T. Tourenbuch

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17.07.2022, 44 Fotos

Nachdem wir ja nicht mehr so oft in die Gegend kommen, war wir auch schon lange nicht mehr am Ötscher. Darum führt uns die zweite Wochendtour nach Lackenhof. Von dort wandern wir durch den Wald zur Ötscherwiese und über die Straße weiter nach Raneck. Gut, dass wir gleich beim Lift geparkt haben, denn hier gibt es eh keinen Parkplatz. Die Forststraße führt uns noch ein Stück hinauf und dann wieder hinab. Leider hab ich den Abschneider nicht mehr im Kopf, also gehen wir am markierten Weg bis zur Bärenlacken-Kreuzung. Hier nun ab in den Wald und anfangs noch gemütlicher aufwärts. Bald wird es jedoch steiler und es geht in vielen Kehren weiter hinauf. Im Wald ist es zwar schattig, warm wir uns aber trotzdem. Nach einigem Anstieg geht es etwas nach links ab in den Sonnenschein und nochmal ein Stück hinauf, bis wir den Kammweg erreichen und zum ersten Mal auf die andere Seite blicken können.

 

Wir stärken uns kurz mit Müsliriegeln und gehen dann vorbei an der nächsten Abzweigung, rechts neben der Felswand vorbei und über Schotter hoch zur ersten Kraxelpassage. Wir schnallen die Wanderstöcke an den Rucksack und steigen über die Felsen weiter auf. Abwechselnd geht es nun über kurze Steigpassagen und Gehgelände aufwärts. Zwischendurch wechselt man die Seite und blickt hinüber zur Gemeindealpe, Hochschwab und zahlreiche andere Berge. Es geht weiter hinauf und über die letzte Kraxelpassage erreichen wir den Herrenstand. Wir blicken kurz zurück und gehen dann weiter zum Gipfelkreuz. Hier legen wir auch unsere Rastpause ein.

 

Anschließend am Wanderweg hinab, vorbei am Wetterloch und zum Hüttenkogel. Hier genießen wir nochmal kurz die Aussicht und folgen dann den Kehren hinab zum Ötscherschutzhaus. Nach erneuter Stärkung nutzen wir noch die Wilde-Wunder-Card aus und schweben knieschonend mit dem Lift zurück zum Parkplatz. Immer wieder schön am Ötscher - und heute gar nicht so arg viel los wie erwartet.

Route: Lackenhof - Ötscherwiese - Raneck - Rauher Kamm - Ötscher (1893m) - Ötscherschutzhaus - Lackenhof
Statistik: 4h15/1150hm auf/570hm ab/13,4km

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16.07.2022, 63 Fotos

Wir verbringen das Wochenende in der Mariazeller Gegend und machen uns heute auf in die Ötschergräben und auf die Gemeindealpe. Wir fahren von Mitterbach mit dem Zug nach Wienerbruck, gehen vorbei am Stausee und entlang der Felsen und neben den Bach immer hinab. Dabei queren wir den Bach über eine Brücke, kommen an den ersten Wasserfällen vorbei, schlüpfen durch Felstunnel und erreichen schließlich das Kraftwerk Wienerbruck. Wir schauen noch hinein und gehen dann anschließend am Ötscherbach entlang. Es geht etwas auf und ab, mal rechts und mal links vom Fluss, vorbei am Ötscherhhias und weiter bis zum Mirafall. Hier kraxeln wir noch das Stück zum oberen Becken hoch und chillen neben dem kalten Wasser.

Anschließend geht es weiter zum Schleierfall. Klaudia legt noch einen Badestopp ein, mir ist es zu kalt um ganz einzutauchen. Danach wandern wir weiter zum Schleierfall. Auch hier kraxeln wir hoch zur Gumpe unter dem Wasserfall. Nun ein Stück zurück, über den Bach und hinauf zum Vorderötscher Schutzhaus. Hier stärken wir uns für den nächsten Anstieg. In der Nachmittagshitze geht es nun hinein in den Wald und hinauf Richtung Gemeindealpe. Gut durchgeschwitzt erreichen wir die Halterhütte und das Kreuz beim Eisernen Herrgott. Wir stärken uns nochmal etwas und gehen dann über den Sattel weiter. In einigen Kehren geht es nun hinauf zum Gipfel.

Wir gehen weiter zum Gipfelkreuz und stellen dabei fest, dass der Lift den Betrieb schon eingestellt hat. So bleibt uns nichts anderes übrig, als über die Wiese hinab zur Mittelstation zu gehen. Nun ein Stück entlang der Straße und dann nach rechts weiter in den Wald. Wir queren ein paar Mal die Kart-Piste und kommen schlussendlich wieder nach Mitterbach. Eine schöne Tour bei bestem Wetter.

Route: Wienerbruck - Ötschergräben (Kraftwerk Wienerbruck, Ötscherhias, Mirafall, Schleierfall) - Schutzhaus Vorderötscher - Eisener Herrgott - Gemeindealpe (1626m) - Mitterbach am Erlaufsee
Statistik: 6h/1150hm/20,9km

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Nach einer erstaunlich guten Nachtruhe im Lager des Habsburghaus wandern wir heute auf der zwölften Etappe des Wiener Alpenbogens weiter. Vorbei am Jahnkreuz geht es aufwärts, wieder vorbei an vielen Blumen und mit Rückblick zu Schneealpe, Ötscher und co. So erreichen wir den höchsten Punkt des Tages und steigen auf der anderen Seite ab zum Bergrettungsschiff. Nach diesem kurzem Umweg geht es hinauf zum Trinksteinsattel und hinab zur neuen Seehütte. Am Weg treffen wir einige Ribiselstauden. Wir gehen an der Seehütte vorbei und biegen bald nach rechts ab, wo es hinauf zur Preiner Wand geht. Beim Kreuz angekommen rasten wir mit Ausblick ins Tal und zu den Raxwänden.

Anschließend geht es an einigen Edelweiß vorbei, einmal auf, einmal ab, durch die Latschen, über Schotter und schlussendlich hinab zum Ottohaus. Hier kehren wir zum ersten Mal in unserem Leben ein und stärken uns mit Jausenbrot. Anschließend geht es hinab zum Törl und am Törlweg weiter Richtung Tal. Die ersten Kehren führen über Schotter, später geht es im Wald weiter abwärts. Je weiter wir hinunter kommen, um so heißer wird es. Beim Lammelbrünnl erfrischen wir uns etwas und gehen dann gemütlicher hinab zum Knappenhof.

An diesem vorbei geht es auf einem Wiesenweg weiter und bald wieder in den Wald. Anschlie0end auf der Asphaltstraße hinab zur Bundesstraße. Der WAB-Weg würde nun entlang dieser nach Reichenau führen. Wir wandern jedoch durch di Siedlung zur Schwarza und neben der Museumsbahn zurück. Unterwegs kühlen wir uns nochmal mit etwas Bachwasser ab. In Reichenau geht es durch den Kurpark und zum nächsten Restaurant. Nach der Stärkung führt uns die Straße nach Payerbach, wo wir am Bahnhof in den bereits wartenden Zug steigen.

Route: Habsburghaus (1785m) - Trinksteinsattel - Neue Seehütte - Preiner Wand (1783m) - Otto Schutzhaus - Törlweg - Knappenhof - Reichenau - Bahnhof Payerbach
Statistik: 5h/370hm auf/1640hm ab/19,3km

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Das Wochenende verspricht schönes Wetter, darum haben wir uns noch schnell einen Schlaftplatz im Habsburghaus reserviert und absolvieren wieder zwei Etappen des Wiener Alpenbogens. Mit Bahn und Bus fahren wir nach Prein an der Rax und stehen im Ort vor dem Startschild. Von dort geht es entlang der Straße bis zum Abzweiger Griesleiten. Nun hinein in den Graben und auf Asphalt hinauf bis zum vollen Parkplatz beim Griesleitenhof. Kurz geht es auf Schotter weiter und gleich nach der ersten Kehre in den Wald. Auf schönem aber teils steilem Waldpfad geht es weiter aufwärts. Hierbei überholt uns ein unkontrolliert schnaufender Herr mit Klettersteigset. Vermutlich Training für den Herzinfarkt. Wir gehen gemütlicher weiter und erreichen nach ein paar Straßenquerungen eine Schotterstraße. Wir folgen den Markierungen geradeaus und leicht aufwärts. Bei einer Schotterrinne geht es nach links, über diese und in den Wald. Nun durch mehr oder weniger dichte Nessel und Himbeerstauden weiter hinauf.

Weiter oben erreichen wir den Göbel Kühn Steig und gehen das Stück hinab zum Waxriegelhaus und zur Siebenbrunnenwiese. Nach kurzem Anstieg legen wir hier unsere Mittagspause ein. Danach geht es am Schlangenweg hinauf zum Karl Ludwig Haus. In der Mittagshitze ist es gut warm, dafür erfreuen wir uns beim Anblick der zahlreichen Bergblumen. Beim Karl Ludwig Haus machen wir einen kurzen Kuchenstopp und wandern dann etwas auf und ab weiter bis wir das Habsburghaus erreichen. Auch am Raxplateau blüht es um diese Jahreszeit ordentlich.

Am Habsburghaus werfen wir unser Zeug ins Lager und legen uns etwas abseits in die Wiese. Nach dem Abendessen warten wir gemeinsam mit den meisten anderen Gästen auf den wunderbaren Sonnenuntergang.

Route: Prein an der Rax - Griesleiten - Waxriegelhaus (1361m) - Karl Ludwig Haus (1804m) - Habsburghaus (1785m)
Statistik: 3h30/1240hm auf/130hm ab/11,6km

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18.06.2022, 39 Fotos, 1 Kommentar

Unsere heutige Runde starten wir am Parkplatz in Oberkienstock. Von dort wandern wir am Donauradweg bis nach Unterkienstock. Kurz vor einer Zufahrt queren wir die Straße und steigen über den Straßenrand in den Wald. Durch Gestrüpp kommen wir auf einen steinigen Pfad, der bald einen Graben hoch führt. Im Graben wenden wir uns nach links und folgen den mehr oder weniger vorhandenen Pfad und Steinmännern aufwärts. Wir erreichen den ersten Donaublick und gehen von dort nach rechts um Eck. Nun etwas rechts und links hinauf in Richtung Wand. Diese umgehen wir nach links und queren ein Felsdurchschlupf mit Kletterroute. Gleich danach führt nach rechts eine grasige Rampe hoch. Nun kurz hinab und immer am Wandfuß auf und ab. Wir kommen am Wegnamensschild "Wildfährte" vorbei und erreichen ein Stück später wieder den Aufstiegsgraben.

Hier abgebogen Richtung Ausblick Entlang der Felswand

Beim letzten Versuch habe ich den Abzweiger unten nicht erwischt und bin ohne Wildfährte den Graben hochgestiegen. Wir folgen nun den Steinmänner etwas nach rechts, es wäre aber (wie wir nun wissen) auch möglich gewesen, etwas nach links über die Steinplatten direkter aufzusteigen. Na dann beim nächsten Mal. Oben angekommen erreichen wir den Welterbesteig, folgen diesem ein Stück nach Norden und zweigen dann ab zum Falkenhorst. Nach kurzem Ausblick geht es quer über den Welterbesteig und auf gut sichtbarem Weg in Kehren weiter aufwärts. Vorbei an ein paar Felsformationen und Brennnesselfeldern erreichen wir eine Forststraße Harvesterautobahn. Dieser folgen wir nur kurz und biegen dann nach rechts ab. Kurz geht es auf einen Fahrpfad, dann aber gleich nach links den Hang hoch. Nachdem die Forstarbeitsgeräusche immer lauter werden, und wir uns nicht sicher sind, ob da nicht irgendwo ein Seil gespannt ist, biegen wir nach rechts in den Wald ab und umgehen das Arbeitsgebiet. Wir finden einen Felsübergang und kommen auf der anderen Seite wieder auf den Pfad.

Rasthütte Auf die Hirschwand Auf der Hirschwand Seekopfwarte Am Seekopf

So erreichen wir die Steinhütten, wo wir mit Blick zur Donau eine Pause einlegen. Anschließend geht es hinab zum Welterbesteig. Hier finden wir ein paar Heidelbeeren und wandern dann einmal um die Felsen und ab auf die Hirschwand. Die Sonne hat schon gut eingeheizt und darum geht es auf der anderen Seite auch gleich wieder hinab. Der Weg führt uns weiter zum Seekopf mit der Aussichtswarte. Wir blicken auch hier einmal rundherum und rasten nochmal kurz. Anschließend geht es am Meurersteig zurück zum Parkplatz.

Für die zweite Runde (Kienstock + Stoasteig) war es uns dann zu heiß und wir sind lieber ins Bad gefahren. Ein anderes Mal wieder...

Route: Oberkienstock - Unterkienstock - Wildfährte - Falkenhorst - Hirschwand (635m) - Seekopf (671m) - Meurersteig - Oberkienstock
Statistik: 2h30/580hm/7km

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