T. Tourenbuch

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03.04.2018, 48 Fotos

Wir haben Ostern verlängert und machen uns heute auf den Weg zum Hochleckenhaus. Unsere Tour starten wir beim Taferlklaussee. Von dort wandern wir zuerst über die Straße entlang des Sees und dann bald etwas aufwärts. Wir finden viele Schneerosen entlang des Wegs und auch einen Wasserfall. Wir queren die Schiwiese und erreichen dann das Ende der Straße bei der Aurach Ursprung Quelle. Nun geht es am Waldweg immer weiter aufwärts. Der Weg ist immer wieder mit Schnee bedeckt, für die Schneeschuhe reicht das aber noch nicht.

Pestwurz Schritt für Schritt Noch immer bergauf

Erst als wir nach weiterem Anstieg die freie steile Fläche erreichen, packen wir diese vom Rucksack an die Füße und machen uns an den Anstieg. Die meisten anderen Wanderer sind heute mit Steigeisen oder ganz ohne Winterausrüstung unterwegs. Der Anstieg hängt sich etwas rein, bis es weiter oben wieder etwas flacher wird. Es geht vorbei an einem Fels mit Kreuz und einer kleinen Senke und danach wieder aufwärts und dann nochmal und nochmal :-) Nach der letzten Kuppe taucht das Hochleckenhaus aus. Nun nur noch unter der Materialseilbahn durch und ein letztes Stück bergauf.

Am Ziel angekommen Ausblick Wir

Oben angekommen stärken wir uns und rasten etwas. Anschließend genießen wir noch etwas die Aussicht und gehen dann am gleichen Weg retour. Im Abstieg rutschen wir ein Stück am Hintern runter und gehen im steileren Stück lieber zu Fuß, da die Schneeschuhe bei den Verhältnissen nicht mehr so gut tragen. Es gibt auch eine Rutschspur bis in den Wald, das war mir dann aber doch etwas zu unkontrolliert. Unten angekommen wandern wir noch rund um dem See und rasten bei den Picknickplätzen, bevor wir unsere Heimreise antreten.

Route: Taferlklaussee - Hochleckenhaus (1572m) - Taferlklaussee
Statistik: 3h30/820hm/7,8km

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25.03.2018, 37 Fotos

In letzter Zeit etwas verhindert gewesen, aber heute steht wieder eine Bergtour am Programm. Am Obersberg war ich schon länger nicht mehr, also nach der Zeitumstellung gleich nach Schwarzau aufgebrochen. Dort gehen gerade die letzten Kirchenbesucher nach Hause, während ich mir das Gepäck auf den Rücken schnalle. Ich hab die Schneeschuhe eingepackt, da ich weiter oben doch mit etwas mehr weißem Untergrund rechne. Von der Kirche geht es nach rechts auf den Wanderweg und über die grüne Wiese zum Wald. Im Schatten liegt auch gleich der erste Schnee, aber deutlich zu wenig, um Schneeschuhe zu benötigen. So geht es in den ersten Kehren bergauf und man merkt rasch, welchen Stellen die Sonne besser erreicht. Ich erreiche das erste Stück Forststraße und gehe in der sonnigen Hanglage weiter. Es folgen weitere Straßenquerungen, Wanderungen im Hang, Serpentinen und der Schnee im Schatten wird langsam mehr.

Schnee mit Rose Die Waldfreundhütte im Blick Schneeberg

Nach der letzten Straßenquerung folgt das steilere Stück im Wald, wobei ich die einzig andere Person auf der Tour treffe. Nach etwas Schnaufen stehe ich danach am Gipfelhang. Auch wenn die Fußspuren bis zur Waldfreundehütte führen, schnalle ich mir für die letzten Meter die Schneeschuhe an die Füße, damit ich sie nicht ganz umsonst mitgeschleppt habe. Nach Umrundung der Hütte bin ich auch bald beim Gipfelkreuz und genieße die Aussicht mit Schneeberg, Rax, Göller, Ötscher und diversen anderen Bergen. Nachdem es hier doch etwas windet, mache ich mich bald an den Abstieg. Zuerst gehe ich ein Stück retour zur Hütte und rutsche anschließend hinab Richtung Preintal. Hier gibt es keine Spuren und ich bahne mir meinen Weg durch die Bäume zur Obersbergalm. Von dort über die große Wiese und hinab Richtung Forststraße. Nun abwechselnd auf Straße und quer durch den Wald hinab.

 Halbschneebäume Gipfelfoto Nochmal Spuren ziehen Obersbergalm :-)

Weiter unten stehe ich wieder auf erdigem Boden und pack die Schneeschuhe wieder an den Rucksack. Nun geht es hinab zur Obersberger-Hof und zur Bildbuche. Nun weiter entlang der Straße retour nach Schwarzau.

Route: Schwarzau/Kirche - Obersberg (1467m) - Obersbergalm - Preintal - Schwarzau
Statistik: 3h45/11,6km/900hm

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24.02.2018, 38 Fotos, 1 Kommentar

Neuer Schnee, neuer Berg: Bevor es richtig kalt wird werfen wir uns nochmal in den Schnee und machen uns auf zur Dürren Wand. Wir parken unser Schneemobil kurz nach Miesenbach beim Gasthof Apfelbauer. Dort ein kurzes Stück an der Bundesstraße Retour und dann auf der Straße nach Tuft. Es wäre auch genug geräumt gewesen, um bis zum Toureneinstieg mit dem Auto zu fahren, aber etwas mehr Bewegung schadet ja nicht. Wir sind wieder mal mit GPS Tracks aus dem Kompass Schneeschuhführer unterwegs, diese biegen etwas zu früh ab, wir tun das auch und machen eine kurze extra Runde. Zurück am eigentlich Weg gehen wir noch ein Stück weiter und erreichen nun den wirklichen Anfang der Tour. Nun geht's mit den Schneeschuhen über den verschneiten Forstweg weiter hinauf. Wir erreichen eine Wiese, die wir Richtung Wald queren. Den angeblich möglichen Aufstiegsweg quer durch den Wald können wir nicht entdecken, also stellen wir uns auf einen längeren Umweg ein. Wir wandern durch den Hof 'In der Grub' und weiter zum 'Schmoll' Hof. Dort biegen wir nach links ab, gehen über die Wiese und weiter über einen schmaleren Weg bergauf. Wir übersteigen einen Zaun und landen auf einer Lichtung mit Blick zum Gipfelkamm der Dürren Wand.

Erste Häuser von Tuft Wiese bei In der Grub Der lange Anstieg zieht sich

Auf der linken Seite steigen wir durch einen Waldgraben auf zum nächsten Hochstand und erreichen wieder einen breiteren Forstweg. Diesen folgen wir zur nächsten Kreuzung, wo einige Fuß- und Autospuren vom Tuft hinaufführen. Auf der Lichtung sehen wir auch ein paar Schneeschuhwanderer mit Snowboards am Rücken. Im Nachhinein hätte uns interessiert, wo die runter wollten. Es folgt ein ziemlich langer Aufstieg über die Forststraße. Das Spuren im Pulverschnee zehrt ordentlich an den Reserven und es dauert, bis wir die nächste Kehre erreichen, nun nochmal ein Stück bergan, bis wir laut GPS Track rauf zum Kamm sollen. Wir kehren nochmal, durchschreiten bezuckerte Nadelbäume und rasten beim nächsten Hochstand mit Blick zum Schneeberg und zur Hohen Wand.

Schneebergblick und unser Rastplatz in Sicht Am Kamm angekommen Wir auf der dürren Wand

Nach Stärkung steigen wir in einer Schneise zwischen den Gebüschen auf zum Kamm und landen unweit des höchsten Punkts. Wir machen noch eine kurze Runde zwecks Geocache Findung und entschließen uns dann am Kamm weiter und übers Blättertal abzusteigen, da wir nicht glauben, dass der direkte Abstieg durchs Gebüsch funktioniert. Am Kamm gibt es zum Glück ein Paar Spuren, denen wir folgen können. Meist leicht fallend geht es hin bis zur Kreuzung Richtung Ölerschutzhaus. Hier wenden wir uns nach links und wandern Richtung Süden über eine große Wiese. Weiter wandern wir durch einen Graben zum den Gebäuden bei der Blättertal Wiese. Nun geht es meist auf Forststraßen und kurzen Wiesenabstechern zurück Richtung Tal. Der Weg zieht sich, bis wir die Häuser 'Am Wald' erreichen. Hier schnallen wir uns die Schneeschuhe an den Rücken und gehen auf der Straße zurück zum Ausgangspunkt.

Route: Miesenbach, Gasthof Apfelbauer - Tuft - In der Grub - Schmoll - Katharinenschlag (1223m) - Blättertal - Tuft - Gasthof Apfelbauer
Statistik: 5h/800hm/14,5km

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11.02.2018, 42 Fotos, 1 Kommentar

Nach Schifahren und Stadtspaziergängen machen wir uns heute wieder auf zu einer Schneeschuhtour. Wir starten in Spital am Semmering vor dem Gemeindeamt und wandern von dort nach Norden, durch eine Bahnunterführung und bald rechts von einem Bachlauf aufwärts. Hier ist es stellenweise etwas rutschig und eisig. Wenig später stehen wir jedoch auf der flachen Forststraße, auf der mehr Schnee liegt und schnallen uns die Schneeschuhe an die Füße. Nun geht es eher flach dahin, meist etwas aufwärts, kurz aber auch wieder hinab. Dabei folgen wir zahlreichen Spuren im Sonnenschein. Während einem dieser Abstiege zweigt unser Weg nach rechts ab, während die meisten Spuren geradeaus weiter gehen. Nach dem ersten Anstieg auf der Forststraße kehren wir scharf nach rechts und folgen einem schmaleren Pfad bergauf.

Vorbei an Fütterungsanlagen Ausblicksbankerl Schönstes Winterwetter, hier etwas links

Wir queren die Forststraße, gehen weiter hinauf und erreichen die Franziskaquelle, die auch im Winter sprudelt. Kurz danach folgt ein Aussichtsbankerl mit Blick auf Spital und aufs Stuhleck. Weiter geht es in den Wald, hier folgt etwas anspruchsvolleres Gelände und schmalere Pfade, bis wir das nächste Mal die Forststraße queren. Nun in einer langen Gasse weiter hinauf, vorbei an einer Abzweigung zum Baumkogel und dem Ziel immer näher kommend. Wir verlassen die letzten Fußspuren, gehen noch etwas geradeaus und dann nach rechts querend durch den Wald weiter. Unter ein paar eisbezapften Bäumen hindurch erreichen wir erneut eine Forststraße. Auf der andere Seite erwartet uns der finale und steilere Anstieg auf die Kampalpe. Durch den vielen lockeren Neuschnee helfen uns die Frontzacken wenig und wir legen ein paar extra Kurven ein. Oben angekommen stehen wir bald am höchsten Punkt, der durch einen Beton/Plastiksockel markiert ist. Mit Ausblick auf Schneeberg und Rax pausieren wir im Sonnenschein.

Letzter Anstieg Wir am höchsten Punkt Ausblick nach Spital

Anschließend geht es östliche Richtung weiter, wobei wir bald ein Gipfelkreuz mit Aussichtsplatz erreichen. Es folgt ein Stück durch freiere Waldflächen, bevor wir auf schmalen Pfaden und in zahlreichen Kehren hinab wandern. Im Führer war dieser Teil als extrem schwierig beschrieben, da es heute aber eine lockere Schneeauflage gibt, müssen wir nicht allzu schräg durch die Landschaft rutschen. Weiter unten wir es wieder etwas flacher und auch der Schnee wird wieder weniger. Wir erreichen die Bärenwand, von der wird nochmals nach Spital und aufs Stuhleck schauen und unsere Schneeschuhe wieder an den Rucksack packen. So geht es weiter über Schnee und Wanderweg hinab. Das letzte Stück gehen wir nun über die Wiese und sparen uns den rutschigen Teil neben dem Bachlauf.

Route: Spital am Semmering - Franziskaquelle - Kampalpe (1535m) - Bärenwand (1047m) - Spital am Semmering
Statistik: 3h30/810hm/10,3km

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14.01.2018, 31 Fotos, 1 Kommentar

Irgendwie hat es uns an diesem Wochenende nach Zell am See verschlagen. Darum ist der heutige Tag für eine Schneeschuhtour reserviert. Im Tal hängt hartnäckig der Nebel, darum benutzen wir als Aufstiegshilfe die Areitbahn und starten von der Bergstation im Sonnenschein unsere Wanderung. Zuerst geht es am Pistenrand hinab zur Talstation der Kapellenbahn. Dort schlagen wir uns in den Wald und finden uns wenig später auf einem Forstweg wieder. Diesem folgen wir Richtung Pinzgauer Hütte, biegen auf halbem Weg aber leicht nach rechts ab und steigen nun gemütlich bergan. Wir folgen den wenigen Spuren im Schnee, die sich immer wieder verlieren und folgen über der Schneedecke einem Forstweg. Der Ausblick im Süden erstreckt sich dabei von der Ankogelgruppe über Großglockner und Kitzsteinhorn zum Großvenediger und weiter in die Zillertaler Alpen.

Ausblick kurz nach dem Start zu unserem Ziel (Mitte rechts) Panorama Blick (links das Kitzsteinhorn) Sonnbergalm

Nach An- und etwas Abstieg erreichen wir die Sonnbergalm, wo wir ein trockenes Rastbankerl finden und die Sonne genießen. Praktischerweiße gibt es hier auch ein beschriftetes Panoramabild. Nach Stärkung machen wir uns auf zum Gipfel des Maurerkogels. Wir suchen uns den möglichst flachen Anstieg, vermeiden die Wechten und steigen dem Berg entgegen. Nach dem ersten Anstieg geht es etwas quer und dann schnurstracks hinauf zum Gipfelkreuz. Nun haben wir auch ein tolles Panorama Richtung Norden. Nach ausgiebigem Rundumblick machen wir uns auf den Rückweg.

Ich komm gar nicht nach Richtung Nordwest Richtung Südost

Am Südhang des Maurerkogel geht es hinab und dann nach Osten über den Kammweg weiter. So erreichen wir den Kettingkopf und wieder das Schigebiet. Es geht hinab zur Kappellenbahn und am bekannten Weg zurück zur Areitbahn. Nach Rast auf der Sonnenterrasse bring uns die Bahn hinab in den Nebel.

Route: Bergstation der Areitbahn - Sonnbergalm - Maurerkogel (2074m) - Kettingkopf (1865m) - Bergstation Areitbahn
Statistik: 3h/540hm/8,2km

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