T. Tourenbuch

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05.09.2020, 34 Fotos

Am Obersberg war ich ja schon oft, mein Vater aber noch nicht. Das wollen wir heute ändern. Wir starten in Schwarzau im Gebirge, gehen rauf zur Kirche und von dort nach rechts auf den Wanderweg über die Wiese. Im Wald wächst im Sommer ziemlich viel Zeug, das wir durchwandern. Mal geht's nach links, mal nach rechts aber zumeist aufwärts. Die umgestürtzten Bäume aus dem letzten Jahr sind verschwunden und wir sind durchgänig am markierten Weg unterwegs. Wir erreichen zum ersten Mal eine Forststraße, folgen dieser und gehen bald wieder am Wanderweg weiter. Es folgen zwei Hangquerungen, mehr Wald, Forstraßenquerungen und noch mehr Wald.

Weiter oben hat der Wind letztes Jahr gewütet und es gibt deutlich mehr freie Fläche als früher. Nochmal steiler hinauf und irgendwann erreichen wir die Wiese unterhalb der Waldfreundehütte. Bevor wir bei dieser einkehren, schauen wir noch beim Gipfelkreuz vorbei und geniesen die Aussicht. Nun aber zurück zur Stärkung.

Anschließend geht es wieder hinab. Bei der ersten Kreuzung gehen wir leicht nach rechts und wandern durch Wiese und Wald zur Obersbergalm. Über die Wiese geht es zum nächsten Wegweiser und nach rechts im hohen Gras weiter. Der Abstieg führt uns auf die Forststraße, auf der wir bald nach links abbiegen und über steinige Wege bis zur nächsten Forststraße absteigen, quer drüber und wieder in den Wald. Flott geht es hinab, nochmal über die Forststraße oder auch entlang von dieser bis wir zum Obersberger Bauern absteigen. Worbei an ein paar Kühen marschieren wir gerade aus zur Obersberger Linde. Dort pausieren wir nochmal, bevor wir auf der Straße hinab zum nächsten Bauernhof spazieren. Nochmal geht es in den Wald, etwas steiler hinab zur nächsten Straße, die uns zu den ersten Häusern von Schwarzau führt. Durch den Ort geht es nun retour zum Ausgangspunkt.

Route: Schwarzau/Kirche - Obersberg (1467m) - Obersbergalm - Preintal - Schwarzau
Statistik: 4h15/11,6km/860hm

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02.09.2020, 43 Fotos

Heut geht es gemeinsam mit meinen Vater in die Ysperklamm. Ich war dort zuletzt vor vier Jahren. Da gab es noch kein Besucherzentrum und auch keinen Eintritt. Wir parken am großen Parkplatz und machen uns auf den Weg. Nach dem Eingang geht es gleich in die Klamm und neben dem Wasser aufwärts. Obwohl eigentlich noch Sommer ist, rauscht es hier recht ordentlich.

Durch den Wald, über Steinstiegen und Holztreppen geht es gemütlich aufwärts. Unterwegs rasten wir kurz und gehen dann weiter bis zum Ende der Klamm. Nun entlang der Forststraße bis zu einer Kehre und am mystischen Druidenweg weiter. So geht es zum "Phallus mit Vulva" Felsen, zum sitzenden Hund, zur umgekippten Druidenschale, zum großen Schalenstein, der niemals austrocknet und zum Druidentreffpunkt. Vorbei an der Wohnhöhle geht es ein Stück abwärts. So erreichen wir den Beginn des Heiligen Bezirks mit dem Sphinx Felsen.

  

Nochmal ein Stück hinauf und nach kurzem Abstieg führt der Weg nach rechts Richtung Kaltenbergkreuz. Von hier haben wir Ausblick ins Tal und zum Ostrong. Deutlich steiler als im Anstieg geht es nun hinab ins Tal, an zwei Stellen sind anstelle einer Leiter nun Treppen angebracht. Das letzte Stück geht es auf einer Asphaltstraße und vorbei an einigen Gehöften zurück zum Forellenhof. Hat uns gefallen.

Route: Forellenhof - Ysperklamm - Druidenweg - Kaltenbergkreuz - Forellenhof
Statistik: 3h30/540hm/8,7km (mit vielen Fotostopps)

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30.08.2020, 34 Fotos

Wir waren doch erst letzte Woche auf einem Schober? Aber die gibt's irgendwie überall - dieses Mal in Niederösterreich, genauer gesagt auf der Dürren Wand. Die beiden Gipfel hatte ich schon länger auf der Wunschliste - hätte ich mir die Tourenbeschreibung mal genauer angesehen, wären wir wohl heute auch nicht hingefahren. Und das hat folgenden Grund: Wir parken unsere Fahrzeug beim Hof Zinsensteiner und wandern bei der Kreuzung geradeaus weiter. Es geht durch ein schönes Tor ("Türl mit Seitenteilen" wie der Österreicher sagt) und dann auf einer breiten und plattgewalzten Forstautobahn bergauf. Dies ist gar nicht nach unserem Geschmack, geht aber fast drei Kilometer so dahin. Heute wäre für Nachmittag Regen angesagt, hier schaut es aber bereits bei der Anreise aus, als könnte es jeden Moment damit beginnen, was es nach etwa zwanzig Minuten dann auch tut, zuerst nur leicht, dann muss doch das Regengewand aus dem Rucksack raus.

Nachdem wir den Forstweg verlassen haben, geht es auf wesentlich schönerem Waldpfad weiter, dieser ist durch den vorherigen und aktuellen Regen etwas feucht. Es geht noch immer aufwärts und nach einem Kilometer erreichen wir wieder eine Forststraße (diesmal keine Autobahn), die uns bis zur Schoberkapelle führt. Hier schauen wir zum ersten Mal zum Schneeberg und hoffen, nicht vom Wind verblasen zu werden. Wir wenden uns nach links auf den Kammweg und steigen nun deutlich steiler hinauf zum Schober-Gipfel. Auch hier bläst der Wind und nach kurzer Rast geht es weiter. Der Weg am Kamm ist ein Genuss und entschädigt etwas für die trostlose Forststraße. Das Wetter ist inzwischen auch besser geworden und es lässt sich sogar die Sonne blicken, nur windig bleibt es weiterhin.

Beim auf- und ab am Kamm kommen wir an ein paar Aussichtsplätzen und vielen Felsen vorbei, während uns links immer wieder ein Zaun begleitet. Der Gipfel des Öhlers fällt nicht weiter auf, da es hier weder Kreuz noch andere großartige Markierungen gibt. Bald geht es hinab und wir erreichen einen Forstweg der uns zum Öhlerschutzhaus bringt. Hier gönnen wir uns einen Kuchen, bevor wir den blau markierten Weg Richtung Gutenstein einschlagen (der Normalweg zurück zum Zinsensteiner ist nämlich - man glaubt es kaum - eine Forststraße). Unser Pfad ist zwar auch breit, aber zumindest keine Autobahn. Es geht flach Richtung Nordosten, im Wald wird es etwas steiler, um ein Eck nach links und hinab zu einem Bauernhof (Öhlersimmerl). Hier verlassen wir den Weg Richtung Gutenstein, gehen über die "gmahte Wiesn" und folgen den Traktorspuren hinauf zu einem Hochstand. Auf der anderen Seite des Hügels vorbei beim Jaglhof, nochmal kurz hinauf und schon erreichen wir wieder eine Straße. Dieser folgen wir nun, machen nochmal eine Schleife nach links und gelangen später auf den Normalabstiegsweg. Auch hier tröpfelt es uns nochmal kurz an.

Route: Hof Zinstensteiner - Gobenzsattel 750m - Schoberkapelle - Schober (1213m) - Öhler (1184m) - Öhlerschutzhaus (1027m) - Öhlersimmerl - Hof Zinstensteiner
Statistik: 3h/790hm/11,5km

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22.08.2020, 21 Fotos

Wir sind wieder einmal im Salzkammergut und suchen eine kurze Tour für den heutigen Tag, da am Nachmittag das Wetter schlechter werden soll. Wir entscheiden uns für einen der vielen Schober, in diesem Fall bei Fuschl am See. Der direkteste Weg führt vom Parkplatz beim Forsthaus/Restaurant Wartenfels hinauf. Wir starten jedoch auf der Schöffbaumhöhe, kurz bevor die Straße nach Fuschl hinab führt. Von dort geht es direkt in den Wald, wo wir nach kurzer Suche auch die Markierung eines Wanderwegs finden (ob es den offiziell noch gibt, wissen wir aber nicht). Diesem folgen wir bis zu den Siedlungshäusern und anschließend der Forststraße rund um den Golfplatz. Die Straße endet jedoch neben einer Wiese und wir gehen neben dieser hinauf, bis wir auf den eigentlichen Wanderweg treffen.

Wanderweg Felsen Frauenkopf

Nun geht es immer in nördlicher Richtung berauf, bis wir auf den ersten Wegweiser treffen, der uns nach rechts Richtung Frauenkopf und Schober leitet. In vielen Kehren geht es steil hinauf, teils über feines Geröll, Erde und oben immer wieder über Holztritte. Hierbei kommen uns echt viele Leute entgegen und wir müssen einige Male ausweichen oder warten. Im letzten Teil wir es nochmal felsiger und bald stehen wir beim Gipfelkreuz des Frauenkopfs. Nachdem das Wetter bereits jetzt schlecht aussieht, geht es gleich weiter. Mit leichtem auf und ab und den nächsten 50 Menschen kommen wir zur Schoberhütte (Notunterstand) und sind ein paar Meter später am Gipfel des Schober angelangt.

Wolken Schober Abstieg

Auch hier geht es rund, wir schauen nur einmal in die Gegend - für den "Sieben Seen Blick" ist das Wetter zu schlecht. Somit machen wir uns gleich wieder an den Abstieg. Das erste Stück ist steil und mit Drahtseilen gesichert, unten geht es dann durch den Wald flott hinab. Bei der nächsten Forststraße angekommen besuchen wir noch die Burgruine Wartenfels. Am Waldweg geht es nun wieder zurück zu unserem Anstiegspfad. Das letzte Stück wandern wir nun aber außen herum und die letzten paar Meter auf der Bundesstraße zurück zum Start.

In den Wiener Hausbergen trifft man die Massen zumeist nur rund um Liftstationen oder auf einfachen Pfaden - hier irgendwie überall :-)

Route: Schöffbaumhöhe (Fuschl am See) - Frauenkopf (1304m) - Schober (1328m) - Burgruine Wartenfels - Schöffbaumhöhe
Statistik: 2h15/660hm/6,6km

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09.08.2020, 55 Fotos

Ich war vor genau einem Monat zum ersten Mal über den Herminensteig am Schneeberg. Für den oberen Herminensteig gibt es im unteren Teil einen schöne Alternativvariante - den sogenannten Oktobergrat (kein offizieller Weg, aber mit roten Punkten und blauen Strichen markiert, ein paar optionale schwierige Varianten grün markiert). Wir starten im Schneebergdörfl und folgen dort der rechten Straße hinauf. Diese führt uns durch den Schwabenhof und auf einem Forstweg weiter aufwärts. Nach knapp zwei Kilometern erreichen wir den unteren Schneidergraben. Dieser führt uns zuerst breiter, bald aber schmaler und durch viel Grünzeug aufwärts. Nach Querung der Forststraße wird es nochmal etwas steiler und steiniger. Einen Teil des Gerölls kann man links umgehen, aber die letzten 150 Meter muss man sich mit zwei Schritte vor und einem zurück zum nördlichen Grafensteig hochkämpfen. Hier wenden wir uns nach links, schnaufen mal etwas durch und gehen dann bis zum Einstieg des Oktobergrats. Unterwegs beobachten wir einen Christophorus Hubschrauber incl. Bergretter, die hier anscheinend eine Übung durchführen. Den Einsteig finden wir nach dem Waldstück und dem Anstieg bei einem markanten Felsturm. Hier sieht man auch die ersten roten Punkte.

Schneidergraben Felsturm mit Einstieg zum Oktobergrat Am Oktobergrat

Wir nehmen den direkten Weg und steigen über die Felsen hoch, oben findet sich ein deutlich sichtbarer Pfad und immer wieder die vorhin erwähnten Markierungen. Zwischen dem Gehgelände gibt es auch immer wieder leichte Kletterei. Die grünen Markierungen (ca. SG II) lassen wir heute aus. Mit hat der Oktobergrat sogar besser gefallen als Anfangsteil des oberen Herminensteig, mit dem sich der Weg später vereint. Hier folgen wir nun den weiß-rot-weißen Markierungen, überwinden die Schlüsselstelle (abgespeckter Aufschwung), passieren die Drahtseilpassage und den Schlupflochüberstieg. So stehen wir bald am Ende des Herminensteigs und statten noch dem Waxriegel einen Besuch ab.

Am Herminensteig Schneeberg Fischerhütte

Nach Jausenpause geht es hinab zum Damböckhaus und auf der anderen Seite hinauf zum Klosterwappen. Bei der Fischerhütte gönnen wir uns einen Radler, bevor es (mit Abschneidern) auf der Straße zum Elisabeth Kircherl geht. Hier schauen wir noch etwas in die Gegend und machen uns dann am gelb markierten Weg an den Abstieg. Über Stein und Erde geht es durch die Latschen, später über die Bahn bis zur Station Baumgartner. Klaudia kannte die Buchteln noch nicht, auch das holen wir heute nach. Anschließend ein Stück auf der Straße hinab zur nächsten Holzhütte und nach links ins Mieseltal. Zahlreiche Kehren und am Ende die Forststraße bringen uns zurück ins Dorf.

Route: Schneebergdörfl - Schneidergraben - Oktobergrat - Oberer Herminensteig (I) - Waxriegel (1888m) - Damböckhaus - Klosterwappen (2076m) - Fischerhütte - Damböckhaus - Elisabeth Kircherl - Hst. Baumgartner/Buchtelwirt - Mieseltal - Schneebergdörfl
Statistik: 6h/1480hm/17km

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