T. Tourenbuch

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25.10.2019, 47 Fotos

Wir sind noch immer in Kärnten und haben heute den ganzen Tag Zeit, darum entscheiden wir uns für eine Wanderung auf den Gailtaler Polinik. Mir ist der Berg nicht unbekannt, ich war vor vier Jahren schon mal oben. Die Route ist zwar die selbe wie damals, durch das Laub und den bunten Herbstwald aber doch eine ganz andere Stimmung. Los geht's beim Parkplatz vom Plöckenhaus. Von dort folgen wir einer Forststraße bis zum Grünsee. Ein Brücke führt uns über einen Bach und anschließend wandern wir über eine Wiese zum Waldrand. Nun in einigen Kehren immer weiter hinauf. Wir erreichen eine Straße, folgen dieser ein Stück, gehen dann wieder im Wald weiter aufwärts und erreichen so die untere (verfallende) Spielbodenalm. Nun im Wald ein Stück flacher dahin bis zu einer Straße, kurz hinab und in einer Rechtskurve geradeaus wieder in den Wald. Diesen verlassen wir aber bald wieder und steigen durch die Almwiesen auf zur oberen Spielbodenalm.

Hier rasten wir etwas, genießen die tolle Aussicht zum karnischen Hautpkamm und folgen dem Weg weiter aufwärts. Über die Wiesen geht es so hinauf zum Spielbodentörl. Hier wenden wir uns nach links und steigen immer steiler über teils lockeres Gestein hinauf Richtung Gipfel. Nach etwas hin und her ist auch das geschafft und wir stehen am Gipfel des Gailtaler Polinik. Von hier haben wir schönen Ausblick in alle Richtung und etwas frischen Wind. Vorbei an der Gipfelglocke gehen wir ein Stück weiter nach Norden zum Gipfelkreuz, das etwas tiefer liegt. Hier jausnen und rasten wir.

Anschließend geht es am gleichen Weg zurück zum Gipfel und dann wieder hinab zum Spielbodentörl den Almen und ins Tal. Bei dem Wetter eine Traumtour!

Route: Plöckenhaus - Grünsee - Untere Spielbodenalm - Obere Spielbodenalm - Spielbodentörl - Gailtaler Polinik (2332m) - retour
Statistik: 4h30/1140hm/10,8km

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24.10.2019, 29 Fotos

Wir sind ein paar Tage in Kärnten und machen heute eine kurze Runde am Nassfeld. Vom Parkplatz wandern wir zur Gedenkkapelle, weiter zu einer Schwefelquelle und anschließend zur Watschingeralm. Nun geht es zuerst über die Pisten und später im Wald hinauf zum Gipfel des Auernig an der Österreichisch-Italienischen Grenze.

Kurz nach Italien Schwefelquelle Ausblick am Gipfel Wir zwei am Gipfel Zurück bei der Kapelle

Nach kurzer Rast geht es zuerst am gleichen Weg hinab und dann nach links zurück zur Kapelle. Von dieser biegen wir nach Süden ab und machen noch einen kurzen Abstecher nach Italien, bevor es entlang des Lago Del Pramollo auf der Straße zurück zum Parkplatz geht. Eine nette kleine Runde bei wunderbarem Herbstwetter.

Route: Nassfeld Parkplatz - Nassfeld Gedenkkapelle - Watschingeralm - Auernig (1864m) - Gedenkkapelle - Lago Del Pramollo - Parkplatz
Statistik: 1h30/350hm/4,7km

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22.10.2019, 34 Fotos

Nach einem wunderbaren Wochenende haben wir ein Woche frei. Nachdem wir gestern eine Runde auf den Kahlenberg gemacht haben, fahren wir heute Richtung Westen und parken uns am Liftparkplatz in Lilienfeld ein. Von dort geht es über den Wasserfallsteig hinauf. Die letzten Nebelreste sind bald verlassen und wir wandern durch buntes und rutschiges Laub aufwärts.

 

Vom Kolm geht es dann über die Schipisten hinauf zur Lilienfeld Hütte und über die Wiesen, etwas Asphalt und die Klöstertreppe zum Muckenkogel. Hier rasten und jausnen wir in der Sonne, bevor wir uns wieder auf den Weg machen.

Am gleichen Weg geht es nun retour ins Tal, um rechzeitig zu einer Lieferung wieder Zuhause zu sein. Wer eine genauere Tourenbeschreibung sucht, nehme eine der zahlreichen anderen Tourenbeschreibungen in der Gegend.

Route: Lilienfeld Liftparkplatz - Großer Wasserfall - Kolm - Lilienfelder Hütte - Muckenkogel (1248m) - retour
Statistik: 3h/770hm/8,6km

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Heute wollte ich Klaudia bei wunderbarem Herbstwetter den Weg von Sois auf den Hohenstein zeigen. Wie der Weg so geht könnt ihr gerne hier oder hier nachlesen. Einzig der Weg vor dem Forsthaus ist nun zu einer Forstautobahn geworden. Bei dem Wetter ist auf der Hütte natürlich einiges los und wir ergattern noch die letzten Schweinsbraten.

Auf der Straße den Bach entlang Auf dem Pfad gemütlich aufwärts Bastlerhit

Herbstfarben Gipfelkreuz Otto Kandler Haus

Herbstfarben Auf der Ebenwiesen Es surrt im Tal

Am Rückweg rasten wir auf der Ebenwiesen in der Sonne und gehen dann gemütlich wieder hinab.

Route: Soisgegend - Löbelgraben - Hohenstein (1195m) - Tradigister Steig - Ebenwiesen - Schöngraben - Soisgegend
Statistik: 3h30/820hm/12,1km

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10.09.2019, 65 Fotos

Unsere zweite Wanderung auf Kreta planen wir etwas anders als die Erste - wir wollen mehr Schatten und weniger Hitze. Darum stehen wir früher auf und gehen am Vormittag hinab, um dann am Nachmittag im Schatten zurück zu wandern. Abgesehen davon würde man sowieso nur per Boot zum tiefsten Punkt kommen :-) Wir parken unser Mietauto in Aradena bei der Kneipe und starten dort unsere Tour. Über eine laute Holzbrücke geht es über die Schlucht und auf der Asphaltstraße Richtung Finix. Auf der Straße geht es bergauf, vorbei an ein paar Ziegen- und sonstigen Ställen und wieder bergab. Weit vor uns kreisen Gänsegeier, die dann doch etwas anderes zu Futtern gefunden haben. Nach zwei Kehren verlassen wir die Straße und wandern auf einem Pfad hinab. Wir kürzen dabei ein Stück der Straße ab, queren diese nochmal und wandern über Steine und einzelnen Pflanzen hinab. Der Weg führt uns ins verlassene Livaniana, in dem wir nur Ziegen und einen Kühlschrank mit Getränken bei der Taverne finden.

Brück über die Schlucht Kein Seil, ein Schlauch Taverne

Nach dem kurzen Abstecher ins Dorfzentrum geht es auf verschwindenen Pfad hinab auf eine Schotterstraße, der wir bis zur nächsten Kehre folgen, wo wir wieder einen Wegweiser Richtung Marmara Beach finden. Nun teils markiert über Sand und Stein bis wir den Strand und die dazugehörige Bar entdecken. Steiler geht es zwischen ein paar Felsplatten nun hinab auf den Weg, der von Lykos/Finix/Loutro zum Strand führt. Diesen folgen wir noch ein paar Meter und stehen dann am schönen Marmara Beach. Wir organisieren uns Schirm und Stühle und chillen uns in den Schatten.

Zur Marmara Beach Noch ein Strandbild Schluchtenwandern

Nach langer Rast, Schwimmeinlagen und Esspause machen wir uns am Nachmittag auf den Rückweg. Vom Strand geht es in die beeindruckende Aradena Schlucht. Es geht recht lange fast flach dahin, während die Wände über uns immer höher werden. Auch heute treffen wir wieder einige Bergziehen, die irgendwo in der Steilwand Grashalme suchen. Auch wir müssen im Anstieg nun ein paar Mal etwas steigen und schauen, wo wir unsere Schritte hin setzen. Der Plan mit den Schatten geht auf und es ist nicht mehr so heiß, wie noch vor ein paar Stunden. Zwischendurch wird die Schlucht auch breiter, bevor die nächsten felsigen Passagen folgen.

Such die Ziege Blick zurück Schlucht Ausstieg

Im letzten Drittel der Schlucht nehmen wir die anspruchsvolle Variante und überwinden eine Steilstufe über zwei Leitern und loses Geröll. Hierfür gibt es auch eine Umgehungsvariante, die aber auch schon etwas abgerutscht ist. Nun kommen wir unter der Brücke vorbei, die wir in der Früh überfahren und begangen sind und müssen doch noch ein gutes Stück weitergehen, bevor wir nach links in einigen Kehren die Schlucht verlassen können. Durch das (vor vielen Jahre nach einer Vendetta) verlassene Aradena geht es nun zurück zum Parkplatz.

Route: Aradena - Livaniana - Marmara Beach - Aradena
Statistik: 4h30/660hm/12,2km

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