T. Tourenbuch

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13.07.2020, 39 Fotos

Anstelle unser Wanderwoche von Hütte zu Hütte haben wir uns dieses Jahr für ein stationäres Quartier in Bad Kleinkirchheim entschieden. Als erste Tour haben wir uns den Speikkofel und die Bretthöhe ausgesucht. Wir düsen nach Sankt Lorenzen und stellen unserer Fahrzeuge bei der Kirche ab. Von dort geht es ein Stück auf einer Straße aufwärts, bis wir nach links abbiegen und auf einem Fuhrpfad durch den Wald weiter aufsteigen. Im gleichmäßigen Anstieg verlassen wir nach einiger Zeit den Wald und erreichen die Wegkreuzung beim "Lorenzer Brunnen". Das Wetter ist heute stabil bedeckt, immerhin wird uns somit nicht gar so heiß.

Über die Almwiesen geht es nun weiter aufwärts, wobei sich die Kühe auf der anderen Seite des Zauns verstecken. Wir erreichen den kleinen Speikkofel, gehen ein paar Meter hinab zur nächsten Wegkreuzung und dann nochmal hinauf, bis wir den großen Speikkofel erreicht haben. Kreuz gibt es keines, nur einen Metallsteher. Nachdem wir noch nicht genug haben, entschließen wir uns noch weiter zur Bretthöhe zu gehen. Vom Speikkofel geht es etwas hinab über den "Torer" mit Ausblick zu den Gurkursprungseen und anschließend hinauf zur Bretthöhe.

Beim Gipfelkreuz wird es etwas schöner und somit legen wir hier unsere Jausenpause ein. Anschließend wandern wir ein Stück Richtung Turracher Höhe, biegen aber bald wieder nach Süden ab und steigen ab zu eckigen Zgartensee. Auf einem Almweg weichen wir ein paar Kühen aus, kürzen den Weg durch einen Graben ab und kommen so hinab zur Zgarten Alm. Auf der Straße geht es nun etwas hinauf und anschließend mehr oder weniger gerade hinüber zur Speikkofelhütte. Der weitere Weg führt uns über die Almwiesen zurück zum Lorenzer Brunnen und am Aufstiegsweg zurück zum Start.

Route: Kirche Sankt Lorenzen - Lorenzer Brunnen - Kleiner Speikkofel (2109m) - Großer Speikkofel (2270m) - Torer (2205m) - Bretthöhe (2320m) - Zgartensee - Zgarten Alm - Speikkofelhütte - Lorenzer Brunnen - Sankt Lorenzen
Statistik: 4h15/1070hm/15,3km

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09.07.2020, 52 Fotos

Bevor es nach Kärnten geht mache ich heute noch eine Tour auf den Schneeberg. Seit vielen Jahren stehen die Herminensteige auf der Todo-Liste, heute kommen sie nun endlich dran. Ich starte im Schneebergdörfl und wandere auf der Forststraße bis zum Start des unteren Herminensteigs. Dieser ist großteils ein Wanderweg durch Wald, über Schotter und etwas Dickicht. Am unteren Herminensteig gibt es einen Schlüsselstelle, diese kann auch links umgegangen werden. Am Wegweiser ist diese mit I- bewertet, im Internet wird sie inzwischen zumeist mit Schwierigkeit II angegeben. Nach etwas leichter Kraxelei erreicht man einen etwa sieben Meter hohen Ausstieg. Die Schwierigkeit kommt hauptsächlich von der Brüchigkeit und da es hier auch mal feucht ist. Am oberen Ende wurde irgendwann ein Seil angebracht. Ich mühe mich hier hinauf und gelange bald wieder auf den Normalweg. Nach einigen Kehren im Wald erreiche ich dann auch den Grafensteig.

Diesem folge ich ein Stück und biege dann auf den oberen Herminensteig ab. Dieser hat ein paar Kletterstellen im ersten Schwierigkeitsgrat und dazwischen viel Gehgelände über Fels und Schotter. Zwischendurch muss auch etwas abgeklettert werden. Gegen Ende hin gibt es noch eine kurze gesicherte Stelle um einen Pfeiler und eine Schmalstelle, die überklettert wird. Nach dem Steig geh ich noch das Stück zum Kreuz am Waxriegel. Hier beobachte ich etwas die dunklen Wolken und als sich diese wieder auflösen wander ich weiter zum Klosterwappen. Vorbei am Damböckhaus ein Stück auf der Straße und dann nach links entlang der Nebelstangen aufwärts. Oben angekommen bin ich recht allein und verdrücke meine Jause.

 

Anschließend geht es Richtung Fischerhütte und dann auf der Straße wieder runter zum Dammböckhaus. Weiter vorne quere ich die Zahnradbahn und steige durch Latschen ab zum Baumgartner. Nun nochmal ein Stück auf der Straße, bis ich nach rechts ins Mieseltal abbiege. Nach zahlreichen Kehren bringt mich die Forststraße zurück zum Ausgangspunkt.

Route: Schneebergdörfl - Unterer Herminensteig (II) - Oberer Herminensteig (I) - Waxriegel (1888m) - Damböckhaus - Klosterwappen (2076m) - Fischerhütte - Damböckhaus - Hst. Baumgartner/Buchtelwirt - Mieseltal - Schneebergdörfl
Statistik: 6h/1500hm/17,3km

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04.07.2020, 38 Fotos

Vor der Heimreise touren wir noch etwas durch Vorarlberg und besuchen die Rappenlochschlucht. Obwohl die Parkplätze gut gefüllt sind, ist in der Schlucht gar nicht so überlaufen. Vom Parkplatz geht es zum Rappenlochstadl und anschließend in die Klamm. Durch größere Felsstürze wurde der Weg vor einigen Jahren zerstört. Der neue Weg führt nun über anstelle durch die Schlucht und dies über zahlreiche Betontreppen. Das macht das Klammerlebnis natürlich nicht mehr so spannend. Nach dem ersten Teil landen wir am Stausee (Staufensee) und umrunden diesen bis zum Kraftwerk. Der ehemalige Wanderweg ist inzwischen die Umfahrungsstraße für die nicht mehr vorhandene Brücke über die Klamm.

 

Beim Kraftwerk angekommen legen wir eine Pause ein und gehen anschließend noch durch die Alplochschlucht. Diese ist noch wesentlich ursprünglicher als das Rappenloch. Nach dem Abstecher geht es auf der anderen Uferseite des Stausees zurück in die Rappenlochschlucht und zum Ausgangspunkt.

Route: Gürtle/Dornbirn - Rappenlochschlucht - Alplochschlucht
Statistik: 1h30/220hm/5km

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02.07.2020, 29 Fotos

Das Wetter ist eher schlecht angesagt, am Vormittag schaut's dann aber doch nicht so schlecht aus. Darum entschließen wir uns von der Alm hinab nach Schoppernau zu gehen, um etwas einzukaufen und Essen zu gehen. Bevor es hinab geht, geht es aber nochmal hinauf: Wir wander nämlich zuerst zur Tobelalpe, dann über etwas anspruchsvolleren Weg durch den Hang und durch Gras hinauf, bevor es hinab auf eine Forststraße geht. Dieser folgen wir ein gutes Stück, bis wir den Abzweiger Richtung Au finden. Der Weg nach Schoppernau ist nämlich die Forststraße.

Auf einem Waldweg geht es nun hinab, teilweise noch etwas feucht durch den Regen. Wir erreichen wieder einen breiteren Pfad und schauen wenig später nach Schoppernau. Durch die Gräsalp Siedlung geht es nun ins Dorf zum Einkaufen und Essen.

Retour das erste Stück am gleichen Weg, jedoch dann nicht Richtung Tobelalpe sondern Richtung Bergkristallhütte. Auf einem schönen Waldweg geht es immer bergauf, bis wir wieder auf der Straße zur Hütte stehen. Ingesamt ein wesentlich schönerer Weg, als erwartet.

Route: Bodenvorsäß/Bergkristallhütte - Tobelalpe (1247m) - Gräsalp - Schoppernau (850m) - Bodenvorsäß

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01.07.2020, 38 Fotos

Seit Tagen schauen wir unserer Hütte schon zum Zitterklapfen, dem höchsten Berg in unserer Umgebung (2403m). Auf diesen führt ein anspruchsvoller Weg mit Steigpassage und 2er Kletterei. Am Anfang der Woche störten noch zwei Schneefelder den Weg, inzwischen war eines abgewaschen und mit gutem Zoom war auch die Route durchs Schotterfeld zu erkennen. Das obere Schneefeld sah aber unpassierbar aus. Somit machen wir uns heute nur auf bis zu den Wasserfällen, die diese Schneefelder entwässern. Auf der gleichen Route wie am Vortag geht es zur Annalperaualpe und weiter hinauf bis zum Abzweiger ein Stück vor der Töbele Alpe. Von hier geht es quer hinüber bis zum Wasserfall und zur Bachquerung. Anschließend zwischen Felsmauer und Abgrund steil hinauf, bis wir wieder Wiesengrund erreichen.

Nun in zahlreichen Kurven über teils feuchten Schotter immer weiter aufwärts. Wir erreichen eine Kreuzung - geradeaus geht es hinauf zur Furka Scharte, wir wenden uns nach links und gehen noch ein Stück Richtung Zitterklapfen. Wir queren einen kleinen Schneerest und erreichen wenig später die ersten Kraxelfelsen. Ich lass es hier gut sein, Klaudia geht noch ein Stück weiter und macht noch ein paar Fotos. Auf etwa 1950m Höhe pausieren wir und gehen anschließend wieder zurück.

Beim unteren Wasserfall kraxeln wir nochmal etwas auf und ab und legen uns anschließend auf die Alm, bis die ersten Regentropfen eintreffen. Am bekannten Weg geht es zurück zum Start. Die vier Wanderer, die wir getroffen haben und die noch weitergegangen sind, kamen auch bald wieder hinab. Wir vermuten, dass sie beim oberen Schneefeld umgedreht haben.

Route: Bodenvorsäß/Bergkristallhütte - Annalperaualpe (1365m) - Wasserfälle - retour
Statistik: 3h15/810hm/9km

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