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Auf der Suche nach einer kurzen Tour in der Wachau haben wir uns dieses Mal die Tischwand ausgesucht. Von Sankt Johann im Mauerthale folgen wir der Forststraße aufwärts. Nach dem ersten Anstieg geht es wieder ein paar Meter hinab und dann bei einem großen Steinhaufen nach links hoch in den Wald. Nun zumeist recht steil von einem Steinmann zum nächsten bergauf. Bei einer Kreuzung angekommen geht es nach rechts und die paar Meter nach vorne zum Aussichtspunkt auf der Tischwand mit Marienstatue und Riesensteinmann.

Nach kurzer Pause geht es dann weiter bergauf, ins ehemalige Wildgehege und nochmal hinauf. Weiter vorne wir es flacher und wir finden uns im gut tragenden Brombeerwald wieder. Wir futtern vor uns hin, gehen dann doch wieder weiter und erreichen die Kreuzung mit dem Welterbesteig. Dieses Mal gehen wir nach Norden weiter und folgen schmaleren Forstpfaden. Auch hier gibt es noch unendliche viele Brombeeren zu ergattern.

Irgendwann tut dann der Bauch weg und wir wandern auf dern Forststraße noch etwas auf und dann wieder hinab. Kurz vor dem Ernsthof kürzen wir ein paar Meter ab und steigen dann am rustikalen Pfad das Trauntal hinab. Unten angekommen queren wir die Bundesstraße und wandern am Donauradweg zurück zum Ausgangspunkt.
Route: St. Johann im Mauerthale - Tischwand - Welterbesteig - Trauntal - St. Johann
Statistik: 2h30/520hm/9,4km
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Heute haben wir uns ein Ziel auf der anderen Präbichlseite gesucht. Von unserem Quartier marschieren wir wieder runter zur Passhöhe und von dort rauf zur Talstation des Polsterlifts. Wir nehmen aber nicht den Lift sondern wandern durch den Kahlschlag hinauf zum Wald. Heute sind wir auf der Schattenseite, somit ist es nicht ganz so warm wie gestern. Durch den Wald geht es am Knappensteig hinauf, zu einigen Himbeeren und zur Knappensteig Alm. Wir queren die Wiese, gehen wieder ein Stück durch den Wald und dann über eine schöne Querung durch das Polsterkar. Nach einer kurzen Stelle mit Seilsicherung erreichen wir die Leobner Hütte. Für ein Rast ist es noch zu früh also geht es auf der Forststraße gleich weiter hinauf in den Hirscheggsattel zwischen Polster und TAC Spitze. Unser Weg führt uns nun nach rechts und wird bald steiniger.

Über Steine und Schotter geht es nun links vorbei an der Felsformationen und immer weiter hinauf. Nach einigem Anstieg wird es flacher und hinten taucht die TAC Spitze auf. Wir wandern über die nächsten Steinblöcke und stehen dann am Beginn des kurzen Klettersteigs. Nachdem gerade einige Leute im Abstieg sind, warten wir kurz und machen uns dann selbst auf den Weg. Zuerst geht es quer hinüber, dann gerade hoch. Anschließend noch zweimal ums Eck und dann ist der schmale Platz beim Gipfelkreuz erreicht. Wir schauen kurz in die Gegend, besuchen dann noch den Platz mit Buch und steigen dann wieder ab. Unten angekommen legen wir unsere Jausenpause ein.

Anschließend gehen wir ein Stück zurück und dann nach links durch den Graben und auf der anderen Seite wieder hinauf auf die Vordernberger Griesmauer. Auch hier gibt es ein Kreuz und Ausblick. Nun geht es am gleichen Weg wieder zurück zur Leobner Hütte. Am Weg dorthin finden wir neben der Forststraße noch ein Haufen Heidelbeeren und kehren dann bei der Hütte ein. Das Himmelsgrummeln wir inzwischen lauter und wir gehen bald weiter zurück zur Knappensteig Alm und hinab zum Präbichl. Auf den letzten Meter fängt es dann doch noch zu regnen an.
Route: Präbichl - Knappensteig - Knappensteig Alm - Leobner Hütte - Hirscheggsattel - TAC Spitze - Vordernberger Griesmauer - Leobner Hütte - Präbichl
Statistik: 4h15/860hm/9,5km
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Wir haben uns am Präbichl einquartiert. Heute wandern wir von unserem Quartier hinab zur Passhöhe, wo wir den Bus nach Vordernberg nehmen. Von dort folgen wir den Weg hinauf in Richtung Barbarakreuz. Über die Wiese geht es hinauf, dann ab in den Wald, dort queren wir ein paar mal die Forststraße, bis wir endlich beim Kreuz stehen. Bereits jetzt in der Früh scheint die Sonne gnadenlos und es ist sehr warm und wir sind hier schon durchgeschwitzt. Nach kurzer Rast folgen wir den Grete Klinger Steig aufwärts. Das nächste Ziel - das Fahnenöpfl - haben wir bereits beim Start gesehen, aber es ist immer noch ein Stück weit weg. Es geht durch Wald, hohes Graß und bald erreichen wir die ersten Sicherung. Weiter oben kommen wir an einer Höhle vorbei, die dann doch oben offen ist. Weiter geht es hinauf, ein paar mal ums Eck, wo wir auch das Bundesheer treffen. Wir haben uns inzwischen die Klettersteigsets angezogen und benutzen sie auf den augesetzteren Stellen. Es geht entlang einer Mauer auf einem Band hinauf, dann nochmal über Felsgelände, bis wir kurz beim Fahnenköpfl rasten.


Danach geht es am Grat entlang weiter und es folgt bald die erste C Stelle am Steig. Dazwischen dann immer wieder Gehgelände und nochmal ein steilerer Anstieg zum Slezak Kreuz. Hier legen wir eine Jausenpause ein, die Hitze hat bei mir schon ziemlich viel Reserven gefressen. Oder ich hatte heute nicht so viele. Nach der Pause geht es wieder auf und ab, es folgen noch ein paar leichtere Kletterstellen und dann wieder Gehgelände und irgendwo hier sieht man dann schon das eigentliche Ziel - den Eisernerzer Reichenstein. Mein Muskeln sind schon etwas zach, somit komm ich heute nicht so schnell weiter. Es folgt der Anstieg auf den grasigen Vordernberger Zinken, wo wir nochmal kurz eine Trinkpause einlegen und dann weiter zum Rottörl.


Während Klaudia noch fidel ist, fehlt mir heute echt der Schmalz und ich entscheide mich hier direkt zum Präbichlerhof abzusteigen. Während ich kurz raste und dann gemütlich durch die Blumenlandschaft absteige, sputet sich Klaudia noch rauf zum Eisenerzer Reichenstein und zur Hütte. Schöne Tour, bei dem Wetter aber nochmal anspruchsvoller.
Route: Vordernberg - Barbarakreuz - Grete Klinger Steig (B/C) - Fahnenköpfl (1648m) - Slezak Kreuz (1748m) - Vordernberger Zinken (1997m) - Rottörl - (von hier alternativ Eisenerzer Reichenstein (2165m) + Reichensteinhütte (2128m)) - Präbichlerhof
Statistik: 5h45/1400hm auf/910hm ab/10,4km (für den Reichenstein zusätzlich ca. 1,5-2h/300hm/4km)
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Es gibt ja nicht mehr viele Wanderwege auf der Rax, die wir noch nicht gegangen sind. Einer davon ist der Rudolfsteig. Vom Parkplatz entlang der B27 geht es kurz auf einer Forststraße um zwei Kurven und dann links ab in den Wald. Nun geht es meist steil bergauf und wir gewinnen schnell an Höhe. Nach dem ersten Ansteig durch den Wald gelangen wir in felsigeres Gelände und an manchen Stellen geht es neben dem Weg auch gut hinab. Weiter oben geht es an einem Felsenfenster vorbei und es folgen ein paar Stellen mit Seilsicherung, die bei mehr Nässe vermutlich rutschig sind. Anschließend wird es im Wald etwas weniger steil, dann geht es aber doch nochmal hinauf und schlussendlich erreicht man die Kreuzung mit dem Hoyossteig.

Der Weg ist nun gemütlicher und führt durch Wald und Latschen in Richtung Klobentörl. Bevor wir dieses erreichen, legen wir noch eine länger Pause auf einer Wiese mit Aussicht zum Raxplateau ein. Nachdem wir alle Vögel, Fliegen und Alpenböcke bewundert und ein paar Erdbeeren ergattert haben geht es noch ein Stück durch Latschen und über Wiesen bergan, bis wir das Klobentörl erreichen. Von dort geht es durchs hohe Gras hinab zur Gloggnitzer Hütte, bei der wir nochmal einkehren.

Frisch gestärkt geht es nun durch den Kesselgraben lange hinab. Zuerst durch dichteren Wald, dann über Forstpfade, Waldwege, steinige Pfad und schlussendlich wieder Wald und Wiesenwege. Dabei treffen wir dutzende Tagpfauenaugen, aber auch andere Schmetterlinge wie z.B. einen Apollofalter (leider zu schnell fürs Foto). Unten angekommen dann noch in die Schwarza gehüpft. Eine schöne Runde bei bestem Wetter mit steilen An- und gemütlichem Abstieg.
Route: PP Höllental B27 - Rudolfsteig - Klobentörl (1654m) - Gloggnitzer Hütte (1552m) - Großer Kesselgraben - Höllental
Statistik: 5h/1120hm/13,1km
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Ich wollte den Kollegen den Krummbachstein zeigen. Leider hat das mit dem Wetter heute nicht so geklappt und der Regen hat erst am Nachmittag wirklich aufgehört. Wir sind trotzdem die Runde über die Eng gegangen, haben eine Weile im Naturfreundehaus Knofeleben auf Wetterbesserung gewartet und sind dann zum Gipfel gewandert. Kaum unterwegs wurde der Regen auch schon wieder mehr. Daher ging es vom Gipfel gleich weiter und auf dern anderen Seite wieder hinab.


Genauere Tourenbeschreibung von einer Schönwettervariante gibt es hier.
Route: Schneedörfl - Eng - Naturfreundehaus Knofeleben - Krummbachstein (1602m) - Lackabodengraben - Eng - Schneedörfl
Statistik: 4h30/1080hm/15km
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