T. Tourenbuch

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  • Auch heute ist es morgens noch bedeckt, doch bald reißt es auf und der blaue Himmel kommt heraus. So starten wir beim Hochweißsteinhaus und wenden uns wieder nach Osten und wandern hinauf zum Öfner Joch. Dort machen wir noch einen kurzen Abstecher zu einer Hirtenstatue. Anschließend geht es auf der italienischen Seite hinab, vorbei an Unterständen und bald auf einer rustikalen Straße abwärts. Wir kommen an einem Hof mit Esel vorbei, queren ein paar Wasserläufe und erreichen den tiefsten Punkt. Von dort geht es hinauf zur "Casera Sissanis Di Sotto", einer Hütte mit ein paar Mauerresten, bei der wir eine Pause einlegen.

    Blick zurück Ab ins Tal Esel

    Wasserquerungen Casera Sissanis Di Sotto Hinauf nach Sella Sissanis


    Anschließend geht es lange das Tal aufwärts, bis wir nach einigem Anstieg den Pass "Sella Sissanis" erreichen. Von dort sind es nur ein paar Minuten zum Lago Pera, wo wir nochmal kurz rasten. Anschließend unterhalb des "Kreutzen" durch dessen Schuttausläufer bis zur nächsten Wegkreuzung und dann auf breiterem Pfad etwas auf und ab zum Passo Giramondo (Giramondopass). Nun geht es wieder hinab, zuerst flacher, dann in einigen Kurven durch den Hang. Danach durch Wald nach Süden und über Steine und Blöcke zieht es sich doch, bis wir die breite Schotterstraße und die Obere Wolayer Alm erreichen.

    Blick von Sella Sissanis zum Lago Pera und Kreutzen (Creta Di Bordaglia) Durch Gestein Abstieg

    Blick Richtung Seewarte Breite Straße Wolayer See und Hütte

    Nun abwechselnd auf der Straße und mit ein paar Abschneidern wieder aufwärts. Dann mal länger auf der Straße, bis es nochmal auf einen Abschneider geht, wo der Weg schon etwas verwachsen ist. Die letzten Meter dann wieder auf der Straße zum Wolayersee. Ich umrunde noch den See für ein paar Fotos und schaue auf die andere Seite zum Rifugio Lambertenghi Romanin.

    Route: Hochweißsteinhaus (1868m) - Öfner Joch (2011m) - Sella Sissanis (1987m) - Lago Pera - Giramondopass/Passo Giramondo (2005m) - Obere Wolayer Alm - Wolayerseehütte (1960m)

    Statistik: 6h/1140hm auf/1040hm ab/15,3km


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  • Die längste Etappe führt uns heute weiter zum Hochweißsteinhaus. Leider ist es heute den ganzen Tag nebelig und wir haben zumeist nicht all zu viel Aussicht. Von der Porzehütte geht es ein Stück auf einem Pfad, dann auf einem breiteren Schotterweg hinauf zum Tilliacher Joch. Dort beginnt die lange Überschreitung, die uns unterhalb einiger Gipfel und über Scharten in vielen Stunden durch den Nebel führt.

    Richtung Joch Weiterweg vom Tillianer Joch Am Weg zum Bärdenbadegg

    Weg im Hang Anstieg nach der Kesselscharte Immer wieder Gedenkkreuze der Standschützen

    Laut Wanderführer ist die Etappe schwarz markiert. Die schwierigen Stellen finden sich in der zweiten Hälfte. Zwischen der Hochspitzsenke und dem Steinkarspitz gibt es einige wenige mit Seil gesicherte Stellen. Im Anschluss gibt es zwei Wege zum Luggauer Sattel. Wir nehmen den schwierigeren, der eher schmal durch den Hang unterhalb der italienischen Grenze führt. Ab dem Luggauer Sattel wird es einfacher.

    Murmeltier Blick zurück Querung und bald wieder ein Abstieg

    Nur keine falschen Schritte machen Hier sind wir richtig Bald am Ziel

    Die letzten zwei Kilometer zum Hochweißsteinhaus geht es nochmal durch den Hang mit ein paar feuchten Stellen und schlussendlich durch Latschen bis zum Ziel.

    Route: Porzehütte (1942m) - Tilliacher Joch/Forcella Dignas (2094m) - Bärenbadegg/Croda Nera (2431m) - Kesselscharte/Forcella Cadin (2293m) - Winkler Joch/Forcella Manzon (2248m) - Hochspitzsenke/Forcella Val Carnia (2314m) - Steinkarspitz/Monte Antola (2524m) - Luggauer Sattel (2404m) - Luggauer Törl (2232m) - Hochweißsteinhaus (1868m)

    Statistik: 7h/1230hm auf/1290hm ab/17,4km

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  • Wir starten den heutigen Tag mit Blick auf die Nebelsuppe im Norden, umrunden einmal die Hütte und wandern auf steinigen Pfaden im Hang hinauf zum nächsten Sattel. Dort angekommen freuen wir uns über Sonnenschein und Wolkenspiele. Auf der italienischen Seite ist der Bodennebel höher und giest sich irgendwann auch über die Sättel nach Österreich. Wir gehen am Kamm weiter hinauf und erreichen bald die Pfannspitze. Die erste Hälfte unser heutigen Tages ist heute schwarz markiert, da es ein paar ausgesetzte Stellen am Weg gibt. Am Gipfel bestaunen wir nochmal die Wolken und Nebelspiele und gehen dann auf der anderen Seite wieder hinab. Noch kurz können wir uns über dem Nebel halten, bald sind wird mittendrin.

    Blick zurück nach den ersten Schritten Blick nach Italien Dolomitenblick

    Rauf auf die Pfannspitze Blick von der Pfannspitze auf den weiteren Weg Am Kamm knapp über und bald in den Wolken

    Es geht nochmal steil und steinig um ein Eck, dann sehen wir die kleine und wenig später auch die große Kinigrat. Noch sind die Gipfel wolkenfrei, das bleibt aber nicht mehr lange so. Für uns geht es nun im Hang auf der italienischen Seite mit kurzen Gegensteigungen zumeist bergab. Wobei wir inzwischen außer Nebel nicht mehr viel sehen.

    Nebel kommt von der italienischen Seite Schatten in der Sonne Wir wandern durch den Nebel

    Beim Abzweiger zur großen Kinigrat überlegen wir kurz, da wir aber mit null Sicht rechnen, lassen wir den Umweg aus und gehen durch mehr oder weniger Schotter unterhalb des Gipfels vorbei. So kommen wir zum Filmoorsattel und steigen nun wieder auf einem gemütlicheren Weg ab zur Filmoor-Standschützenhütte. Hier kehren wir zum Mittagessen ein und wärmen uns auf.

    Filmoor-Standschützenhütte Hinab zum Stuckensee Murmeltiere

    Bunter Weg Abstieg Weg zur Porzehütte

    Anschlißend geht es durch das Filmoor weiter hinab bis zum oberen Stuckensee. Wenig später sehen wir die ersten Murmeltiere, die wir bisher nur gehört haben. Durch buntes Laub geht es nun im Hang weiter und dann hinauf zum Herteriegel. Bald sehen wir das nächste Ziel - die Stromleitung, die hier über den Berg führt. Am Weg dorthin blicken wir zum Klapfsee, der unterhalb der Porzehütte liegt. Beim Strommasten angekommen geht es kurz steiler und seilgesichert hinab, dann vorbei am Abzweiger zur Porze und durch Wald bis zur Porzehütte.

    Route: Obstansersee-Hütte (2300m) - Pfannspitze/Cima Vanscuro (2678m) - Forcella Pala Di Ciuzés / Sandiger Boden (2512m) - Filmoorsattel / Forcella Del Cavallino (2453m) - Filmoor-Standschützenhütte (2350m) - Oberer Stuckensee - Heretriegel (2170m) - Porzehütte (1942m)

    Statistik 5h/740hm auf/1100hm ab/11,2km

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  • Der zweite Tag am karnischen Höhenweg führt uns auf einer kürzeren Etappe zur Obstanserseehütte. Beim Start bei der Sillianer ist es gut frisch und noch eher bedeckt. Wir folgen dem Weg in Richtung Osten und etwas bergauf, vorbei an ehemaligen Behausungen und bald wieder bergab und wieder bergauf. Es geht unterhalb des Hornischeggs und über den Hollbrucker Seen durch. Etwas unterhalb der Hollbrucker Spitze haben wir wieder einen hohen Punkt erreicht und es geht auf gemütlichen Pfaden wieder hinab zum Hochgräntensee.

    Blick in die Dolomiten am Morgen Reste von Hütten Erste Schwierigkeit

    Unser Weg Im Hang und am Kamm dahin Hochgräntensee

    Auf der anderen Seite geht es durch einen Wiesenhang wieder hinauf, dann wird es bald steiniger und kurz geht es ausgesetzt um ein Eck. Danach machen wir noch ein paar Meter mehr und schauen auf den "Demut". Nun geht es am Kamm und im Hang immer wieder zu einer Spitze hinauf und wieder hinab. Den höchsten Punkt erreichen wir dann am Eisenreich, wo wir eine längere Pause einlegen, da inzwischen auch die Sonne scheint.

    Im Hang und am Kamm dahin Im Hang und am Kamm dahin Glocknerblick

    Am Eisenreich Schneehuhn Obstansersee

    Nach langem Rundumblick in die Dolomiten, zur Venediger- und Glocknergruppe geht es nun wieder hinab. am Weg treffen wir noch ein paar gut getarnte Schneehühner, dann nehmen wir die erste Abstiegsmöglichkeit zur Obstanserseehütte, die schon von Weitem zu sehen ist. Dort angekommen haben wir noch den Großteil des Nachmittags Zeit, um die Sonne zu genießen.

    Route: Sillianer Hütte (2455m) - Obermahdsattel 2466m - Hochgräntensee - Demut/la Muta (2592m) - Eisenreich/Montagna Del Ferro (2665m) - Obstanserseehütte (2300m)

    Statistik: 3h/480hm auf/620hm ab/8,6km

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  • Schon vor vielen Jahren haben wir den karnischen Höhenweg geplant. Nun machen wir uns endlich auf den Weg. Wir sind dieses Jahr die letzten, die die Tour in der Form gehen, da nach uns die meisten Hütten zusperren. Der ursprüngliche Plan war in Sillian zu starten, aufgrund diverser Vorkommnisse wählen wir dann aber den kürzeren Zustieg von der Leckfeldalm, wo es vor dem Start noch eine Stärkung gibt. Anschließend folgen wir einer Schotterstraße um ein paar Kurven und auch mal kurz steil aufwärts. Diese führt uns bald hinaus aus dem Wald und zu bunten Heidelbeersträuchern. Nach einigem Anstieg auf der Straße mit Blick zu kreisenden Paragleitern biegen wir nach rechts auf und wandern auf einem schmalerem Pfad hinauf zum Heimkehrerkreuz.

    Leckfeldalm Blick hinauf in den Sattel

    Abgebogen in Richtung Heimkehrerkreuz Ausblick nach Sillian Blick zum Ziel

    Am Sattel unter der Hütte Blick in die Dolomiten Sonnenuntergang

    Von dort blicken wir nochmal in den Norden und hinab nach Sillian, dann geht es wieder nach Süden in Richtung Füllhornsee. Wir wandern oberhalb des Sees vorbei und schwenken bald auf die Schotterstraße ein, die uns in wenigen Kehren zur Sillianer Hütte bringt. Von hier haben wir Aussicht in die Sextner Dolomiten mit den drei Zinnen und genießen noch einen sonnigen Nachmittag.

    Route: Leckfeldalm (1900m) - Heimkehrerkreuz (2373m) - Leckfeldsattel (2381m) - Sillianer Hütte (2455m)

    Statistik: 1h30/550hm/4km

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