T. Tourenbuch

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Ein paar Tourenberichte aus August/September/Oktober sind in Arbeit :-)

 

Alle Jahre wieder kommen ich bzw. wir hier vorbei. Die Routenbeschreibung ist die gleiche wie im letzten Jahr. Das Wetter ist heute wunderbar, selbst zum Sonnen ist es trotz Wind warm genug.

Ausblick zum Muckenkogel Auf und Ab im Wald

Wiese vor der Kiensteineröde Straße zur Ebenwaldhöhe mit Hochstaff Hochstaff Gipfel Wasserfall im Schindeltal

Bis zur Kiensteineröde war wieder nichts los, danach auch wenig, erst rund um die Ebenwaldhöhe und am Hochstaff tumelten sich die Menschen. Auf der Kleinzeller Hinteralm haben wir wieder mal ein Murmeltier gesichtet.

Route: Inner Wiesenbach: Kreuzung Schindeltal/Engeltal - Neutaler - Wendlgupf (1110m) - Kiensteineröde (1160m) - Ebenwaldhöhe - Hochstaff (1305m) - Kleinzeller Hinteralm - Schindeltal
Statistik: 4h30/1070hm/15,4km

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Heute wollen wir aus dem Höllental auf die Rax. Als Anstiegweg haben wir uns den Alpenvereinssteig ausgesucht. Unser Wandermobil parken wir am Parkplatz vom Weichtalhaus. Wie wir bald feststellen, hätte es aber direkt an der Straße auch noch Parkmöglichkeiten gegeben. Nach einem Stück auf der Bundesstraße geht es nach links zum Wegweiser für die diversen Raxsteige. Wir folgen zuerst der gelben Markierung, die uns etwas hinauf und dann nach rechts hinüber zur Schönbrunnerstiege führt. Auf dieser marschieren wir aufwärts und anschließend neben Fels und Gebüsch flach weiter. Weiter vorne treffen wir auf die Forststraße, die direkt aus dem Höllental hoch führt. Nun auf dieser zuerst wenig, dann mehr aufwärts kommt der Wandfuß wieder näher. Wir kommen an der Abzweigung zum Hoyossteig und später zum Teufelsbadstubensteig vorbei und gehen immer gerade weiter. Das letzte Stück geht es über Schotter aufwärts und bald stehen wir beim Einstieg des AV-Steigs.

Schönbrünnerstiege Blick zurück auf der ersten Leiter Nächste Leiter Schräge Hangquerung Gehgelände zur Schuttrinne und durch Wald

Der Steig ist mit B bewertet, wir gehen ohne Klettersteigset aber mit Helm. Zuerst geht es gleich mal eine schräge lange Leiter aufwärts, um ein Eck zur nächsten Leiter, vorbei an einer kleinen Höhle und nun in die andere Richtung auf der nächsten Leiter weiter. Es folgt das nächste Eck, eine kürzere Leiter und etwas Gehgelände bis eine weitere Leiter folgt. Nach dieser ersten Leiterpassage folgt steiles Gehgelände. In Kehren geht es nun hinauf zu einem markanten Baum. Hier folgt das nächste gesicherte Stück in dem der schräge Hang gequert wird. Wir müssen teilweise etwas warten, da doch ein paar Leute unterwegs sind und genießen den Ausblick ins Höllental und auf die Felswände der Umgebung. Nach der Querung wird das Gelände etwas flacher, aber neben uns geht es noch immer gut hinunter. Wir queren eine Schuttrinne und steigen im Wald nun steiler auf. Wieder geht es im schrägen Gelände weiter, über die nächste Schuttrinne und weiter aufwärts. Über Trittplatten steig der Weg weiter hinauf. Zwischendurch sehen wir die erste Gams des Tages und kommen um ein Eck zum bekannten Verschneidungs-/Kaminteil. In diesem etwas feuchten Stück geht es über abgespeckten Fels und Trittplatten hinauf. Gut, dass es auch noch ein Seil gibt, ansonsten wäre mir das wohl zu suspekt gewesen. Auf steilen Gehgelände gelangen wir zur nächsten Leiter bei der der Gustav-Jahn-Steig (B/C) einmündet.

Aber zuerst über diese Schuttrinne Trittplatten Zu dieser Verschneidung/Kamin Leiter zum Steigbuch Querung zum Ausstieg

Die Leiter führt uns hinauf zum Steigbuch. Es folgt klassisches Seil-Steiggelände und zwischendurch Gehgelände mit packenden Tiefblicken. Weiter oben um das nächste Eck und zu weiterer Kraxelei. In der nächsten schrägen Passage höre ich den Wanderer hinter uns erzählen: "Da bin ich im Winter nicht raufgekommen. Bin irgendwo durch die Latschen gerade aufgestiegen - Todesängste hab ich gehabt - Todesängste!". Seine Begleiterin war glaub ich nur mäßig beeindruckt. Für uns geht es über ein etwas schräges und feuchtes Stück, wo uns zwei Wanderer im Abstieg entgegenkommen. Von hier ist es nicht mehr weit - nochmal ein paar Trittbügel und eine Querung nach links und wir erreichen den Ausstieg bei der Höllentalaussicht. Hier genießen wir nochmal den Blick ins Höllental und machen eine verdiente Rastpause.

Wir bei der Höllentalaussicht Zum Gipfelkreuz Noch so eine Treppe

Danach marschieren wir nach vor zum Ottohaus, vorbei an den Massen und rauf zum Jakobskogel. Nach kurzem Rundumblick entschließen wir uns noch weiter zum Preinerwandkreuz zu gehen. Durch Latschen und über Schotter geht es etwas auf und ab, bis wir das Kreuz erreichen. Während das Wetter am Vormittag noch wunderbar sonnig war, hat es hier etwas zugezogen und kalter Wind bläst uns um die Ohren. Also steigen wir rasch zur Seehütte ab, wo wir uns einen Kuchen suchen. Nach Stärkung gehen wir am Seeweg retour zum Ottohaus und zweigen am Praterstern auf den Wachhüttelkamm-Steig ab. Dieser führt recht lange gemütlich über Wiesen und Wald hinab und man fragt sich, wann endlich die Höhenmeter weniger werden. Dies passiert aber erst am Ende des Steigs, über zahlreiche Eisentreppen und ein einige kurze gesicherte Stellen führt der Weg nun steil hinab. In der Dämmerung erreichen wir wieder die Straße und gehen zurück zum Weichtalhaus. Nach gutem Abendessen machen wir uns auf den Heimweg.

Route: Weichtalhaus - Höllental-Bundesstraße - Schönnbrünnerstiege - Alpenvereinssteig (B) - Höllentalaussicht - Otto Haus - Jakobskogel (1736m) - Preinerwandkreuz (1783m) - Neue Seehütte - Otto Haus - Wachhüttelkamm - Weichtalhaus
Statistik: 7h/1520hm/19,3km

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Wir waren zwar beide schon auf der Schneealpe, aber nicht gemeinsam. Nachdem wir den Anstieg aus dem Lohm/Almgraben nun schon zu gut kennen, musste ein andere Variante gefunden werden. Und so stießen wir beim Kartenstudium auf den Karlgraben und fanden mit Farfel, Knappen- und Rudolfssteig auch einen brauchbaren Rückweg ohne Straßenhatscher. Wir parken also am schattigen und somit kühlen Parkplatz beim Karlgrabenweg und machen uns gleich auf den Weg. Auf der Straße geht es vorbei an den Siebenquellen und später an einer Kletterübungswand. Die Straße mündet in die steinigen Ausläufe des Karlgrabens. Ein Stück über die Steinhaufen und dann nach links wird einmal ein Stück Wald gequert. Dann wieder über die Schuttrinne und auf der anderen Seite in den Wald. Der Pfad führt nun stetig aufwärts. Dazwischen hat man Ausblicke in den Karlgraben und die Felswände rundherum. Die erste Zeit bleiben wir im Schatten, erst weiter oben erreichen wir die Sonnenseite und legen gleich mal eine Rastpause ein.

Ausblick am Parkplatz Das Ziel rückt näher

Vorbei an den Resten einer Quelle erreichen wir den Talschluss des Grabens. Im Rückblick lacht uns die Veitsch an und zahlreiche Vogelbeerbäume machen die Fotos bunter. Über steinigen Weg wandern wir vorbei an der hohen Höhle im Karlgraben und kommen dem Schneealpenplateau näher. Wir machen noch einen unmarkierten Abstecher zum Gipfel des Karlecks und legen uns dort in die Sonne. Anschließend weiter bis zu einer Wegkreuzung mit naher Almhütte und nach links. In einer längeren Schleife (und kurzem Abschneider) kommen wir von der Nordseite zum Gipfelkreuz wo es heute auch nicht windig ist.

Karleck Wir am Gipfel Anfangs steiniger Pfad

Nach Rundumblick und erneuter Rast steigen wir ab zur Michelbauerhütte und stärken uns mit Kuchen und Getränken. Anschließend über die Straße weiter Richtung Parkplatz. Wir kürzen ein paar Kehren ab und biegen nach Südwesten zu den Farfel Wegweisern ab. Der Weg führt zuerst durch Gestein steiler hinab. Danach etwas quer unterhalb der Felswand und dann recht zackig im Wald weiter hinab. So verlieren wir rasch an Höhe, queren ein paar Mal eine Forststraße bis wir zur Kreuzung mit dem Knappensteig kommen. Diesem folgen wir nach Westen Richtung Rudolfssteig. Nun meist absteigend, mit kurzen Gegenanstiegen oberhalb von Neudörfl retour. Meist handelt es sich um gemütlichen Wanderpfad, der an ein paar Stellen breiter wird. Kurz vor der Siebenquelle biegen wir nach links ab und kommen so zurück zum Ausgangspunkt. Auch diese Schneealpenrunde hat uns gut gefallen - besonders bei dem Traumwetter.

Route: PP Karlgrabenweg - Karlgraben - Karleck (1768m) - Windberg (1903m) - Michelbauerhütte - Farfel - Knappensteig - Rudolfsteig - PP
Statistik: 5h15/1320hm/16,1km

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12.08.2018, 28 Fotos

Wir sind schon gestern zu unserer Wanderwoche durch die Lechtaler Alpen angereist und machen heute als Vorgeschmack eine Runde durch die Rosengartenschlucht. Von einem der Parkplätze in Imst folgen wir den Wegweisern zur Schlucht. Dort stoßen wir schnell auf die namensgebenden Rosen neben dem Weg. Nun geht es über Steige und Steine immer weiter aufwärts. Trotz Sommer gibt es genug Wasser in der Schlucht.

Schlucht Start Hochimst Teich mit Bergen

Nach Querung der Straße entfernt sich der Weg etwas vom Wasser. Weiter oben biegen wir dann noch zur blauen Grotte ab. Anschließend geht es zum Badesee in Hochimst für die Jausenpause. Über Schotterwege und Wanderpfade gelangen wir zum Wetterkreuz mit schönem Ausblick über die Gegend und anschließend zurück ins Tal.

Route: Imst - Rosengartenschlucht - Blaue Grotte - Badesee Hochimst - Hochimst - Wetterkreuz - Lourdeskapelle - Imst
Statistik: 1h30/280hm/4,7km

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Eigentlich wollten wir heute auf den Ötscher. Dort waren wir dann auch. Schön wars. Aber von vorne: Ich war schon länger nicht mehr am Ötscher und ich wollte auch schon seit einiger Zeit von der Erlaufklause über die Ötschergräben und vorbei an den Höhlen zum Rauhen Kamm gehen. Klaudia war voll motiviert und nach ein paar Verschiebungen war es dann soweit. Früh stehen wir auf und machen uns auf den Weg. Bei der Anreise schaut das Wetter nicht ganz so berauschend aus und der Gipfel hat eine Wolkenhaube auf. Wir parken unser Mobil beim noch recht leeren Parkplatz bei der Erlaufklause. Dort kündigen uns die Wegweiser sechs Stunden Gehzeit für den Weg zum Gipfel an - egal welche Variante wir wählen. Wir lassen uns nicht abschrecken und machen uns auf den Weg. Auf der Forststraße geht es zuerst etwas hinauf bis zum Hof am Ende der Straße, vorbei am Schranken und auf der anderen Seite mit leichtem Abstieg weiter. Vorbei an Wiesen und durch Wald erreichen wir bald den Abzweiger in die Ötschergräben. Entlang des Mühlbachs geht es hinab, vorbei an der Mühle zum Ötscherhias. Hier geht es einmal über den Ötscherbach und nun ein Stück flußaufwärts weiter. Um die Zeit ist noch wenig los, wir kommen am Mirafall vorbei und erreichen dann den Abzweiger Richtung Jägerherz. Ein Stück durch eine Schlucht und anschließend hinauf durch Wald verlassen wir die Ötschergräben. Nach etwas steilerem Anstieg und einen kurzen Kammstück geht es wieder durch den Wald, der uns bald auf die Forststraße führt. Dieser folgen wir eine Zeit lang und haben dabei auch wieder den Rauhen Kamm im Blick, der sich weiterhin etwas in Wolken hüllt. Auf der Wiese beim Jägerherz machen wir unsere erste Rastpause.

Erster Kammblick hier links entlang Zu den Ötscherhöhlen

Danach geht es über die Wiese und ab in den Wald. Der ist anfangs an einigen Stellen immer wieder recht verwachsen und wird wohl nicht all zu oft begangen. Weiter oben geht es durch lichteren Buchenwald in einigen Kehren weiter. So erreichen wir irgendwann freies Feld und lassen uns die Sonne auf den Kopf scheinen. Der weitere Weg führt noch etwas die Wiesen nach oben und dann auf fast gleicher Höhe Richtung Nordosten an den Ötscherhöhlen vorbei. Beim Geldloch kommt kalter Rauch aus der Tiefe, beim Taubenloch bietet sich der Platz für eine Rast an. Noch ein Stück geht es weiter und wir treffen auf den Weg, der von Raneck/Bärenlacken hierher führt. Wir wenden uns nach links und machen uns an den Aufstieg am Rauhen Kamm. Das Wetter ist inzwischen noch etwas besser geworden und anscheinend haben sich doch einige abschrecken lassen - es ist erstaunlich wenig los. Wir erreichen bald die ersten Kletterstellen und kommen gut voran. Zwischendurch folgt immer wieder Gehgelände und auch kurz ein paar Schritte abwärts. Nach dem ersten Stück auf der rechten Seite wechseln wir nach Links und erreichen so den Ausstieg beim Herrenstand. Hier gibt es heute sogar ein nicht volles Steigbuch.

Hier rüber Klaudia freut's Ötschergipfel Ötscherblick Schleierfall

Vom Herrenstand ist es nicht mehr weit zum Gipfelkreuz. Oben angekommen rasten wir etwas und machen uns anschließend an den Abstieg. Über die Wiesen und ein paar Steine geht es gemütlich hinab zum Ötscherschutzhaus zur Einkehr. Danach wandern wir auf der Straße hinab bis zum Riffelsattel. Wir gehen gerade aus, um wieder in die Ötschergräben zu kommen. Ein Stück über die Wiese und nach der nächsten Straßenquerung durch den Wald geht es hinab. Weiter unten treffen wir wieder auf die Straße, die Richtung Jägerherz führt. Vorbei geht es am Spielbichler Jadghaus nun ziemlich flach dahin. Dabei haben wir an ein paar Stellen schönen Ötscherblick. Ein gutes Stück vor dem Jägerherz biegen wir nach rechts ab und steigen über Wiesen und durch Wald weiter ab, bis wir wieder die Ötschergräben und den Schleierfall erreichen. Nachdem die Sonne auf den letzten Kilometern doch gut eingeheizt hat, freuen wir uns über die Abkühlung. Anschließend geht es durch die hinteren Ötschergräben auf und ab zum Ötscherhias. Von dort auf bekanntem Weg zurück zum Parkplatz bei der Erlaufklause.

Route: Erlaufklause - Ötscherhias - Mirafall - Jägerherz - Taubenloch - Geldloch - Rauher Kamm - Ötschergipfel (1892m) - Ötscher Schutzhaus - Riffelsattel - Spielbichler - Schleierfall - Mirafall - Ötscherhias - Erlaufklause
Statistik: 7h30/1520hm/27,1km

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