T. Tourenbuch

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25.01.2019, 27 Fotos

Günter hat sich unlängst Schneeschuhe gekauft und wollte diese mal ausprobieren. Meinen ursprünglichen Vorschlag von Innerfahrafeld auf die Traisner Hinteralm zu gehen haben wir aufgrund der Windprognosen verwofen und uns für den Unterberg entschieden. Wir starten am frei geräumten Parkplatz beim Gehöft Gries und folgen dort ein Stück der Forststraße. Mit dem vielen Schnee übersehen wir den Abzweiger über die Brücke, gehen ein Stück retour und einmal über den Bach. Nun folgen wir der ausgetreten Spur gemütlich bergan. Im Graben sind wir vor dem Wind geschützt und zwischendurch wird es sogar etwas heller. Der Wanderführer hätte vorgeschlagen, nach etwa 2,5km eine Extraschleife zu einer Wiesenüberquerung zu machen, ich halte aber die Route durch den Graben heute für sinnvoller.

Weiter oben versinken ganze Tannenbäume im Schnee und wir müssen uns ein paar mal Baumäste umrunden. Es dauert nicht mehr lang und wir stehen vor der Maria Einsiedl Kapelle und sehen schon zum Schutzhaus. Auf dem Weg dorthin werden wir ordentlich angeblasen und freuen uns über eine warme Suppe. Nach ausgiebiger Rast testen wir noch die Schneeschuhe am Steilhang Richtung Gipfel. Vor lauter Wind und Schnee im Gesicht sehen wir bald nicht mehr viel und lassen den Gipfel Gipfel sein. Auf der gleichen Route geht es dann wieder hinab ins Tal. Eine nette Runde zum Schneeschuhtesten, auch wenn das Wetter weiter oben nicht so toll war. Im Nachhinein hab ich festgestellt, dass ich heute gar kein Foto von uns gemacht habe.

Route: Gehöft Gries - Unterbergschutzhaus - Retour
Statistik: 2h15/7,8km/480hm

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20.01.2019, 51 Fotos, 1 Kommentar

Das Wetter ist schön, die Lawinenwarnstufe ist wieder auf einem vernünftigen Niveau und wir brauchen frische Luft - also rein ins Auto und rauf auf die Autobahn. Hier gibt's jedoch keine frische Luft. Also weiter fahren, abbiegen, weiterfahren, abbiegen und siehe da - der Schnee wird mehr, der Himmel wir blau und das Thermometer zeigt -13°. Als wir in Schwarzau in Gebirge los marschieren ist es nicht ganz so kalt, so schnallen wir uns die Schneeschuhe an die Füße und bald wir uns wärmer. Von der Kirche geht es nach rechts auf den Wanderweg und nach dem ersten Stück über die Wiese bald in den Wald. Hierbei folgen wir einigen bereits vorhandenen Schneeschuhspuren. Der Schnee ist recht hart und somit sinken wir nur selten etwas ein. Nach dem ersten längeren Anstieg und einiger Kehren im Wald erreichen wir die Forststraße, wo uns wieder die Sonne entgegen lacht. Die Schneeschuhspuren vor uns biegen auf der Straße wieder ab ins Tal, wir marschieren den wenigen sichtbaren Wanderwegsmarkierungen nach. In diesem Stück hängt der Weg doch etwas da, besonders spürbar wird das bei den folgenden Hangquerungen, die wir in etwas schräger Gehweise absolvieren, um die Bänder zu schonen. Bei soviel Schnee wäre es wahrscheinlich einfacher oben über den Kamm zu gehen.

Sonnenschein nahe dem Ausgangspunkt Blick zurück zur zweiten schrägen Hangquerung Mehr Schneegupfbäume

Nach der Schräglage stärken wir uns kurz und schlagen uns wieder in den Wald. Anfangs ist es noch immer etwas schräg, bald geht es etwas flacher dahin und dann gerade und steiler aufwärts. Nach einiger Plagerei haben wir auch hier die ersten Spuren in den Schnee gesetzt und erreichen eine Forststraßenquerung. Hier treffen wir auf zahlreiche Schneeschuh- und Skitourenspuren, die der Straße hinauf gefolgt sind. Wenig später sehen wir auch die nächsten Tourengeher den Weg hinauf kommen. Wir folgen den nun vorhandenen Spuren und steigen immer weiter auf. Die Sonne scheint zwischen den Bäumen und der zahlreich vorhandene Baumschnee sorgt für eine wunderbare Winterstimmung. Weiter oben queren wir nochmal die Straße und sehen zwischendurch schon die Gipfelwiese zwischen den Bäumen hervorglänzen. Wir mühen uns noch etwas und folgen dann dem eher flachen Hang zur verschneiten Waldfreundehütte. Hier bläst uns zwischendurch ein frisches Lüftchen an, weiter oben ist es zwischen den Bäumen aber wieder windstill. Wir wandern links hinter der Hütte vorbei und wenig später stehen wir beim Gipfelkreuz des Obersberg. Bei traumhaften Panorama genießen wir unsere Jause und sitzen etwas länger in der Sonne. Irgendwann wir es uns dann doch zu kalt und wir beginnen den Rückweg.

Klaudia und Ich am Obersberg Da läuft der Schnee Blick zurück

Vom Gipfelkreuz geht es quer über die Wiese hinab und durch eine Schneise hinab zur Obersbergalm. Von hier folgen wir in etwa dem Wanderweg Richtung Preintal. Im oberen Teil ziehen wir unsere Spuren durch den unverspurten Schnee und steigen auch mal quer durch den Wald ab. Weiter unten treffen wir auf Schiaufstiegspuren, neben denen wir ins Tal wandern. Wir folgen und queren Forststraßen und rutschen über den Hang neben dem Obersberger Bauern zur Obersberger Linde. Von dort folgen wir nicht dem Wanderweg sondern rutschen über die Wiese weiter talwärts. Anschließend quer durch den Wald und über einige Bachläufe zu einer Forststraße. Kurz auf dieser und dann nochmal durch den Wald und über weitere Bäche erreichen wir eine rustikal geräumte Straße. Dieser folgen wir kurz und biegen dann nach links wieder auf frischen Schnee ab. So kommen wir zur großen Wiese, auf der zahlreiche Abfahrtsspuren hinab führen. Schnurstracks geht es nun hinab zu den nächsten Häusern im Ortsteil Hirschbach. Irgendwann ist auch die letzte Wiese zu Ende und wir schnallen die Schneeschuhe an den Rucksack. Auf der Straße geht es nun zurück zum Ausgangspunkt. Schön war's!

Route: Schwarzau/Kirche - Obersberg (1467m) - Obersbergalm - Preintal - Schwarzau
Statistik: 4h15/10,9km/870hm

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27.12.2018, 48 Fotos, 1 Kommentar

Zu Weihnachten sind wir wieder im Salzkammergut zu Besuch und hoffen auf schönes Wetter für eine Bergtour. Die letzten Wochenenden war leider entweder schlechtes Wetter oder wir hatten keine Zeit. Klaudias Papa schlägt uns die Tour auf den Hohen Kalmberg vor und da Gosau ein Schneeloch sein soll, machen wir uns auf den Weg. Wir parken am Ende einer Straße im Ortsteil Ramsau auf einem der letzten Plätze am freigeräumtem Parkplatz. Auf der Forststraße geht es nun aufwärts, durch Skidoo und Tourenski Spuren ist der Schnee auf der Forststraße niedergeschoben und wir gehen anfangs ohne Schneeschuhe. In der ersten Rechtskurve führen Spuren in den Wald, wir bleiben im Anstieg jedoch auf der Straße. Gemütlich geht es nun durch schöne Winterlandschaft aufwärts. Später folgt eine weitere Kehre und in der nächsten größeren Kurve treffen wir wieder auf die alternative Spur. Wenig später verlassen wir die breite Forststraße und gehen geradeaus in den Wald weiter. Auch hier ist das Wandern über den Schnee durch zahlreiche Spuren kein Problem. Nach der nächsten Kurve wird es bald steiler und eisiger, darum schnallen wir uns die Schneeschuhe an die Füße. Immer weiter geht es bergauf, bis wir die (geschlossene) Iglmoosalm erreichen. Wieder folgen einige Spuren der Wandermarkierung, wir bleiben jedoch noch auf der Straße und folgen den Kehren weiter bergan. Inzwischen haben wir im Rückblick schöne Sicht zum Dachstein und zum Gosaukamm.

Auf der Forststraße aufwärts Schöner Wintertag Goiserer Hütte

Wir folgen nun weiter der Straße, bis wir einen Wegweiser erreichen, der nach rechts Richtung Goiserer Hütte zeigt. Hier verlassen wir den breiten Forstweg und folgen Ski und sonstigen Spuren durch den Wald. Man könnte auch weiter der Straße folgen, das würde jedoch einen etwas größeren Umweg bedeuten. Abseits der Straße wird es nun steiler, aber dank zahlreicher Zacken an den Schuhen ist das kein Problem. Nach dem ersten Anstieg legen wir eine Rastpause in der Sonne ein. Anschließend geht es noch etwas aufwärts und dann quer durch dichteren Wald immer etwas auf und ab. Nach einer Senke erreichen wir eine Almhaussiedlung und nach weiterem Anstieg rückt auch die Goiserer Hütte in Sichtweite. Bevor wir einkehren, möchten wir jedoch noch den Gipfel des Hohen Kalmbergs besteigen, der von hier schon gut zu sehen ist. Die Spur wird nun schmaler und wir stapfen weiter über und durch den klebrigen Schnee aufwärts. Wir folgen dem Weg neben dem Kamm, der links von uns Richtung Bad Goisern abfällt. Im finalen Anstieg macht sich dann auch die Völlerei der letzten Tage bemerkbar. Unterhalb des Gipfels geht es etwas ungut für die Schneeschuhe schräg dahin, nach den letzten Anstiegsmetern haben wir jedoch das Ziel erreicht.

Ausblick vom Hohen Kalmberg Richtung Gosau Ausblick vom Hohen Kalmberg zum Dachstein Eiszapfen

Von hier haben wir einen wunderbaren Panoramablick zu zahlreichen Gipfeln, die ich nicht so genau zuordnen kann. Bei strahlendem Sonnenschein legen wir im leichten Wind die verdiente Gipfelpause ein. Anschließend geht es durch den Schnee hinab und zurück zur gemütlichen Hütte, in der wir uns mit kaltem Radler und warmer Suppe stärken. Danach wandern wir am Aufstiegsweg wieder retour zum Ausgangspunkt, nutzen nun jedoch auch alle Abkürzungen, die wir im Aufstieg ausgelassen haben. So erreichen wir nach flottem Abstieg wieder unser Wandermobil.

Route: Gosau (Ortsteil Ramsau) - Iglmoosalm (1206m) - Goiserer Hütte (1592m) - Hoher Kalmberg (1833m) - Retour
Statistik: 4h45/1080hm/14,1km

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17.11.2018, 46 Fotos

Heute Abend haben wir einen Termin in der Wachau. Nachdem es nach wunderbarem Wanderwetter aussah, wollen wir die Zeit davor für eine Runde nutzen. Begleitet werden wir von Klaus und Michael, zwei Freunden aus Krems. Los geht's in St. Johann im Mauerthale, wo wir unweit der Kirche parken. Von dort schnel über die Bundesstraße und zuerst auf Asphalt, später auf Forstwegen ins Mauertal. Den ersten Abzweiger lassen wir links liegen, steuern auf eine Mauer zu und folgen unserem Weg nach links über den Bach und weiter hinauf und um die nächste Kehre in die andere Richtung. Vorbei geht es an Felsterrassen durch schattigen Wald, in dem es entsprechend frisch ist. Die Straße führt durch eine Rechtskurve, weiter hinauf und bald Richtung Süden. Wir gehen durch ein Gatter, etwas nach links und kurz hinab bis wir das Ende der Straße erreichen.

Auf der Straße durch ein Gatter Ausblick vom Vorgipfel Steil hinauf zum Zwillingsbaum Nun immer am Wandfuß entlang Ausblick von der Tischwand zur Donau

Ab nun geht es weglos weiter: Wir wenden uns nach links und steigen steil über Steine und Wiesen den Hang hinauf. Nach dem ersten Anstieg wird es etwas flacher und wir queren nach rechts durch den Hang zu einer Wiese und einem Aussichtsfelsen über der Donau. Von hier haben wir auch schon das eigentliche Ziel unsere Route im Blick: Die Tischwand. Nach Rundumblick geht es weiter durch Wald gerade hinauf zum Fuße der Wand. Hier steigen wir zu einem markanten Baum mit zwei Stämmen hoch, wenden uns dann etwas nach links und kraxeln nun immer entlang des Wandfußes aufwärts. Wir halten wir uns möglichst knapp neben der Wand, da es daneben etwas runter geht. Weiter oben steigen wir kurz über ein paar Steine hinab, durch Laub und mit kleiner Klettereinlage über eine Platte, die quer über den Weiterweg liegt. Das schlimmste ist geschafft und wir stehen bald auf einem Sattel. Nach rechts geht es nun zum Aussichtsfelsen der Tischwand.

Klaus, Michael, Klaudia und Ich Mufflons! Auf der Ruine geht es rund

Nachdem wir den beeindruckenden Tiefblick genossen, uns etwas gestärkt und sogar eine Mufflonfamilie gesichtet haben, machen wir uns auf den Weiterweg. Deutlich einfacher als zuvor folgen wir nun einem ausgetreten Pfad aufwärts. Nach den ersten Höhenmetern wanden wir entlang eines Zauns und später auf einem etwas wackligen Überstieg darüber. Der Pfad führt durch Wald und über Felsen weiter hinauf bis zum höchsten Punkt, der auf den Karten als Tischwand eingezeichnet ist. Wir queren etwas frostigen Boden und erreichen eine Lichtung. Über die Spuren von Wildschweinen geht es hinab zur Forststraße und auf dieser gemütlich zur Ruine Aggstein. Dort findet heute ein Mischung aus Kunsthandwerksmarkt und Mittelalterfest statt. Wir staunen über die Massen und gönnen uns noch eine Stärkung. Anschließend geht es am Ruinenwanderpfad runter nach Aggstein. Von hier wanderen wir am Donauradweg zurück nach St. Johann.

Route: St. Johann im Mauerthale - Mauertal - Tischwand Ausblick (510m) - Tischwand (613m) - Ruine Aggstein - Aggstein - St. Johann
Statistik: 2h45/500hm/10,6km

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10.11.2018, 30 Fotos

Zuhause ist es grau, aber laut Webcam sollte es weiter oben sonnig sein. Nachdem wir nicht all zu lange unterwegs sein wollen, entscheiden wir uns das Hocheck zu besuchen und erwandern die gleiche Route, die ich bereits vor drei Jahren gewählt habe. Wir parken unser Mobil bei der Feuerwehr in Altenmarkt und marschieren von dort gleich hinauf, über die ehemalige Bahntrasse und entlang einer Wiese weiter aufwärts. Anschließend wieder in den Wald, dort nach rechts auf die Forststraße und auf dieser gemütlich bergauf. Wir kommen am Heimkehrerbründl vorbei, kürzen anschließend ein Stück auf einem schmaleren belaubten Pfad ab und landen wieder auf der Straße. Nun auf dieser weiter, dann auch mal auf schmaleren Pfad durch eine Waldgasse und anschließend wieder auf der Straße immer der Markierung Richtung Hocheck nach.

Beim Heimkehrerbründl Grün und Grau Kein Licht am Ende der Bäume

Die Umgebung versinkt immer mehr im Nebel und die Hoffnung, die Nebelsuppe zu verlassen schwindet, während wir an Höhe gewinnen. Es folgen noch einige Kurven, wir wandern am Wildenauer Brunnen vorbei und treffen später die Kreuzung mit dem Kammweg, auf dem wir später zurück gehen werden. Nun immer nach Westen zuerst am Forstweg, später etwas schmaler Richtung Gipfel. Im Nebel taucht irgendwann das Hocheck Schutzhaus auf, das seit April dieses Jahres wieder geöffnet hat (und auch noch bis 31.12., dann wieder ab Mitte März). Wir schauen noch kurz bei der Warte vorbei, verzichten aber aufgrund des Nebels auf die Wartenaussicht und kehren anschließend zur Stärkung ein.

Hocheck Schutzhaus Vorbei an Mittagskogel Unter dem Nebel auf Laubwegen

Am Kammweg geht es dann zurück. Zuerst am bekannten Weg bergab, dann folgen wir immer den Markierungen in Richtung Osten. Dabei kommen wir mit kurzen Gegenanstiegen am Mittagskogel und am Kienberg vorbei und steigen vor einem Rechtsknick nach links zu einer Forststraße ab. Laut Wanderführer gibt es hier einen Pfad, den hab ich schon beim letzten Mal nicht gefunden. Nun in einer langen Schleife auf einer Forststraße retour Richtung Altenmarkt. Vorbei am Sportplatz geht es in den Ort und durch diesen zurück zum Ausgangspunkt.

Route: Altenmarkt/Triesting - Heimkehrerbründl - Hocheck (1037m) - Mittagskogel (862m) - Kienberg (791m) - Altenmarkt
Statistik: 3h30/730hm/14,6km

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