T. Tourenbuch

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02.06.2019, 57 Fotos

Für die heutige Tour haben wir uns den Falkenstein und den Handlesberg ausgesucht. Mit dabei sind Stefan und Klaudia als Training für unsere sommerliche Wanderwoche. Wir parken beim geschlossenen Gasthof Gruber und wandern von dort ein Stück die Straße entlang und bald nach links hinauf in den Wald. Nun auf schönem Waldweg hinauf bis zu einer Forststraße. Gegenüber dieser geht es gleich noch ein Stück weiter bis zur großen Herrengrotte. Nach Besuch dieser wieder zurück zur Straße, ein Stück weiter und über zwei Leitern zur deutlich kleineren Frauengrotte (anderswo auch Pfeiferloch benannt). Nun folgen wir ein Stück der Forststraße, biegen wieder in den Wald ab und steigen durch diesen weiter auf. Wieder erreichen wir eine Straße, der wir ein Stück folgen und bei einer Linkskurve geradeaus über eine Wiese weiter gehen. Der früher noch mehr ausgeprägte Trampelpfad ist derzeit nicht wirklich zu sehen, also gehen wir durchs nicht so hohe Gras hinab.

Herrengrotte Wieder im Wald Rechts über die Wiese

Nach der Wiesenquerung geht es nun längere Zeit auf einer Forststraße bergauf, bis wir den Abzweiger zum Falkenstein erreichen. Es geht nochmal ein Stück bergan und ein paar Minuten später haben wir das erste Ziel erreicht. Wir schauen ein wenig in die Berge und rasten am Bankerl im Schatten. Anschließend zurück zur Straße und auf dieser ein gutes Stück dahin. Es geht mal etwas rauf und wieder runter, bis wir wieder nach links in den Wald abbiegen können und auf einem schmaleren Pfad dem Anstieg folgen. Auch dieser führt uns zu einer Straße und bald zu einem Zaun, den man übersteigen kann (oder einfach durch das offene Zaunfeld gehen). Nun beginnt der steile Anstieg Richtung Gipfel. In ein paar leichten Kurven geht es über Gras und Schotter bergauf. In der Sonne ist uns gut warm und wir freuen uns, als es wieder flacher wird.

Richtung Schneealpe Am Falkenstein Alles wächst den Weg zu

Nochmal geht es nach links und über die letzten Minuten hinauf zum Gipfelkreuz. Auch hier genießen wir kurz den Ausblick und wandern bald am gleichen Weg zurück zur letzten Abzweigung. Dort wenden wir uns nach links und folgen nun immer der Straße hinab ins Tal.

Route: Schwarzau im Gebirge Gasthof Gruber - Herrengrotte - Frauengrotte - Falkenstein - Handlesberg - Gasthof Gruber
Statistik: 4h/910hm/15,1km

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Nachdem wir in letzter Zeit ja nicht so viel zum Wandern gekommen sind, machen wir eine etwas kürzere Runde zum Wiedereinstieg, da ja für den nächsten Tag auch noch eine Tour geplant ist. Auf der Suche nach einer unbekannten Gegend einmal durch die Wanderführer geblättert, die Online-Portal besucht und eine Tour in der Nähe von Wiener Neustadt in den "Fischauer Bergen" gefunden. Wir starten unsere Runde am Parkplatz des "Haus Eistensteinhöhle" und wandern auf einem Forstweg zu eben diesem. Für eine Tour in die Höhle hätte man sich vorher anmelden müssen, also wandern wir auf schönem Waldpfad weiter. Es geht zuerst eher hinunter als hinauf, wir wandern über Wald und Wiesenpfade und dann ein Stück entlang einer Straße durch die Weingärten. Neben uns blüht und summt es im Sonnenschein.

Rund um den Steinbruch

Später geht es über einen Hohlweg wieder hinauf und dann flacher bis zum Engelsberger Marmorsteinbruch. Hier wurde bis 1989 im kleinen Maße der rötliche Kalkstein abgebaut und wird heute als "Geotop" beworben. Neben dem Steinbruch finden sich zahlreiche Marmorblöcke und Kunstwerke. Heute findet hier auch die Jubiläumsfeier der AV-Jugend Wiener Neustadt zu 100 Jahren Alpenvereinsjugend statt. Im Zuge dessen gibt es die Möglichkeit sich am Kisten klettern zu versuchen. Nachdem wir ein zeitlang zugeschaut haben, versuchen auch wir uns daran.

Ich beim Kistenstapeln Klaudia beim Kistenstapeln Hohe Wand Beim Kreuz

Anschließend geht es einmal um den Steinbruch hinauf und weiter zu einem unbenannten Gipfel und zum Engelsberg. Von hier hat man bereits schöne Aussicht zur Hohen Wand und dem Schneeberg, der sich dahinter in Wolken hüllt. Wir wandern durch den Föhrenwald weiter, etwas ab und später wieder hinauf, bis wir den höchsten Punkt am Größenberg erreichen. Wir genießen die Aussicht am Bankerl, bevor es ein Stück hinab zu einem Kreuz und anschließend über Wald- und später Forstpfade zurück zum Ausgangspunkt geht.

Route: Bad Fischau Parkplatz Eisensteinhöhle - Marmorsteinbruch - Engelsberg (568m) - Größenberg (605m) - Parkplatz
Statistik: 2h15/380hm/9,2km

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Ich war letztes und auch dieses Jahr öfter in den Hügeln rund um Wien unterwegs. Sei es zum Geocachen, mit dem Rad oder einfach zu Fuß. Meist waren das aber nur kurze Runden ohne GPS oder Fotoapparat und somit habe ich da keine Einträge dazu erstellt. Heute habe ich am Nachmittag etwas Zeit und will nirgendwo mehr hinfahren, also nehm ich mir eine längere Wien-Route vor und deshalb gibt es auch einen Eintrag dazu. Zu Fuß gehe ich von Zuhause zum Bahnhof Heiligenstadt, der Endstation der U-Bahn Linie U4 und will von hier nach Hütteldorf - der anderen Endstation der U4. Das könnte man nun in kurzer Zeit mit den Öffis erledigen oder eben zu Fuß. Durch die Stadt ist es eher flach, also habe ich mir eine der Varianten durchs "Gelände" ausgesucht (und - welch Überraschung ein Geocache liegt am Weg). Bevor ich dieses aber erreiche geht es mal ein Stück durch die Stadt. Durch die Boschstraße geht es vorbei am Q19 bis zu deren Ende, unter der Bahn durch und kurz zum Beginn des Donaukanals mit der Löwenbrücke (offiziell Josef-von-Schemerl-Brücke). Kurz wandere ich entlang des Gewässers und biege dann auf den Stadtwanderweg 1A Richtung Kahlenberg ab. Wieder unter der Bahn durch geht es zum Bahnhof Nussdorf (hierher fährt von Heiligenstadt auch die D-Tram) und weiter zum Zahnradbahn-Restaurant. Von diesem führte von 1874-1922 eine Zahnradbahn auf den Kahlenberg. Und auf eben diesem Weg gehe ich mit flotten Schritten aufwärts. Ich wähle hierbei die rechte Seite des Schreiberbachs, diese ist etwas beschatteter als die linke. So geht es hinauf zum Beethovenpark, bei dem ich einen kurzen Abstecher zum Denkmal des Namensgebers mache. Danach über die nächste Straße und einigen wahlwerbenden Menschen erreiche ich bald den Heiligenstädter Friedhof. Entlang der Friedhofsmauer geht es ums Eck und zu den ersten Weingärten und Buschenschanken. Ich wiederstehe der Versuchung und wandere weiter, wobei zwischendurch immer wieder der Sender und das Hotel am Kahlenberg zu sehen sind.

Start Kahlenberg Sender und Hotel Wienblick

Vorbei geht es an esoterischen Gärten und schönen Wegen, die jedoch gesperrt sind (Mitterbergstiege) bis zu einem Schranken. Hier verlasse ich den Stadtwanderweg und folge der Kurve weiter hinauf. Nach dem Anstieg geht es kurz flacher dahin und dann durch die Weingärten hinauf zur eisernen Handgasse. Ich folge dieser, bis sie nach rechts und hinab abzweigt und wende mich selbst nach links in den Wald. Auf gemütlichen Waldweg geht es nun hinauf zur Elisabethwiese mit dem Waldseilpark Kahlenberg. Hier ist ordentlich was los. Ich blicke kurz im Kreis und gehe dann am Weg neben der Straße vor zum Parkplatz am Kahlenberg. Die Aussichtspunkte beim Hotel sind gut besucht, ich mach auch schnell ein Foto und gehe dann weiter zum Sender und der Stefaniewarte. Nun folge ich immer dem Wien-Rundumadum-Wanderweg und wandere etwas hinab, über die Höhenstraße und auf der anderen Seite neben dem asphaltiertem Weg im Wald weiter. Der Weg führt etwas auf und ab und ich erreiche Sulz- und Agneswiese. Teilweise sind die Waldpfade durch den Regen der letzten Tage und Wochen noch ziemlich nass, stellenweise aber auch schon ganz gut getrocknet. Von der Agneswiese geht es bald hinab zur Jägerwiese mit dem Gasthaus zum Agnesbrünnl. Nach den Menschenmassen rund um den Kahlenberg ist es hier schon deutlich ruhiger. Ich wandere einmal über die Wiese und mache mich auf der anderen Seite auf den Anstieg zum höchsten Punkt des Tages und Wiens, den Hermannskogel. Zuvor gibt es nochmal schönen Wienblick und bald das Minigipfelkreuz und die Habsburgwarte. Für eine Besteigung nehme ich mir heute keine Zeit sondern gehe gleich gerade weiter, um eine lange Linkskurve und lande nach etwas Abstieg bei der Rohrerwiese und wenig später beim Grüss di a Gott-Wirt. Der weitere Weg führt mich wieder etwas feuchter zum Häuserl am Roan beim Dreimarkstein. Anschließend geht es gleich etwas hinab und dann etwas auf und ab zur Hameau (oder auch Holländerdörfl). Hier standen früher die Gäste-Hütten von Graf Lacy und heute noch eine Schützhütte der Wiener Naturwacht. Der weitere Weg führt mich recht unspektakulär (und auch nicht mehr am Rundumadum) über feuchte Wege und Straßen weiter bis zur Kreuzung mit der L120, die hier nach Wien und Tulln führt.

Habsburgwarte am Hermannskogel Nach feuchten Wegen beim Hameau-Haus Bahnhof Hütteldorf

Für mich geht es gerade hinüber und mit kurzer Wegverwirrung einmal um den Sender am Exelberg. Anschließend noch immer recht feucht etwas hinab und wieder hinauf, vorbei am Dahaberg und in einer einzigen Schlammpiste Richtung Rieglerhütte. Diese lasse ich jedoch auch rechts liegen und marschiere wieder auf breiter Straße weiter. Gerade ging es nun weiter zum Schottenhof, ich halte mich nach rechts und erreiche die Spitalwiese. Neben dieser geht es nun zurück in die Zivilisation und zur ersten Bushaltestelle mit Fahrziel Hütteldorf. Obwohl gerade ein Bus einfährt gehe ich zu Fuß weiter durch die Stadt. Ich erreiche bald die Hüttelbergstraße und gehe etwas neben dieser durch den Ulmenpark und hinter dem Camping-Platz vorbei. Damit ich nicht all zu viel Straßenhatscherei habe, biege ich bei der Otto Wagner Villa nochmal nach links in den Wald ab und mache mich bald wieder an den Aufstieg. In einer Kehre umrunde ich ein verfallenes gemauertes Gebäude und komme zu einem Aussichtspunkt mit Blick über die Gegend. Noch kurz hinauf und dann nach rechts wieder hinab führt mich der weitere Weg durch das "Erholungsgebiet Paradies Gründe". Ich lande bei der evangelischen Trinitatiskirche und marschiere nun über die Straßen weiter zum Bahnhof. Wortfetzen von Gesprächen der lokalen Fußballfans begleiten mich zum Bahnhof, wo ich in die nächste S45 einsteige, die mich in 22 Minuten zurück zum Ausgangspunkt bringt.

Route: Bahnhof Wien Heiligenstadt - Nussdorf - Beethovenpark - Heiligenstädter Friedhof - Elisabethwiese - Kahlenberg (484m) - Jägerwiese - Hermannskogel (542m) - Roherwiese - Hameau - Exelberg (516m) - Dahaberg - Spitalwiese - Paradies Gründe - Bahnhof Wien Hütteldorf
Statistik: 5h/810hm auf/750hm ab/26,1km

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20.04.2019, 28 Fotos

Zu Ostern sind wir wieder im Salzkammergut und nutzen das schöne Wetter für eine Wanderung in Fuschl. Wir parken neben der Bundesstraße, queren diese und wandern auf den Filbling. Auf gemütlichen Forstwegen geht es hinauf zu Filblingsee und anschließend auf Waldpfaden etwas steiler hinauf zum Gipfelkamm. Unterwegs hat man schöne Ausblicke Richtung Süden, oben angekommen dann wunderbaren Blick auf den Fuschlsee und Umgebung.

Am gleichen Weg geht es wieder retour.

Route: Parkplatz B158 - Filblingsee - Filbling (1307m) - retour
Statistik: 2h15/610hm/6,6km

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17.03.2019, 23 Fotos

Wir sind wieder mal in Oberösterreich und bevor wir uns wieder auf die Heimreise machen, wollen wir noch etwas Natur genießen. Darum machen wir einen Spaziergang um die Langbathseen. Vom Parkplatz wandern wir am nördlichen Ufer im Sonnenschein entlang des vorderen Langbathsees dahin, danach geht es etwas hinauf zum hinteren See.

Leider ist die Umrundung des hinteren Sees nur mit Lawinenquerung möglich, darum genießen wir dort etwas die Sonne, bevor sie hinter dem Brunnkogel verschwindet. Anschließend geht es am Südufer wieder retour.

Route: Langbathseen Umrundung
Statistik: 1h10/90hm/5,6km

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