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Die heutige Tour starte ich in Traunkirchen am Gratisparkplatz etwas oberhalb der Bundesstraße. Mit Blick auf den Traunstein geht es kurz nach Westen und dann durch Wald und über Treppen im Zick Zack aufwärts bis zu einem Forstpfad. Diesem folge ich nur kurz und biege dann bald nach Süden ab auf einen Steig (Panoramweg) ab. Im Laub und der Schattenseite ist es etwas rutschig, aber bald finde ich blaue Punkte, denen ich folgen kann. Es geht recht zackig durch die Felsen und ich komme irgendwann in die Sonne. Dort ist es auch nicht mehr weit bis zum Steigbuch. Von hier an wird es freundlicher und ich gelange zu einem Sattel. Von der Gegenseite kommt der "Normalweg" an, den ich später runtergehen werde. Vorher wende ich mich aber nach rechts und kletter über einen Felsen entlang eines Seils hinauf und gehe dann ein paar Minuten hinab zum Aussichtspunkts beim Baalstein mit Bankerl und Buch.

Nach dem Ausblick geht es wieder retour in den Sattel und nach Süden weiter. Ich gehe rechts vorbei an einer Felswand, etwas hinauf, rund um diese und steige dann von der anderen Seite hinauf auf die Geisswand. Ich habe die Variante durchs Felsenfenster mit anschließend leichter Kletterstelle genommen, im Abstieg merke ich dann, das dass auch einfacher geht. Oben angekommen blicke ich wieder in die Gegend, zum Traunsee und Traunstein, dem Erlaakogel und Sonnsteinen bis zu schneebedeckten Gipfel am Horizont.


Nach Abstieg von der Geisswand geht es nun auf gemütlichen Waldpfaden entlang des Kamms immer weiter aufwärts. Bald quere ich eine Forststraße, treffe die ersten Schneerosen und schlussendlich rückt auch der Feuerkogel ins Bild. Bevor ich beim nächsten Rastplatz mit Buch und Steckerlkreuz raste gehe ich noch weiter bis zum Fahrnaugupf. Diesen erreiche ich kurz nachdem ich die Stromstraße gequert habe. Auch hier gibt es ein Steckerlkreuz, dieses steht jedoch zwischen den Bäumen ohne Aussicht. Also geht es retour zum Aussichtsplatz für eine Jausenpause.

Anschließend zurück bis zum Sattel und nun nach links hinab bis zu einer Forststraße. Auf dieser wandere ich zurück bis zur bekannten Kreuzung vom Aufstieg, dann aber hinab zum Bahnhof nach Traunkirchen, einmal durch den Ort und schlussendlich wieder zum Parkplatz.
Route: Traunkirchen - Panoramaweg - Baalstein (800m) - Geisswand (872m) - Fahrnaugupf (1239m) - Traunkirchen
Statistik: 3h15/890hm/9,5km
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Wir nutzen die Sonne für eine Runde durch die Weingärten bei Pfaffstätten auf den Pfaffstättner Kogel mit der Rudolf-Proksch-Hütte. Oben angekommen ist gut was los, wir finden aber noch Platz in der Sonne für eine Kuchenpause.


Anschließend über eine Waldancht wieder retour zum Wasserleitungsweg und mit Zwischenstopp bei einer Weinausschank zurück zum Start.
Route: Pfaffstätten - Pfaffstättner Kogel/Rudolf-Proksch-Hütte (550m) - Waldandacht - Wasserleitungsweg - Pfaffstätten
Statistik: 2h30/460hm/10,4km
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Eigentlich wollten wir heute eine Winterwanderung auf das Hocheck machen. Bei der Anreise stellen wir aber fest, dass der Gipfel ziemlich in den Wolken hängt. Darum bleiben wir schon vorher stehen und wandern von Nöstach auf den Peilstein. Nach dem Start bei einer Kapelle geht es bald auf den "Erlebnisweg Peilstein" und in den Schnee. Gut, dass wir die Ketten mithaben, denn es ist stellenweiße sehr eisig. Es geht durch viele Frostbäume hinauf, bis wir das Peilsteinhaus erreichen. Vor der Einkehr besuchen wir noch das Kreuz und stärken uns dann.


Auf leicht alternativer Route geht es dann wieder zurück.
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Auf der Wildalpe waren wir ja schon, aber immer vom Lahnsattel Pass. Dieses Mal starten wir vom Frein im Süden. Vom Freinerhof geht es durch den Ort nach Norden, bis aus der Ortsstraße eine Forststraße wird. Wo die Straße nach links abbiegt gehen wir noch ein Stück gerade und dann nach rechts einen Graben bergauf. Wir folgen den Spuren zuerst zu Fuß, später dann mit den Schneeschuhen. Weiter oben stoßen wir dann auf den Wanderpfad und folgen diesem weiter. Wir queren eine Forststraße und folgen dem Geschirrtuch am Baum. Weiter oben schwenken wir kurz auf die Straße und folgen dieser bis zur nächsten Kehre. Für uns geht es abermals im Wald gerade weiter und wenig später erreichen wir die Sulzriegelalm.


Es folgt der steile Aufstieg am "Grat" in der breiten Spur in Richtung Bärenkögerl. Wir fahren die Steighilfen aus und marschieren los. Mit Blick auf den Göller wird es wieder flacher und wir wandern neben dem Wald über die Schneefläche. Es folgt ein weiterer kurzer Anstieg, dann geht es vorbei an der Drescherhütte, nochmal durch den Wald und schon haben wir die Sender auf der Wildalpe im Blick. Über die Almfläche geht es weiter voran, nochmal bergan und dann in die Windzone. Wir eilen zum Gipfelkreuz, staunen einmal über den Ausblick und jausnen dann im Windschatten der Sendestation.


Anschließend geht es nach Süden über den Hang direkt hinab zu einer Forststraße. Dieser folgen wir nach Osten, bis wir laut Track in den Wald abkürzen sollen. Wir wagen den Abstieg, auch wenn hier anfangs kein Pfad zu erkennen ist. Nach einiger Rutscherei durch den Wald treffen wir auf ein paar Spuren, die uns zur nächsten Straße bringen. Gegenüber finden wir nun eine bessere Schneise, die uns unverspurt entlang einiger Hasenspuren weiter hinab führt. Schlussendlich laden wir wieder auf der Straße und gehen noch ein Stück zurück in den Ort.
Route: Frein - Sulzriegelalm/Wildalmhütte - Drescherhütte - Wildalpe (1523m) - Frein
Statistik: 3h30/680hm/9,4km
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Neues Jahr, neue Tour. Wir sind in die Steiermark gefahren und wandern heute von Niederalpl auf die Tonion. Start am Tourenparkplatz etwas unterhalb des (noch geschlossenen) Skigebiets. Von dort folgen wir mit den Schneeschuhen einigen Skitourenspuren der Forststraße bergan. Nach enigen Kurven und Querung des Aschauerbachs kürzen wir die Kehre im Süden etwas ab und verlassen bei der Kehre im Norden die Straße und gehen etwas nach links hinab, auf der anderen Seite wieder hinauf und folgen nun dem Wanderweg zum Herrenboden. Hier geht es einmal quer über die Almwiese und dann erstmals steiler hinauf zum Hochschnäbeltörl.

Von dort gefallen uns die Spuren nicht, da sie nach links statt nach rechts führen. Wir folgen also ein paar Hasenspuren, stellen dann fest, dass wir zu hoch sind und rutschen im nächsten Hang hinab zu den Skitourenspuren. Diese geben aber bald auf und kehren um. Wir spuren also noch ein Stück weiter, stellen abersmals fest, dass wir zu hoch sind und rutschen hinab zum Wanderweg. Hier gibt es nur mehr selten und wenn dann sehr verwehte Spuren, bei dem leichten Pulverschnee macht aber auch das Spuren Spaß. Wir queren durch Bäume und Latschen, kommen neben einer Doline in einen Sattel und machen uns wieder an den Anstieg. Durch die Latschen geht es immer weiter aufwärts, weiter oben ist es der Schnee an offenen Stellen ziemlich abgeblasen. Im Sonnenschein geht es noch ein Stück weiter und nach weiteren Latschenpfaden erreichen wir die freie Fläche unter dem Gipfel und stehen bald beim Gipfelkreuz.

Hier bläst der erwartete Wind, wir schauen kurz in die Gegend und suchen uns einen windgeschützten Platz für die Mittagspause. Anschließend geht es zuerst am gleichen Weg zurück, dann folgen wir Spuren unterhalb des Hochschnäbeltörl die uns weiter nach Süden und hinauf zum Schneekogel führen. Die Tourenspuren machen hier kehrt, wir glauben einen möglichen Weiterweg auf der Karte entdeckt zu haben. Vom Schneekogel geht es nach Süden weiter in eine Senke und auf der anderen Seite durch eine Waldgasse wieder hinauf. Irgendwann landen wir vor einem Stacheldrahtzaun, den wir unterwandern. Auf der anderen Seite geht es noch ein Stück weiter, dann landen wir in einem Hang. Wir versuchen den Weg vom GPS zu folgen und rutschen über Schnee, Holz und Steine abwärts. Auf den freien Flächen halten wir uns seitlich und gelangen irgenwann hinab zu einem Wanderweg.

Diesem folgen wir nach Westen zum Ochsenboden. Auch hier verspricht uns die Karte einen Jagdsteig, der uns zurück zur Forststraße bringen sollte. Davon finden wir aber nicht viel und schlagen uns anfang eher rustikal durch den Wald, bis wir einen brauchbaren Abstiegsgraben finden. Wieder auf der Straße geht es einfach zurück zum Ausgangspunkt.

Unseren Rückweg vom Schneekogel würde ich jetzt eher nicht empfehlen. Ansonsten eine schöne Tour bei bestem Wetter.
Route: Niederalpl Tourenparkplatz - Herrenboden - Hochschnäbeltörl - Tonion (1699m) - Schneekogel (1634m) - Parkplatz
Statistik: 5h/860hm/12,7km
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