T. Tourenbuch

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17.03.2019, 23 Fotos

Wir sind wieder mal in Oberösterreich und bevor wir uns wieder auf die Heimreise machen, wollen wir noch etwas Natur genießen. Darum machen wir einen Spaziergang um die Langbathseen. Vom Parkplatz wandern wir am nördlichen Ufer im Sonnenschein entlang des vorderen Langbathsees dahin, danach geht es etwas hinauf zum hinteren See.

Leider ist die Umrundung des hinteren Sees nur mit Lawinenquerung möglich, darum genießen wir dort etwas die Sonne, bevor sie hinter dem Brunnkogel verschwindet. Anschließend geht es am Südufer wieder retour.

Route: Langbathseen Umrundung
Statistik: 1h10/90hm/5,6km

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09.03.2019, 25 Fotos

Am Nachmittag ist es noch schön und wir haben etwas Zeit, also fahren wir kurzerhand Richtung Mödling und machen eine Runde am Anniger. Wir parken beim Richardhof. Von dort geht es durch Bärlauchwälder zum Anningerhaus und weiter zur Jubiläumswarte am Eschenkogel. Nach Einkehr im Anningerhaus gehen wir weiter zum Anninger Gipfel mit der Wilhelmswarte.

Anschließend hinab zum drei Eichen Rastplatz und durch schönen Wald wieder zurück.

Route: Richardhof - Anningerhaus - Jubiliäumswarte/Eschenkogel (653m) - Anninger/Wilhelmswarte (675m) - Drei Eichen - Richardhof
Statistik: 2h30/430hm/10,8km

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09.02.2019, 36 Fotos

Auch der Windradlberg stand schon länger auf der Schneeschuhwunschliste. Nachdem es heut nach schönem Wetter und nicht all zu viel Wind aussah machten wir uns auf den Weg. Wir starten unsere Runde auf der Mürzzuschlager Seite zwei Kurven vor dem Bärenkogel Restaurant. Von dort folgen wir der Rodelpiste aufwärts. Die Schneeschuhe bleiben dabei am Rucksack. Nach etwa eineinhalb Kilometer verlassen wir den breiten Weg und folgen den direkten Spuren durch den Wald, die uns hinauf zur Ganzalm bringen.

Bei der Ganzalm Roseggerhaus

Hier schnallen wir uns dann auch die Schneeschuhe an die Füße und steigen in der Sonne weiter auf. Wir gehen nicht direkt zum Gipfel, sondern machen ein Schleife die uns gemütlich hinauf und dann flach zum Roseggerhaus führt. Von dort geht es am abgelasenen Kamm zur Peter Bergner Warte am Gipfel des Pretul (1656m). Wir rasten in der Sonne im Windschatten und machen uns anschließend auf den Weg zur Amundsenhöhe (1666m). Von dort geht es wieder gerade hinab zur Ganzalm.

Peter Bergner Wart Wir bei der Amundsenhöhe Rax

Hier kehren wir noch auf einen Kuchen ein und wandern anschließend durch den Wald und auf der Rodelpiste wieder hinab. Gemütliche Wetter bei schönem Wetter. Der Schnee war heute so hart, dass sich die Schneeschuhe nicht notwendig gewesen wären.

Route: Bärenkogelstraße Mürzzuschlag - Ganzalm - Pretul (1656m) - Amundsenhöhe (1666m) - Ganzalm - Bärgenkogelstraße

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25.01.2019, 27 Fotos

Günter hat sich unlängst Schneeschuhe gekauft und wollte diese mal ausprobieren. Meinen ursprünglichen Vorschlag von Innerfahrafeld auf die Traisner Hinteralm zu gehen haben wir aufgrund der Windprognosen verwofen und uns für den Unterberg entschieden. Wir starten am frei geräumten Parkplatz beim Gehöft Gries und folgen dort ein Stück der Forststraße. Mit dem vielen Schnee übersehen wir den Abzweiger über die Brücke, gehen ein Stück retour und einmal über den Bach. Nun folgen wir der ausgetreten Spur gemütlich bergan. Im Graben sind wir vor dem Wind geschützt und zwischendurch wird es sogar etwas heller. Der Wanderführer hätte vorgeschlagen, nach etwa 2,5km eine Extraschleife zu einer Wiesenüberquerung zu machen, ich halte aber die Route durch den Graben heute für sinnvoller.

Weiter oben versinken ganze Tannenbäume im Schnee und wir müssen uns ein paar mal Baumäste umrunden. Es dauert nicht mehr lang und wir stehen vor der Maria Einsiedl Kapelle und sehen schon zum Schutzhaus. Auf dem Weg dorthin werden wir ordentlich angeblasen und freuen uns über eine warme Suppe. Nach ausgiebiger Rast testen wir noch die Schneeschuhe am Steilhang Richtung Gipfel. Vor lauter Wind und Schnee im Gesicht sehen wir bald nicht mehr viel und lassen den Gipfel Gipfel sein. Auf der gleichen Route geht es dann wieder hinab ins Tal. Eine nette Runde zum Schneeschuhtesten, auch wenn das Wetter weiter oben nicht so toll war. Im Nachhinein hab ich festgestellt, dass ich heute gar kein Foto von uns gemacht habe.

Route: Gehöft Gries - Unterbergschutzhaus - Retour
Statistik: 2h15/7,8km/480hm

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20.01.2019, 51 Fotos, 1 Kommentar

Das Wetter ist schön, die Lawinenwarnstufe ist wieder auf einem vernünftigen Niveau und wir brauchen frische Luft - also rein ins Auto und rauf auf die Autobahn. Hier gibt's jedoch keine frische Luft. Also weiter fahren, abbiegen, weiterfahren, abbiegen und siehe da - der Schnee wird mehr, der Himmel wir blau und das Thermometer zeigt -13°. Als wir in Schwarzau in Gebirge los marschieren ist es nicht ganz so kalt, so schnallen wir uns die Schneeschuhe an die Füße und bald wir uns wärmer. Von der Kirche geht es nach rechts auf den Wanderweg und nach dem ersten Stück über die Wiese bald in den Wald. Hierbei folgen wir einigen bereits vorhandenen Schneeschuhspuren. Der Schnee ist recht hart und somit sinken wir nur selten etwas ein. Nach dem ersten längeren Anstieg und einiger Kehren im Wald erreichen wir die Forststraße, wo uns wieder die Sonne entgegen lacht. Die Schneeschuhspuren vor uns biegen auf der Straße wieder ab ins Tal, wir marschieren den wenigen sichtbaren Wanderwegsmarkierungen nach. In diesem Stück hängt der Weg doch etwas da, besonders spürbar wird das bei den folgenden Hangquerungen, die wir in etwas schräger Gehweise absolvieren, um die Bänder zu schonen. Bei soviel Schnee wäre es wahrscheinlich einfacher oben über den Kamm zu gehen.

Sonnenschein nahe dem Ausgangspunkt Blick zurück zur zweiten schrägen Hangquerung Mehr Schneegupfbäume

Nach der Schräglage stärken wir uns kurz und schlagen uns wieder in den Wald. Anfangs ist es noch immer etwas schräg, bald geht es etwas flacher dahin und dann gerade und steiler aufwärts. Nach einiger Plagerei haben wir auch hier die ersten Spuren in den Schnee gesetzt und erreichen eine Forststraßenquerung. Hier treffen wir auf zahlreiche Schneeschuh- und Skitourenspuren, die der Straße hinauf gefolgt sind. Wenig später sehen wir auch die nächsten Tourengeher den Weg hinauf kommen. Wir folgen den nun vorhandenen Spuren und steigen immer weiter auf. Die Sonne scheint zwischen den Bäumen und der zahlreich vorhandene Baumschnee sorgt für eine wunderbare Winterstimmung. Weiter oben queren wir nochmal die Straße und sehen zwischendurch schon die Gipfelwiese zwischen den Bäumen hervorglänzen. Wir mühen uns noch etwas und folgen dann dem eher flachen Hang zur verschneiten Waldfreundehütte. Hier bläst uns zwischendurch ein frisches Lüftchen an, weiter oben ist es zwischen den Bäumen aber wieder windstill. Wir wandern links hinter der Hütte vorbei und wenig später stehen wir beim Gipfelkreuz des Obersberg. Bei traumhaften Panorama genießen wir unsere Jause und sitzen etwas länger in der Sonne. Irgendwann wir es uns dann doch zu kalt und wir beginnen den Rückweg.

Klaudia und Ich am Obersberg Da läuft der Schnee Blick zurück

Vom Gipfelkreuz geht es quer über die Wiese hinab und durch eine Schneise hinab zur Obersbergalm. Von hier folgen wir in etwa dem Wanderweg Richtung Preintal. Im oberen Teil ziehen wir unsere Spuren durch den unverspurten Schnee und steigen auch mal quer durch den Wald ab. Weiter unten treffen wir auf Schiaufstiegspuren, neben denen wir ins Tal wandern. Wir folgen und queren Forststraßen und rutschen über den Hang neben dem Obersberger Bauern zur Obersberger Linde. Von dort folgen wir nicht dem Wanderweg sondern rutschen über die Wiese weiter talwärts. Anschließend quer durch den Wald und über einige Bachläufe zu einer Forststraße. Kurz auf dieser und dann nochmal durch den Wald und über weitere Bäche erreichen wir eine rustikal geräumte Straße. Dieser folgen wir kurz und biegen dann nach links wieder auf frischen Schnee ab. So kommen wir zur großen Wiese, auf der zahlreiche Abfahrtsspuren hinab führen. Schnurstracks geht es nun hinab zu den nächsten Häusern im Ortsteil Hirschbach. Irgendwann ist auch die letzte Wiese zu Ende und wir schnallen die Schneeschuhe an den Rucksack. Auf der Straße geht es nun zurück zum Ausgangspunkt. Schön war's!

Route: Schwarzau/Kirche - Obersberg (1467m) - Obersbergalm - Preintal - Schwarzau
Statistik: 4h15/10,9km/870hm

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