/810hm/11,3km

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Neues Jahr - Neue Touren: Die Wanderung am Semmeringer Bahnwanderweg haben wir bereits vor längerer Zeit auf unsere Wunschliste geschrieben. Nachdem es eh keinen Schnee für Schneeschuhtouren gibt, nehmen wir die Tour heute in Angriff. Bei der Anreise mit dem Zug ist das Wetter schlechter als erhofft und wir überlegen kurz, ob wir nicht sitzenbleiben und nach Triest weiter fahren sollen. Wir entschließen uns dann doch am Bahnhof Semmering auszusteigen und landen im frischen Nieselregen. Vom Bahnhof geht es nun neben der Bahn retour, weiter zum Kinderbahnhof mit Spielplatz, wo wir gleich noch eine Schicht Kleidung zusätzlich anlegen. Anschließend einmal unter der Bahn durch und auf der anderen Seite etwas auf und ab. Vorbei an ein paar Häusern erreichen wir die Straße beim Bahnhof Wolfsberkogel und verlassen diese bald nach rechts zum Kurhaus Semmering. Von dort geht es bis zum Aussichtspunkt mit der Doppelreiterwarte. Inzwischen ist das Wetter etwas besser geworden und man sieht auch etwas von der Gegend. Wir steigen von der Warte ab, machen eine Schleife und wandern auf Waldwegen zum 20 Schilling Blick. Wir haben keinen Schein zum Vergleich mit, aber die Szenarie kommt uns bekannt vor.

Rund um den Wolfsberkogel geht es weiter, wieder mal auf eine Straße und vorbei an einigen Holzstößen nach rechts in etwas Wald. Wir landen wieder auf der Straße, gehen hinab und vorbei an einem Golfhaus und auf der Straße weiter. Wir queren die Bahn und wandern auf einer Forststraße weiter zum Adlitzgrabenviadukt. Auf der Straße geht es unten durch, und zwischen ein paar Häusern auf dem Forstweg wieder hinauf. Zwischendurch haben wir den Eindruck, dass wir irgendwie gar nicht weiterkommen. Wenn man sich die Strecke auf der Karte ansieht, weiß man auch warum - Wir machen noch mehr Schleifen als die Zugstrecke, sind aber noch gar nicht so weit weg vom Start. Nachdem wir auch noch versuchen die zahlreichen Geocaches entlang der Strecke zu finden, brauchen wir nochmal länger.

Vom Viaduktausblick folgt ein steilerer Anstieg im Wald. Vorbei an den Felsfangzäunen geht es nun nach Norden, weiter auf eine Forststraße und nach etwas Abstieg kommen wir bei dem (heute geschlossenen) Ghega Museum vorbei. Wir landen auf der Asphaltstraße und folgen dieser nach rechts unter dem Kalte-Rinne-Viadukt weiter nach Adlitzgraben (Breitenstein). Ein Waldweg kürzt ein Stück des Wegs hinauf zum Bahnhof Breitenstein ab. Auf Asphalt geht es durch den Ort und zu einem sonnigen Rastplatz. Nach Stärkung queren wir beim Weinzettelfeldtunnel erneut die Bahn und folgen der Forst- und Asphaltstraße zu den nächsten Häusern. Es geht etwas hinab und wieder nahe zur Bahnstrecke. Die Straße führt einmal unter der Bahn durch und anschließend wandern wir am Weg neben dem Stacheldraht über die Wiese zum Gampengrabenviadukt. Von oben geht es hinab und am Waldpfad zum Wagnergrabenviadukt. Bald erreichen wir die Ortschaft Klamm mit Blick zur Burgruine Klamm. Der Weg führt uns zum Bahnhof Klamm und aus Asphalt in Kehren ein Stück hinauf. Wir entdecken noch ein Bankerl für eine kurze Puase, bevor es nach weiterem Anstieg bei der nächsten Kreuzung nach links und dann gleich leicht rechts in Richtung Payerbach geht. Größtenteils auf Forststraßen geht es nun hinab nach Küb. Auch hier wandern wir durch den Ort und vorbei am Bahnhof.

Weiter hinten taucht etwas Schnee am Gipfel des Schneebergs auf und wir wandern über die feuchte Wiese weiter. Über weitere Straßenpfade kommen wir nach Payerbach und laden im alten Park vor dem Zirkuszelt. Für den Zirkus nehmen wir uns nicht die Zeit, aber die Hütten dafür haben etwas Stärkung für uns parat. Anschließend geht es über die Schwarza zum Bahnhof Payerbach, wo bereits der Zug in Richtung Heimat wartet.

Route: BHF Semmering - BHF Wolfsberkogel - Doppelreitewarte - 20 Schilling Blick - Ghega Museum - BHF Breitenstein - Klamm - Küb - BHF Payerbach-Reichenau
Statistik: 4h30/560hm auf/960hm ab/20km

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Alle Jahre wieder... Schon zum fünften Mal wandern wir zu Silvester auf die Buschandlwand. Von der Kirche geht es kurz durch den Ort, zwischen zwei Häusern durch und über die Bahn. Nun gleich auf rutschigem Untergrund aufwärts, nach links und mit Blick zur Kirche weiter hinauf. Dann ab in den Wald und teils feucht weiter hinauf. Nachdem es unten an der Donau noch etwas trüb und frisch war, ist es hier schon deutlich wärmer. Vorbei an paar Obstbäumen erreichen wir die Kreuzung mit dem Welterbesteig auf dem Michaelerberg. Nach kurzem Ausblick folgen wir dem Welterbesteig geradeaus noch ein Stück hinauf, dann links haltend in den Hang und etwas auf und ab weiter. Später landen wir auf einer Forststraße, erreichen die Kreuzung Richtung Spitz.

Hier verlassen wir den Welterbesteig und wenden uns nach rechts und bald wieder nach links. Durch den Wald geht es weiter aufwärts, bis wir wieder auf eine Forststraße treffen. Dieser folgen wir noch ein gutes Stück und biegen bei einem Holzstoß nach rechts ab. Die gelbe Markierung führt uns durch Laub weiter aufwärts. Nach einem Rechtsknick weißt der Wegweiser auf einen schmaleren Pfad und wir nehmen die letzten hundert Höhenmeter in Angriff. Mit kurzen Gegensteigungen geht es auf dem Pfad aufwärts und dann noch ein Stück nach links zur Buschwandlwand mit der Gruber Warte.

Trotz Wind lassen wir uns die Rastpause nicht nehmen und marschieren anschließend über die Forststraße zurück zum Welterbesteig, folgen diesem über Straßen und Pfade bis zum Michaelerberg und rutschen zurück hinab nach St. Michael. Eine schöne Runde zum Jahresende.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und einen schönen Start ins neue Jahr!

Route: St. Michael - Buschandlwand (741m) - St. Michael
Statistik: 3h/660hm/10,6km

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28.12.2022, 26 Fotos

Die heutige Tour führt uns auf die andere Seite des Attersees. Wir starten in Oberaschau. Hier gibt es ein Schigebiet, das jedoch nicht in Betrieb ist, da es selbst hier auf der schattigen Nordseite zu warm ist. Nur am Kinderteppich rutsch jemand herum. Wir wandern neben der grünen Piste auf einer feuchten Forstraße aufwärts und erreichen bald den Waldrand. Die Straße wir davon auch nicht trockener. Abwechselnd geht es nun auf Forststraßen und Waldpfaden aufwärts. Mal feucht, mal nass, mal gatschig und selten wirklich trocken. Nach einigem Anstieg kommen wir zu einer Forststraße, die rund um den Koppenstein führt, wir folgen dieser und treffen ein paar Schneereste und endlich auch mehr Sonne.

Von der Forststraße geht es noch über einen Hügel und dann hinauf zur Hochplettspitze. Kurz davor gibt es eine ausgeschnittene Aussicht zum Dachstein. Beim Gipfel dann ein Kreuz und ein Rastbankerl. Hier vernichten wir unsere migebrachte Jause und wandern wann auf der anderen Seite wieder hinab. Nun nehmen wir noch den unmarkierten Anstieg zum großen Hollerberg in Angriff, wobei uns Traktorpfade fast bis zum Gipfel führen. Wir folgen von dort einer Schneise westwärts und stoßen auf eine zehn Meter breite Forstautobahn. Wir folgen dieser Lehmgatschstraße um eine Kurve und finden dann den eigentlich gesuchten Weg wieder. Dieser führt uns erneut hinab zu einer Straße. Wir wandern nach Westen weiter und kommen zur Aussichtsplattform Hollerberg. Von hier blicken wir zum Attersee, hinüber ins Höllengebirge, zum Traunstein links davon, rechts davon die Hohe Schrott und dahinter das Tote Gebirge, im Süden folgen Leonsberg, Breitenberg, Dachstein, Gamsfeld und schließlich der Schafberg.

Von der Aussichtsplattform geht es auf einer Forststraße um die nächste Kehre. Über einen Waldweg kürzen wir ein Stück der Straße ab und folgen ihr anschließend nach Norden. Vorbei an einer Jagdhütte geht es etwas auf und ab. Nach einiger Hatscherei gehen wir auf einem schmaleren Waldpfad in Richtung Schöffenbaumer Kapelle. Nachdem hier Forstarbeiten aber auch den Weg zergatscht haben, wenden wir uns schon vorher nach links und steigen so ab nach Oberaschau. Auf Asphalt geht es durchs Dorf, vorbei an den Loipen und zurück zum Skilift.

Route: Oberaschau Skilift - Dachsteinblick - Hochplettspitze (1134m) - Großer Hollerberg (1090m) - Aussichtsplattform Hollerberg - Jagdhaus Brückelstube - Oberaschau
Statistik: 3h/630hm/11,3km

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27.12.2022, 25 Fotos

Zu Weihnachten sind wir auch wieder in Oberösterreich und entscheiden uns heute, auf den großen Schoberstein zu wandern. Mit dabei ist auch KIaudias Mutter Maria. Wir starten bei den Parkplätzen in Weißenbach am Attersee. Nach kurzem Anstieg vom Parkplatz geht es flach hinüber zur Nikolaikapelle. Schon hier ist der Weg recht feucht und solange wir im Schatten sind, bleibt das auch so. Nun geht es über viele Kehren im Wald aufwärts. Dazwischen haben wir schon immer schönen Ausblick zum Attersee, Mondsee, zur Drachenwand und den Bergen der Umgebung. In der Sonne wird der Weg trockener und wir kommen zur Abzweigung zum kleinen Schoberstein. Nun folgt eine drahtseilgesicherte Hangquerung weiter bis zur Wegkreuzung. Nach links geht es zum Schoberstein, rechts führt der Weg weiter ins Höllengebirge.

Wir wenden uns also nach links, gehen noch ein Stück nach vor und steigen dann über Felsen hinauf zum Gipfelkreuz, bei dem wir kurz sogar alleine sind. Bald treffen aber mehr Wanderer ein, die die Sonne genießen wollen. Schnee gab es am Weg keinen, erst auf den höheren Bergen rundum lässt sich dieser erblicken.

Nach Pausenrast geht es am gleichen Weg wieder retour.

Route: Weißenbach/Attersee - Großer Schoberstein (1037m) - retour
Statistik: 2h30/580hm/6,4km

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